Kaiserschmarrn aus dem Backrohr

Wir lieben Kaiserschmarrn (so wie generell fast jede Süßspeise). Allerdings bräuchte ich für uns vier gefühlt eine riesige Paella-Pfanne, damit alle satt werden. Und nein, zwei Pfannen oder auf zwei Mal machen ist für mich keine Option. Du weißt ja, bei mir muss alles schnell und einfach gehen. Da kommt das Rezept für den Kaiserschmarrn aus dem Backrohr gerade recht! Und da so ein Kaiserschmarrn ohne extravagante Zutaten auskommt, sondern nur aus solchen besteht, die in einem „normalen“ Haushalt ohnehin vorhanden sind, eignet er sich auch blendend für die aktuellen Homeoffice-Zeiten 😉

Zutaten für 4 Personen

  • 4 Eiweiß
  • 4 Eigelb
  • 130 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 50 g Butter oder Margarine
  • eine Handvoll Rosinen
  • 2-3 EL Zucker zum Karamellisieren

Zubereitung

  • Backofen auf 200° C vorheizen.
  • Eier trennen und Eiklar zu Schnee schlagen. In einer weiteren Schüssel Eigelb, Mehl, Milch und Zucker gut zu einem glatten Teig verrühren. Eischnee vorsichtig unterheben.
  • Butter oder Margarine schmelzen, in eine Auflaufform gießen und gut verstreichen. Teig in die Form gießen und Rosinen unterheben.
  • Auflauf etwa 15 Minuten backen lassen, anschließend in größere Stücke zerteilen, wenden und weitere 15 Minuten backen lassen.
  • Abschließend 2-3 EL Zucker auf dem Auflauf verteilen und im Rohr karamellisieren lassen.
  • Mit Staubzucker bestreut und Apfelmus und/oder Zwetschgenröster servieren.

Ja, auf unserem Kaiserschmarrn sind viele Rosinen. Hier:
Team Rosinen 😀
(und ja, ich hab vergessen, die Rosinen unterzuheben…)

Schichtwürfel

Dieses Jahr hab ich mich bei der Weihnachtsbäckerei wirklich nicht verausgabt: Lebkuchen, Kokosbusserl, Vanillekipferl (haben die Jungs selbst gemacht), Marzipankekse, gebrannte Mandeln, sowie Rumkugeln und Butter Pralinen. Wenn ich das alles nun aber so zusammen schreibe, liest es sich doch recht viel. Tatsache ist aber, dass ich sonst noch viel mehr Sorten habe! Was ich heuer aber noch unbedingt ausprobieren wollte, waren die Schichtwürfel. Leider weiß ich nicht mehr, aus welchem Magazin das Rezept war (entweder aus der frisch gekocht oder dem Merkur Magazin).

Zutaten

  • 7 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 300 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 150 ml Orangensaft
  • 175 g Mehl
  • 100 g Stärke
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • 3 EL Zucker
  • Schokoglasur

Zubereitung

  1. Grill des Backofens (alternativ Oberhitze) auf 240°C vorheizen.
  2. 5 Eier trennen. Eiweiß und 1 Prise Salz steiff schlafen und kühl stellen.
  3. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herausschaben. Zusammen mit der zimmerwarmen Butter und dem Zucker cremig aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend 50 ml Orangensaft, die Eigelbe sowie die beiden ganzen Eier gut unterrühren.
  4. Mehl, Stärke unt Backpulver unterrühren und abschließend noch den gekühlten Eischnee unterheben.
  5. Eine Kastenform mit etwas Butter fetten (oder Backtrennspray verwenden) und 3 gute EL der Teigmasse dünn in der Kastenform verstreichen. Die Form etwa 20 cm von oben auf den Grillrost des Backofens stellen und goldbraun backen lassen. Je nach Ofen dauert das etwa 2-4 Minuten. Diesen Vorgang wiederholen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.
  6. 3 EL Zucker mit dem restlichen Orangensaft kurz erwärmen, damit sich der Zucker auflöst. Damit die aus dem Ofen geholten Teigplatten bestreichen. Nächste Teigplatte darüber legen und wieder mit dem Orangensaft bestreichen. Da mir Würfel doch zu hoch erschienen, habe ich zwei Schichtkuchen mit jeweils 5 oder 6 Platten. Wenn man zwei Formen im Wechsel verwendet, geht es ein wenig schneller.
  7. Kuchen auskühlen lassen. Schokoglasur nach Packungsanleitung erwärmen. Kuchenränder gerade abschneiden und den Schichtkuchen in Stücke schneiden – ich habe Stückchen mit etwas 1×3 cm geschnitten. Nach Belieben in die Kuchenglasur tauchen und auf einem Kuchengitter trocknen lassen. So halten die einzelnen Stücke dann auch gut zusammen.

