Scaloppine al Limone

Scaloppine al Limone. Manchmal bin ich mutig und probiere, obwohl meine Männer sehr komplizierte Esser sind, etwas Neues aus. Und obwohl ich eigentlich schon im Hinterkopf hatte, dass sie die Speise wahrscheinlich wieder verschmähen, kamen die Scaloppine al Limone (Zitronenschnitzel) dann überraschenderweise doch gut an!

Die Scaloppine sind ein herrlich erfrischendes Gericht, das super in jede Jahreszeit passt. Egal, ob nun zur Haupterntezeit der Zitronen oder als erfrischende Speise im Sommer!

Traditionell wird für den italienischen Klassiker aus der Lombardei Kalbsfleisch verwendet. Es funktioniert jedoch auch sehr gut mit Huhn oder Pute, denn Geflügel harmoniert meiner Meinung nach perfekt mit Zitrusfrüchten!

Zutaten

für 4 Personen

  • 4 Putenschnitzel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 kleine gelbe Zwiebel
  • 1/2 BIO Zitrone
  • Sonnenblumenöl
  • 1 großzügiger EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 300 ml Hühnersuppe
  • Salz, Zitronenpfeffer

Zubereitung

  • Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden, Zwiebel schälen und klein würfeln, Zitrone heiß waschen, abtrocknen und in Scheiben schneiden
  • Schnitzel kalt abspülen und trocken tupfen. Mit Salz und Zitronenpfeffer würzen und in einer Pfanne mit etwas Öl auf beiden Seiten 2 Minuten kräftig anbraten. Aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller beiseite stellen.
  • Butter in der Pfanne erhitzen, Knoblauch und Zwiebel darin glasig anbraten, mit Mehl bestreuen und verrühren, mit Wein und Suppe ablöschen und 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Sauce etwas andickt.
  • Schnitzel, entstandener Fleischsaft sowie Zitronenscheiben hinzufügen und bei niedriger Temperatur zugedeckt etwa 5 Minuten köcheln lassen.
  • Sollte die Zitrone zu dominant sein, kann man nach Belieben mit Honig etwas neutralisieren. Alternativ kann man die ganzen Zitronen auch weglassen und stattdessen nur nach Belieben Zitronensaft verwenden. Anstelle von Putenschnitzel lassen sich natürlich auch Hühnerschnitzel beziehungsweise Hühnerbrüste verwenden!
  • Als Beilage zu den Scaloppine al Limone passen Gnocchi, Nudeln oder Reis.

Noch nicht genug von der Kombination Geflügel & Zitrone? Dann kann ich dir auch das Griechische Zitronenhuhn vom Blech empfehlen!

Zitronenmarmelade

Ich liebe Zitronen (eigentlich Zitrusfrüchte im allgemeinen) in sämtlichen Variationen! Besonders gerne esse ich Zitrusfrüchte in Kombination mit etwas Süßem. Eine ganz große Liebe verbindet mich deswegen beispielsweise mit Lemon Curd! Und ich könnte mich in englische Orangenmarmelade eingraben! Selbst habe ich allerdings noch nie Marmelade aus Zitrusfrüchten gemacht. Zeit wurde es also und nachdem ich vor Kurzem in irgendeiner Zeitschrift geblättert habe, die Zitronen als Thema hatte, war klar: ich brauch Zitronenmarmelade. Sofort!

🍋 Sauer macht lustig! 🍋

Zutaten

für ca. 750 g: 1 kg Bio-Zitronen, 500 g Gelierzucker 3:1

Zubereitung

  • Zitronen heiß waschen und die gelbe Schale mit einem Zestenreißer* abschälen (in nicht zu langen Fäden). Danach die weiße Haut entfernen und die Zitronen mit einem scharfen Messer in feine Scheiben schneiden, den Saft auffangen.
  • Zitronenscheiben und Saft in einem Standmixer* pürrieren, in einen Topf leeren, Gelierzucker und Zesten hinzufügen und gut verrühren.
  • Aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen, Gelierprobe machen.
    In heiß ausgespülte Gläser füllen, verschließen und Gläser auf den Kopf gestellt auskühlen lassen.

Die Zitronenmarmelade esse ich am liebsten (wenn nicht löffelweise einfach so aus dem Glas 😊) auf einem Butterbrot. Man kann mit ihr aber auch Kekse füllen oder Torten bestreichen (Schokotorten!) oder einfach ins Joghurt mischen.

