Jahresrückblick 2020

Jahresrückblick 2020. Das vergangene Jahr war ein besonderes in vielerlei Hinsicht. Oder auch nur in einer Hinsicht, hat uns doch seit dem Frühjahr 2020 die COVID-19 Pandemie fest im Griff. Ich weiß gar nicht wo ich beginnen soll. Vieles hätte man aus politischer Sicht schon viel früher angehen können. Was in den letzten Monaten und besonders in den letzten Wochen hier in Österreich abgegangen ist, passt auf keine Kuhhaut mehr. Unsere Politiker haben den Sommer über verschlafen, ausbaden darf es das ganze Volk. Aber nicht, dass man nach dem zweiten lockdown Richtung Weihnachten hin etwas in Bewegung gesetzt hätte. Stattdessen gibt es einen dritten Lockdown. Aber ich möchte mich dazu auch gar nicht mehr groß äußern. Lieber stürze ich mich auf meinen Jahresrückblick 2020 und lasse die vergangenen Monate Revue passieren.

Jänner – März

Im Jänner war die Welt irgendwie noch in Ordnung. Im Februar sind wir noch sorglos wie schon seit einigen Jahren in Zauchensee zum Skifahren gewesen. Ebenfalls im Februar habe ich zum letzten Mal für viele Monate meine Mädls für einen lustigen Abend bei Burger und Gin getroffen.

Da das Christkind mir einen Gutschein für eine Reise ganz allein geschenkt hat, hab ich das Internet nach möglichen Destinationen durchforstet. Schlussendlich bin ich bei Malta gelandet, hab Reiseführer gewälzt, Hotel und Flug gebucht, Bus- und Museumstickets gekauft, mich schlau gemacht, was ich in einer Woche alleine auf Malta alles anstellen kann. Am Freitag, 13. März ist der Traum vom Malta-Urlaub geplatzt, aufgrund der sich zuspitzenden Corona Lage musste ich leider stornieren. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Nachdem ich seit Ende 2019 feuerrote Haare hatte und die doch recht aufwändig in der Erhaltung sind, durfte schrittweise eine neue Haarfarbe kommen: Lila!

Genäht habe ich im ersten Quartal des Jahres wirklich viel. Abgesehen von ein paar Masken (inzwischen waren es über 100 Stück) habe ich Taschen genäht sowie Unterwäsche und ein wirklich wunderschönes Kleid.

Geschaut wurde wie immer viel. Das Highligh war für mich auf jeden Fall James May „Our Man in Japan“. Meine Bücherhighlights im ersten Quartal waren Gelebt, Erlebt, Überlebt sowie Kleine Feuer überall.

Abgesehen davon muss ich ehrlich gestehen, dass ich den ersten Lockdown im März wirklich genossen habe. Ich war von der Arbeit freigestellt, weil ich betreuungspflichtige Kinder habe. Homeschooling lief noch irgendwie so la la und wir hatten viel Zeit für einander, die wir für viele Ausflüge in die Natur genützt haben.

April – Juni

An das zweite Quartal kann ich mich gar nicht mehr wirklich erinnern. Ich glaube, es ist auch nichts Weltbewegendes passiert. Mit Mitte März kam es ja schrittweise zu mehr und mehr Einschränkungen und ich habe das Social Distancing wirklich ernst genommen (wie auch nach wie vor noch). Dafür waren wir weiterhin viel im Wald draußen spazieren.

Sportlich war ich sehr motiviert, war Laufen, habe Yoga gemacht und war, nachdem das Dachbad im Juni endlich auch aufgesperrt hat, Schwimmen. Ich habe mir sogar mein erstes eigenes Fahrrad gekauft! Leider schaffe ich es nie meine Motivation aufrecht zu erhalten…

Ich habe weiterhin viele Masken genäht. Außerdem war ich beim Probeähen des SHOSackAllOvers dabei.

Gelesen habe ich im zweiten Quartal tatsächlich nur Rick Riordans „Heroes of Olympus“ Reihe, mein Film-/Serienhighlight war auf jeden Fall Blackkklansman sowie Kingsmen.

