Schwarzwälder Kirsch Kuchen vom Blech

Geburtstagsfeste in Zeiten von Corona sind eher nicht so rauschend. Wie gut, dass ich meine Geburtstage ohnehin nie groß feiere. So macht es für mich keinen Unterschied ob Corona oder nicht. Ein Geburtstagskuchen musste aber schon sein, der natürlich auch mit den Schwies einen Stock drüber geteilt wurde! Wenn man schon nicht gemeinsam bei der Jause sitzen kann.

Ich mag es übrigens gar nicht, wenn Kuchen und Torten picksüß sind. Am liebsten ist mir die Kombination süß-sauer, egal ob es sich nun um pikante oder Nachspeisen handelt. Kaum verwunderlich, dass die Schwarzwälder Kirsch Torte meine liebste ist, oder? Die klassische Schwarzwälder Kirsch Torte finde ich jedoch als recht aufwändig, was mir ja überhaupt nicht gefällt und auch nichts für so nebenbei ist. Da kommt der Schwarzwälder Kirsch Kuchen vom Blech gerade recht! Und gibt es etwas Besseres als die Kombination Schoko und Kirsch?

Dieser Kuchen kommt übrigens gänzlich ohne Mehl aus!

Zutaten

für den Teig:

  • 180g neutrales Öl
  • 180g (Birken-) Zucker
  • 5 Eier
  • 2 Säckchen Schoko-Puddingpulver
  • 2 Säckchen Vanille-Puddingpulver zum Kochen
  • 1 Säckchen Backpulver

für den Belag:

  • 2 Gläser Weichseln aus dem Glas
  • 2 Säckchen Vanille-Puddingpulver
  • 500 ml Schlagobers
  • 2 Säckchen Sahnesteif
  • 2 Säckchen Vanillezucker
  • Schokoladenraspel

Zubereitung

  • Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  • Öl, Zucker, Eier, Puddingpulver und Backpulver etwa 10 Minuten schaumig schlagen.
  • Teig auf ein (nicht allezu großes) mit Backpapier belegtes Backblech (etwas kleiner als ein herkömmliches Blech aus dem Backrohr) leeren und auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.
  • Währenddessen die Weichseln abseihen und den Saft auffangen. Weichselsaft in einem Topf aufkochen lassen. Vanille Puddingpulver mit etwas Weichselsaft glatt rühren und in den kochelnden Topf leeren, kurz aufkochen lassen. Weichseln unterrühren, auf dem noch heißen Teig verteilen und abkühlen lassen.
  • Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, Schlagobers mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen und auf dem Kuchen verteilen. Mit Schokoladenraspeln verzieren und bis zum Anschneiden in den Kühlschrank stellen.

Eine weitere Variante des Schwarzwälder Kirsch Kuchens findest du übrigens hier.


Zwetschgen-Mohn-Kuchen

Auch wenn die Tage teilweise noch sehr sommerlich sind, man merkt schon, dass der Herbst vor der Tür steht. Von mir aus könnte der Sommer ja gerne immer bleiben, doch mich fragt eh keiner. Aber eines der wenigen Dinge, die ich am Herbst mag, sind Zwetschgen! Das versöhnt mich dann wieder ein wenig mit dem Herbst.

Folgendes Rezept findet sich grundlegend übrigens im Siebenbürgischen Kochbuch von Martha Liess, das sehr viele Rezepte aus meiner Kindheit beinhaltet, die meine Oma und meine Mutter gekocht haben. Das Rezept für den Obstkuchen habe ich aber ein wenig abgewandelt. Mohn war nämlich nicht dabei, aber ich finde die Kombination Zwetschge-Mohn einfach so geil! Deswegen: Zwetschgen-Mohn-Kuchen!

Zutaten

  • 100 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 35 g Mandeln, gemahlen
  • 35 g Mohn, gemahlen
  • 80 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 3 Eier
  • 300 g Zwetschgen

Zubereitung

  • Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Zwetschgen halbieren und entkernen
  • Eiweiß steif schlagen
  • Zimmerwarme Butter mit dem Zucker und den Eigelb schaumig rühren. Anschließend Mehl, Backpulver, Mandeln und Mohn hinzufügen. Abschließend noch das Eiweiß unterheben.
  • Den Teig fingerdick in ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gießen und die Zwetschgen darauf legen – nicht andrücken, sie sinken ohnehin ein wenig ein.
  • Kuchen etwa 30 – 40 Minuten backen lassen, Stäbchenprobe machen!

Wenn man keinen Mohn mag, nimmt man einfach Nüsse stattdessen!

Das von mir verwendete Blech war leider etwas zu klein, deswegen ist der Teig so dick. Viel zu dick für meinen Geschmack. Die Teigmenge reicht sicherlich für ein halbes Backblech! Trotzdem schmeckt der Kuchen super lecker und saftig (auch ohne Zwetschgen)!


Himmlischer (und schneller) Zitronenkuchen vom Blech

Es gibt im Hause Xoxolat ein paar wenige Speisen, die gehen weg wie die warmen Semmeln. Zitronenkuchen fällt definitiv in diese Kategorie. Abgesehen davon, dass dieser Kuchen einfachach himmlisch leicht, locker und saftig schmeckt, ist er auch ruckzuck fertig!

Zutaten

für ein Backblech:
für den Teig: 350 g zimmerwarme Butter, 350 g Birkenzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 6 Eier, 350 g Dinkelmehl, 3 gestrichene TL Backpulver, abgeriebene Schale von zwei Zitronen. Für den Guss: 250 g Staubzucker, Zitronensaft

Zubereitung

  • Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Nacheinander die Eier dazugeben.
  • Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit der Zitronenschale unterrühren.
  • Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C  etwa 20 – 30 Minuten backen.
  • Für den Guss den Staubzucker in eine Schüssel geben. Mit Zitronensaft (vorsichtig hinzufügen!) zu einem nicht allzu festem Guss rühren. Den noch warmen Kuchen mehrmals mit einer Gabel einstechen und mit dem Zuckerguss bestreichen.

EDIT: Weil ich gefragt worden bin: Man kann den Kuchen natürlich auch mit „normalem“ Mehl und Zucker backen. Dinkelmehl lässt sich genauso wie Weizenmehl verarbeiten, ist aber gesünder und Birkenzucker verwende ich sehr gerne, da er genauso süßt, aber weit weniger Kalorien hat…

Welche Blechkuchen backt ihr denn so?


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