Wenn du möchtest, kannst du den Orangensaft auch durch Rum ersetzen! Bei der alkoholischen Variante würde ich die Teigplatten dann allerdings nur noch beträufeln und nicht einstreichen 😉

Da die Zubereitung etwas aufwändiger ist (und ich kein Fan davon bin, wie du mittlererweile wahrscheinlich schon weißt), war ich doch sehr skeptisch, ob sich der ganze Aufwand wirklich lohnt. Aber lass dir gesagt sein, es zahlt sich aus! Die Stückchen sind so weich und flaumig und wirklich sehr lecker!


Ich muss aber Folgendes dazu sagen: Ich weiß nicht, ob die Schichtwürfel tatsächlich als Weihnachtsbäckerei gedacht sind, denn der Teig ist schließlich ein Biskuitteig und somit meiner Meinung nach nicht sonderlich lange haltbar. Desweiteren wird der Geschmack der Schichtwürfel von Tag zu Tag auch nicht gerade besser. Deswegen empfehle ich die Schichtwürfel alsbald zu verzehren. Am besten am gleichen oder am Folgetag, dann schmecken sie, finde ich, am besten!

So, damit verabschiede ich mich nun auch in die Feiertage! Ich wünsche dir ein paar erholsame Tage und wir lesen uns hoffentlich nächste Woche hier am Blog beim Jahresrückblick wieder!

Schöne Feiertage!


Rumkugeln

Mein Kindergarten ist ein melting pot an DIY- und vor allem kulinarischen Ideen (wahrscheinlich wie jedes Haus), da hier so viele kreative Köpfe zusammen kommen! Im November geht es schon mit den Vorbereitungen für die Weihnachtszeit los: Nikolauslieder und -gedichte werden vorgetragen, genauso wie man vereinzelt sogar schon Weihnachtslieder hören kann (weil es sich zeitlich einfach nicht anders ausgeht, dass man sie sonst probt).

In der Küche geht es rund und die ersten Kekse werden gebacken. Neben den üblichen Verdächtigen sind heuer auch (alkoholfreie) Rumkugeln dabei, von denen ich eine zum Kosten bekommen habe und sofort das Rezept haben musste!

Zutaten

für ca. 45 Pralinen

  • 300 g gemahlene Butterkekse
  • 125 g Butter, zimmerwarm
  • 5 Fläschchen Rumaroma
  • 50 g Kakao
  • 50 g Zucker
  • Milch
  • Kokosraspel zum Rollen

Zubereitung

  • Alle Zutaten (außer die Kokosraspel) miteinander vermischen, Milch in kleinen Mengen hinzufügen, bis eine Masse entsteht, die sich gut formen lässt.
  • Mundgerechte Kugeln formen, in Kokosraspeln wäzen und in Pralinenförmchen setzen.


Der Kakao- und Zuckeranteil lassen sich beliebig je nach Geschmack variieren. In dieser Zusammensetzung dominiert der Kakaogeschmack und die Kugeln sind weniger süß. Für süßere Kugeln würde ich den Zuckeranteil auf 70 g erhöhen.