Juli – September

Nachdem sich die Corona Lage etwas entspannt hatte und die ÖBB ihren Fahrplan wieder aufgenommen hatte, konnten wir unseren Sommerurlaub fixieren und mit dem Nachtzug in die Toskana fahren. Der Urlaub dauerte zwar nur eine Woche, aber besser als gar nichts. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich geschaut hab, weil die Italiener so vorbildliche Hygienevorkehrungen hatten, während man in Österreich sorglos den Sommer genoss, als gäbe es gar keine Pandemie. Seit dem Urlaub habe ich aber auch in Österreich in den Geschäften Maske getragen, auch wenn man „damals“ noch sehr komisch beäugt wurde.

Zu Beginn des Sommers hab ich mich in eine Blondine verwandelt, zum Ende des Sommers war ich dann wirklich platinblond/grau und es war eine wirklich sehr, sehr geile Farbe! Unheimlich spannend auch, wie einem die Leute mit dieser Haarfarbe begegnen. Leider ist sie fürchterlich aufwändig und meine Haare waren in einem sehr schlechten Zustand (furztrockend). Trotzdem hätte ich diese Farbe gerne länger behalten… Leider hat mir ein Shampoo einen Grünstich verpasst und in einer Kurzschlussreaktion habe ich zuerst mit Orange und dann mit Braun drübergetönt. Da mir das Braun viel zu langweilig war, bin ich dann noch mit dem Lila vom Frühling drüber gegangen, das mich seit dem begleitet ♥

Den restlichen Sommer haben wir größtenteils im Dachbad verbracht. Im August musste ich mich von meinem Azrael verabschieden, das heißt so richtig konnte ich mich gar nicht verabschieden, weil er so plötzlich verstorben ist. 14 Jahre hat er mich begleitet und er fehlt mir nach wie vor. Generell eine Katze an meiner Seite, war ich es doch von Baby an gewohnt, dass immer die eine oder andere Katze mit mir gelebt hat.

Film- und Fernsehhighlights im Sommer waren neben Kingsmen – the Golden Circle die Serie Raised by Wolves. Zwischen den Fingern hatte ich leider keine besonders herrausragenden und erwähnenswerten Bücher.

Oktober – Dezember

Die Haarfarbe des vierten Quartals ist Lila, Lila und nochmals Lila! Hach, ich lieb‘ sie so! Auch wenn das Blond/Grau sehr geil war, für keine meiner bisherigen Farben habe ich so viele Komplimente bekommen und noch nie zuvor wurde ich von wildfremden Leuten so oft darauf angesprochen! Mal sehen, wann ich mich daran satt sehe. Aber ich glaube, das wird noch länger nicht passieren! Frisch dazu gekommen sind im Oktober wieder die Sidecuts, die im Dezember dann zu einem Undercut wurden. Die Kombination Lila + Undercut ist meine! Das darf noch lange bleiben!

Habe ich mich im ersten Lockdown noch gewehrt Brot zu backen, bin ich es im zweiten dann endgültig angegangen. Ich habe selbst Sauerteig angesetzt und wie eine Wilde gebacken, wenn auch nicht so perfekt wie all die Instagram-Brote. Aber hey! Es zählen schließlich die inneren Werte und die sind sehr gut!

Weihnachten war unaufgeregt und sehr nett, wie schon die letzten Jahre. Das Christkind ein bissl wahnsinnig. Wir hatten einen sehr netten gemeinsamen Heiligen Abend mit den Schwies, den Rest der Feiertage haben wir ebenso entspannt verbracht.

Ansonsten waren wir auch in den vergangenen drei Monaten viel draußen! Ich hab schon so genug von all den Leuten und bin froh, wenn ich abgesehen von meiner Familie keinen sehen muss…

Soviel zu meinem Jahresrückblick 2020. Ich kann mich nur allen anschließen, ich bin froh, dass dieses Jahr zu Ende geht, obwohl es mir unterm Strich nicht mal so schlecht ergangen ist. Sowohl der Mister als auch ich haben einen Job, keine finanziellen Einbussen und unsere Familie ist das ganze Jahr über gesund geblieben. Was will man mehr in Zeiten wie diesen? Trotzdem wünsche ich mir für 2021 wieder Normalität. Ich wünsche mir, dass sich die Leute impfen lassen, so dass wir es schaffen COVID-19 zu verdrängen. Ich hoffe, dass wir uns wieder treffen und umarmen, mit einander Essen, Trinken, Tanzen, Traschen können! Und ich hoffe, dass ich all die tollen Menschen, die ich 2020 online kennen lernen durfte, 2021 auch offline kennen lernen darf! In diesem Sinn: hab‘ einen entspannten Jahreswechsel und ein tolles neues Jahr! Aber das Wichtigste:

BLEIB‘ GESUND!