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Die Rezeptidee stammt aus der Maxima


 

Himmlischer (und schneller) Zitronenkuchen vom Blech

Es gibt im Hause Xoxolat ein paar wenige Speisen, die gehen weg wie die warmen Semmeln. Zitronenkuchen fällt definitiv in diese Kategorie. Abgesehen davon, dass dieser Kuchen einfachach himmlisch leicht, locker und saftig schmeckt, ist er auch ruckzuck fertig!

Zutaten

für ein Backblech:
für den Teig: 350 g zimmerwarme Butter, 350 g Birkenzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 6 Eier, 350 g Dinkelmehl, 3 gestrichene TL Backpulver, abgeriebene Schale von zwei Zitronen. Für den Guss: 250 g Staubzucker, Zitronensaft

Zubereitung

  • Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Nacheinander die Eier dazugeben.
  • Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit der Zitronenschale unterrühren.
  • Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C  etwa 20 – 30 Minuten backen.
  • Für den Guss den Staubzucker in eine Schüssel geben. Mit Zitronensaft (vorsichtig hinzufügen!) zu einem nicht allzu festem Guss rühren. Den noch warmen Kuchen mehrmals mit einer Gabel einstechen und mit dem Zuckerguss bestreichen.

EDIT: Weil ich gefragt worden bin: Man kann den Kuchen natürlich auch mit „normalem“ Mehl und Zucker backen. Dinkelmehl lässt sich genauso wie Weizenmehl verarbeiten, ist aber gesünder und Birkenzucker verwende ich sehr gerne, da er genauso süßt, aber weit weniger Kalorien hat…

Welche Blechkuchen backt ihr denn so?


Griechisches Zitronenhuhn vom Blech

Früher habe ich nach meinen Urlauben eigentlich so gut wie immer einen Fotoabend mit Abendessen für meine Freunde veranstaltet. Das heißt, bin ich zum Beispiel nach Griechenland gefahren, gab’s landestypisches Essen und eine Vorführung der Fotos über den Beamer vom Urlaub. Leider habe ich schon lange keinen solchen Abend mehr veranstaltet. Wenn ich die gleichen Leuten von damals einlade, dieses Mal aber mit Anhang (=Kinder), der sich über die Jahre hin ergeben hat, bin ich gleich mal bei über 10 – und das nur in der abgespeckten Variante. Wenn ich den Abend klein halten möchte, stellt sich die Frage, wen lässt man weg? Abgesehen davon ist das Finden eines gemeinsamen Termins mit allen Leuten durch das Hinzukommen der Kinder auch nicht einfacher geworde. Und so befindet sich die Idee der Fotoabende quasi in einem Dornröschenschlaf und ich rede mir ein, wenn all unsere Kinder älter sind (so alt, dass man sie allein daheim lassen bzw sie sowieso kaum noch was mit den Eltern machen wollen), kriegen wir das sicher wieder auf die Reihe…

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Wie dem auch sei, ein Rezept, das mal bei so einem Fotoabend auf den Tisch kam, war das griechische Zitronenhuhn vom Blech, ein sehr frisches Sommerrezept, ohne viel Firlefanz und elendslangen Vorbereitungen!

Zutaten

für 4 Personen

8 Hühner-Unterkeulen, Saft von 2 Zitronen (ca. 100-120 ml), 2 Knoblauchzehen, 1/8 l Olivenöl, 1 kg Kartoffeln, 1/2 kg Schalotten, 1-2 TL getrocknetn Thymian, Salz, Pfeffer, 200 g Schafskäse, frisches Basilikum, bei Bedarf ein paar schwarze Oliven

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Zubereitung

  1. Zitronensaft in einer Schüssel mit Olivenöl, gepresstem Knoblauch und Thymian vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Backrohr auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein großes Backblech dünn mit der Marinade bestreichen. Schalotten schälen, Kartoffeln schälen und vierteln, Hühnerkeulen mit Salz und Pfeffer würzen. Alles am Backblech verteilen und ins Backrohr schieben.
  3. Nach einer Stunde gewürfelten Schafskäse und bei Bedarf schwarze Oliven am Backblech verteilen und weitere 20 Minuten im Backrohr lassen.
  4. Vor dem Servieren mit Basilikum garnieren.

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Für mehr passende Urlaubsstimmung, empfehle ich die vielen
Griechenland-Beiträge hier auf dem Blog =)

 

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