Weitere schnelle Pralinen-Rezepte sind die Nutella Pralinen sowie die Butter Pralinen!


5 Minuten Gugelhupf

Es gibt Rezepte, die sind wie für mich geschaffen. Einfach, ohne Schnickschnack, unkompliziert und das Beste: sie schmecken zu dem auch noch einfach herrlich! So zum Beispiel der 5 Minuten Gugelhupf!

Zutaten

  • 400 g Mehl
  • 300 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 5 Eier
  • 250 g zimmerwarme Butter
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Kakaopulver
  • Fett und Zwiebackbrösel für die Form

5 Minuten Gugelhupf – Zubereitung

  • Alle Zutaten, bis auf den Kakao, in einer Schüssel 5 Minuten mit dem Mixer gut verrühren.
  • Die Hälfte des Teiges in eine gefettete und „gebröselte“ Gugelhupfform geben. Die zweite Teighälfte mit dem Kakao verrühren und über den anderen Teig gießen. Abschließed noch eine Gabel paar Mal vorsichtig durch den Teig ziehen, um den Kuchen zu „marmorieren“.
  • Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze, keine Heißluft, ca. 1 Stunde backen. Stäbchenprobe machen, denn die Backzeit kann je nach Backofen und Kuchenform variieren!

Ich verwende statt Mehl bei Kuchen viel lieber Zwiebackbrösel, um das Anbrennen zu verhindern. Das gibt dem Kuchen eine leicht knusprige, süße Hülle.

Und weil ich so oft zu hören bekomme, dass bei mir immer alles so perfekt aussieht. Hier ein kleines Outtake oder behind the scenes. Die Dinge hier laufen eigentlich immer alles andere als perfekt ab. Alles Tarnen und Täuschen. Tarnen und Täuschen 😉


Zwetschgen-Mohn-Kuchen

Auch wenn die Tage teilweise noch sehr sommerlich sind, man merkt schon, dass der Herbst vor der Tür steht. Von mir aus könnte der Sommer ja gerne immer bleiben, doch mich fragt eh keiner. Aber eines der wenigen Dinge, die ich am Herbst mag, sind Zwetschgen! Das versöhnt mich dann wieder ein wenig mit dem Herbst.

Folgendes Rezept findet sich grundlegend übrigens im Siebenbürgischen Kochbuch von Martha Liess, das sehr viele Rezepte aus meiner Kindheit beinhaltet, die meine Oma und meine Mutter gekocht haben. Das Rezept für den Obstkuchen habe ich aber ein wenig abgewandelt. Mohn war nämlich nicht dabei, aber ich finde die Kombination Zwetschge-Mohn einfach so geil! Deswegen: Zwetschgen-Mohn-Kuchen!

Zutaten

  • 100 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 35 g Mandeln, gemahlen
  • 35 g Mohn, gemahlen
  • 80 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 3 Eier
  • 300 g Zwetschgen

Zubereitung

  • Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Zwetschgen halbieren und entkernen
  • Eiweiß steif schlagen
  • Zimmerwarme Butter mit dem Zucker und den Eigelb schaumig rühren. Anschließend Mehl, Backpulver, Mandeln und Mohn hinzufügen. Abschließend noch das Eiweiß unterheben.
  • Den Teig fingerdick in ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gießen und die Zwetschgen darauf legen – nicht andrücken, sie sinken ohnehin ein wenig ein.
  • Kuchen etwa 30 – 40 Minuten backen lassen, Stäbchenprobe machen!

Wenn man keinen Mohn mag, nimmt man einfach Nüsse stattdessen!

Das von mir verwendete Blech war leider etwas zu klein, deswegen ist der Teig so dick. Viel zu dick für meinen Geschmack. Die Teigmenge reicht sicherlich für ein halbes Backblech! Trotzdem schmeckt der Kuchen super lecker und saftig (auch ohne Zwetschgen)!


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