P.S. Ein ganz großes DANKESCHÖN an jeden, der/die sich auf meinen kleinen Blog verirrt und nach wie vor meine Beiträge liest und kommentiert! Danke natürlich auch für alle Kommentare und Gespräche, die sich in den letzten Monaten auf allen meinen anderen Social Media Plattformen ergeben haben! Ohne dich wär’s nur halb so lustig! 😉

Was war los bei MissXoxolat – September 2020

September 2020. Neuer Monat, neuer Monatsrückblick! Angelehnt an meine so gut wie täglich erscheinenden Bilder auf Instagram, schweife ich hier ein wenig mehr aus und erzähle euch auch ein wenig mehr zu den Bildern und was im vergangenen Monat bei mir so los war. Hier also der September 2020!

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Der September 2020 ist einer der mühsamsten Monate des Jahres, finde ich. Schulbeginn, Beginn des neuen Arbeitsjahres im Kindergarten, Eingewöhnung. Für mich bleibt da irgendwie kaum Zeit. Dieses Jahr ist sowieso ein Kapitel für sich, mit den ganzen COVID-19 Regelungen, bei denen sich ohnehin keiner auskennt.

Abgesehen davon stellt der September immer so einen endgültigen Abschied vom Sommer dar. Zu Beginn des Monats noch Badekleidung und am Ende gefühlt schon Wintergewand. Das macht mich immer besonders fertig. Heuer war’s besonders schlimm, weil unser Dachbad aufgrund geplanter Renovierungen früher als die übrigen zugesperrt hat. Sonst waren wir immer noch bis Mitte September oben.

Das spätsommerliche/frühherbstliche Wetter hat sich aber super für diverse Outdooraktivitäten geeignet. So waren wir neben dem Schwimmen im Dachbad mit den Rädern in Laxenburg und konnten zum Beispiel auch einen weiteren Stadtwanderweg von unserer Liste streichen!

gesehen

  • Die fantastische Reise des Dr. Dolittle – Zugegeben, ich hab mir den Film mit den Kindern nur wegen Robert Downey Jr. angesehen. Das war’s aber auch schon. Langweilig bis dorthinaus.
  • The Boys (Season 2) – Die erste Staffel war wirklich sehr gut, die zweite finde ich bisher sehr zach.
  • Raised by Wolves – WOW! WOW! WOW! Eine super gute Serie, auf so vielen Ebenen! Einzig Travis Fimmel finde ich schrecklich. Ich fand die Entwicklung von Ragnar in Vikings schon mühsam. Die Rolle bzw. der Charakter des Marcus in Raised by Wolves ist mir viel zu Ragnar-ähnlich. Travis spielt anscheinend Travis. Ich hab sonst nichts mit ihm gesehen, aber ich befürchte, er kann einfach nicht anders (so wie Mary-Louise Parker für mich in jeder Rolle einen Nancy-Touch hat).
  • Cobra Kai (Staffel 1) – Ich mochte die Karate Kid Filme unheimlich gern. Cobra Kai hätte ich aber eher in die Trash-Lade gesteckt. Es gibt genug Negativ-Beispiele für Fortsetzungen und Remakes von 80er/90er Jahre Kultfilmen und Serien. Zum Glück hab ich mich gewaltig getäuscht! Die erste Staffel war überraschend gut!

gelesen

  • Stephen King „Die Arena“ – weit besser als die Serie!
  • Will Hill „Department 19 – Die Mission“ – Ich wusste zu Beginn gar nicht, was mich erwartet, nur das die Reihe so gelobt wurde. Leider hat mich der Start des Dreiteilers nicht sonderlich vom Hocker gerissen. Ein Mischmasch aus Harry Potter und Dracula. Die Charaktäre bleiben leider eher farblos und die Geschichte plätschert auch irgendwie nur dahin. Trotzdem habe ich nun auch mit dem zweiten Band begonnen. In der Hoffnung, dass die Geschichte vielleicht doch noch Fahrt aufnimmt. Und ich bin ja Dracula und generell Vampirgeschichten nicht abgeneigt…

blog

Ich habe endlich eines meiner neuen Lieblingskleider vorgestellt, die Miss Balloony von Katjuschka. Außerdem habe ich dir eine super Rezept gezeigt, um eine große Menge frisches Gemüse zu verarbeiten: Gemüsebrotaufstrich. Abschließend habe ich dir unsere Unterkunft in der Toskana gezeigt, das Agriturismo Le Rote.

aussicht

Kann man in Zeiten von COVID-19 überhaupt noch irgendetwas voraus planen? Die Schnupfen- und Erkältungssaison geht los, fast jeder zeigt Symptome, die sowohl von einer einfachen Erkältung als auch Corona sein könnten. Und Schwuppdiwupp befindet man sich auch schon in Quarantäne und wartet auf eine Testung. Im Kindergarten geht es mit Riesenschritten auf die stressigste Zeit im Jahr zu: Laternenfest, Nikolausfeier, Weihnachten und dazwischen noch Geburtstagsfeiern. Jetzt heißt es auf allen Ebenen einen kühlen Kopf bewahren und sich nicht stressen lassen. Was kommt, das kommt. In diesem Sinne:

Bleib‘ gesund!

RIP Azrael

Noch zu Beginn letzter Woche war alles in Ordnung. Pünktlich gegen 17.00 Uhr, wenn ich meist gerade am Rechner sitze, kommt der Kater, setzt sich hin und schaut mich mich großen Augen an. Tippst mich mit seinen kratzigen Pfoten an und miaut, weil er am Verhungern ist…

Wenige Tage später bewegt er sich kaum noch, kommt mich nicht grüßen oder zu mir ins Bett, frisst nichts mehr und trinkt nur noch. Die Alarmglocken schrillen, das Wort „Niereninsuffizienzt“ macht sich im Kopf breit. Bis zum Wochenende spitzt sich die Lage zu und Sonntag Früh fahre ich mit ihm in die Tierklinik. Wir verbringen drei Stunden dort, bis wir endlich dran kommen, Blut abgenommen wird und wir das Ergebnis erhalten. Währenddessen ist der Kater nur noch ein Häufchen Elend, hechelt und zwinkert mich an.

Er hat Fieber, die weißen Blutzellen sind stark erhöht, genauso wie die Leberwerte. Die Nierenwerte sind dagegen sehr gut, zumindest keine Niereninsuffizienz. Der diensthabende Arzt tippt auf Blutparasiten, gibt Azrael ein Mittel, damit seine Übelkeit besser wird und er wieder frisst. Für heute Abend wird ein Termin für einen abklärenden Ultraschall ausgemacht.

Soweit sollte es aber gar nicht mehr kommen. Sein Zustand bessert sich auch nach Stunden nicht. Im Gegenteil, Azrael ist so schwach, dass er sich nicht mal mehr zum Trinken aufrichten kann und bleibt direkt neben der Wasserschüssel liegen. Ich gehe ins Bett, der Zustand lässt mich aber nicht schlafen und so rufe ich um 22 Uhr nochmals in der Tierklinik an. Die diensthabende Ärztin sieht sich, während sie mit mir telefoniert, das Blutbild an und wundert sich nicht, dass der Kater nichts essen will, es muss ihm unheimlich übel sein. Und die Leberwerte sehen sehr schlecht aus. Blutparasiten schließt sie nicht aus, es könnte aber auch ein Tumor sein, der Ultraschall zur Abklärung ist auf jeden Fall eine gute Idee. Sie rät mir zum Infusionieren in die Klinik zu kommen, damit Azrael zumindest in flüssiger Form Nahrung bekommt.

Sonntag, 02.08.2020 – 22:30 Uhr. Ich überlasse Azrael in der Obhut der Ärztin und fahre nach Hause. Im Kopf hallt jetzt das Wort „Tumor“ nach und ich habe seit dem Telefongespräch ein sehr schlechtes Gefühl. Besonders nachdem ich die Transportbox auch mitnehmen soll, weil „sich sonst die Boxen stapeln würden“.

Montag, 03.08.2020 – 7.30 Uhr. Die Ärztin aus dem Nachtdienst ruft mich an, sie habe eine schlechte Nachricht. Azrael hatte in der Früh einen Herzstillstand.

14 Jahre Azrael. In den letzten fünf Jahren, in denen er (nachdem wir Luzifer gehen haben lassen müssen) alleine bei uns war, hat sich seine Persönlichkeit anscheinend richtig entfalten können, als wäre er in der Zeit mit Luzifer unterdrückt gewesen. Kein Schmuser und Kuschler wie Luzifer, aber trotzdem immer bei uns. Egal ob beim Essen, auf der Terrasse, beim Fernsehen oder wenn wir schlafen gegangen sind.

Noch schlimmer als der eigene Schmerz über den Verlust des Katers ist für mich jedoch der Schmerz der Kinder, den man nicht nehmen kann. Wir trauern diese Mal gemeinsam, sprechen über den Schmerz und über all die schönen Erinnerungen.

Mach’s gut, mein Dicker!

RIP Azreael * 14.05.2006 – ✞ 03.08.2020

1000 Fragen an dich selbst: #33

Trommelwirbel! Heute gibt’s die letzten Fragen der 1000 Fragen an dich selbst! Worum es hier eigentlich geht, hab ich dir im ersten Beitrag dazu genauer erklärt!

971. Malst du dir manchmal aus, wie es wäre, berühmt zu sein?

Nein, ich habe kein Bedürfnis berühmt zu sein. Viel Geld wäre da natürlich schon was Anderes. Da hätte ich schon einige Ideen…

972. Welches Museum hast du in letzter Zeit besucht?

In Anbetracht der Corona-Lage, keines. Aber Dank Google kann man nun einige Museen virtuell besuchen. Da war ich zum Beispiel auf Malta bei diversen Ausgrabungsstätten, die ich mir auf der geplanten Reise im März angesehen hätte.

973. Experimentierst du gerne beim Kochen?

Kommt darauf an, was ich koche. Meistens koche ich aber nach Rezept. Wo ich immer experimentiere sind allerdings Nudelgerichte oder asiatisch angehauchte Gerichte.

974. Wie wichtig sind Frauen in deinem Leben?

Als Vorbilder? Ich habe keine Vorbilder, weder Frauen noch Männer. Als Freundinnen ist mir meine Mädelsrunde schon sehr wichtig. Genauso wichtig finde ich aber meine Freundschaften zu Männern.

975. Machst du gern Komplimente?

Nicht überschwänglich. Aber wenn mir etwas an jemandem gefällt, sage ich das schon.

976. Wer ist dein Vorbild?

Siehe oben. Ich habe keine Vorbilder.

977. Wann hast du zuletzt einen Tag am Strand verbracht?

Das ist schon sehr, sehr lange her. Ich mag das gar nicht, den ganzen Tag am Strand herumlungern. Das ist mir viel zu langweilig. Mein idealer Urlaubstag ist eine Kombination aus Sightseeing oder Wandern und Relaxen am Strand. Aber sicher nicht ein ganzer Tag am Strand.

978. An wem orientierst du dich?

Je nachdem in welcher Situation. Grundsätzlich mag ich mein eigenes Tempo/meine eigene Art und Weise am liebsten.

979. In welcher Hinsicht bist du immer noch ein bisschen naiv?

Ich halte mich nicht für einen naiven Menschen.

980. Trägst du Schmuck, der für dich einen Erinnerungswert hat?

Ich bin keine Schmuckträgerin. Den einzigen Schmuck, den ich regelmäßig trage, ist mein Verlobungsring und mein Ehering.

981. Wie sieht dein Auto innen aus?

Ich habe kein eigenes Auto, aber unser Familienauto ist innen sauber. Ich könnte mir nicht vorstellen, in einem absoluten Chaos zu fahren.

982. Hast du in den letzten fünf Jahren neue Freundschaften geschlossen?

Ja, dank der Ausbildung zur Kindergartenpädagogin sind einige entstanden.

983. Wer bist du, wenn niemand zuschaut?

Niemand anderer, als wenn jemand zuschaut.

984. Welche inneren Widersprüche hast du?

Ich glaube keine.

985. Wann warst du über dich selbst erstaunt?

Dass ich tatsächlich wieder zum Laufen begonnen habe!

986. Leihst du gern Sachen aus?

Sehr ungern. Wenn ich aber doch etwas herborge, notiere ich mir, wem und wann ich was hergeborgt habe. Sonst vergesse ich es. Ich borge mir selbst aber auch nicht gerne etwas aus.

987. Bist du auf dem richtigen Weg?

Ich bin auf einem Weg, ob der nun richtig oder falsch ist, wer weiß das schon.

988. Wie lautet dein Kosename für deinen Partner?

Ich habe keinen.

989. Bei wem hast du immer ein gutes Gefühl?

Immer habe ich nicht bei jedem ein gutes Gefühl. Nicht mal bei mir….

990. Wie zeigst du den anderen, dass sie für dich wertvoll sind?

Das ist eine Sache, bei der ich mir unheimlich schwer tue.

991. Was machst dich richtig zufrieden?

Urlaub, Sonnenschein, ein gutes Buch, ein Eis in der Hand…

992. Was ist das schönste Geschenk, das du jemals bekommen hast?

Zwei gesunde Kinder, eine tolle angeheiratete Familie.

993. Zu wem hast du blindes Vertrauen?

Zu meiner Familie.

994. Was hast du einmal ähnlich wie ein warmes Bad empfunden?

Hä? Ich verstehe diese Frage nicht. Aber ich gehe auch nicht gerne Baden, also ist der Vergleich für mich auch eher unsinnig.

995. Was ist das Spannendste, das du jemals erlebt hast?

Tauchen im Meer.

996. Was ist ein grosser Trost?

Schokolade und Knabberzeug. Am besten in Kombination.

997. Wovon hast du gedacht, dass du es nie können würdest?

Tauchen. Ich dachte immer, dass aufgrund meiner gebrochenen Nase keinen Druckausgleich machen könnte.

998. Was kannst du heute noch ändern?

Mit Sicherheit nicht alles, was in meinem Leben so schief gelaufen ist, aber doch sehr viel lässt sich im Nachhinein auch noch glattbügeln.

999. Wie wird dein Leben in zehn Jahren aussehen?

Zehn Jahre… Meine Kinder sind dann 18 und 20 Jahre alt. Oooh, dann werde ich nicht mehr zu Ferienzeiten auf Urlaub fahren müssen, kann Urlaube mit dem Mr. alleine verbringen. Vielleicht haben wir die Wohnung dann schon wieder für uns allein, ohne dass ständig ein Kind alles schmutzig macht 😀

1000. Welche Antwort hat dich am meisten überrascht?

Keine sonderlich. Insgesamt fand ich den Großteil der Fragen aber sehr spannend. Einige habe ich nicht verstandanen. Ich bin allerdings froh, wieder was abgeschlossen zu haben. 1000 Fragen sind nämlich doch ein ziemlich großer Haufen…


Die „1000 Fragen an dich selbst“ sind als Extraheftchen im Flow Magazin Nummer 18 (2016) erschienen. Hier findest du eine pdf Version aller Fragen, falls du sie (für dich) ebenfalls beantworten möchtest:

1000 Fragen an dich selbst

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Teil 32

Was war los bei MissXoxolat – April 2020

Neuer Monat, neuer Monatsrückblick! Angelehnt an meine so gut wie täglich erscheinenden Bilder auf Instagram, schweife ich hier ein wenig mehr aus und erzähle euch auch ein wenig mehr zu den Bildern und was im vergangenen Monat bei mir so los war. Hier also der April 2020!

getan

Ausgeschlafen. Jeden Tag (soweit mich der Kater gelassen hat). Fast jeden Tag homeschooling mit Sohn N°2. Jeden Tag gekocht, Geschirrspüler ein- und ausgeräumt, Wäsche gewaschen, aufgehängt, verräumt. Ich komme mir mittlererweile schon wie ein Heimchen am Herd vor. Mein Leben zwischen Herd und Waschmaschine. So gesehen bin ich froh, wenn sich die Lage endlich wieder entspannt und ich auch was Anderes tun kann.

Andererseits: wir waren viel spazieren und haben einmal wöchentlich einen größeren Spaziergang in der nahen Umgebung (Wienerwald, Föhrenberge, Lainzer Tiergarten) gemacht. Das tut gut und ist ein toller Ausgleich gewesen. Ansonsten waren wir, Dank des tollen Wetters, viel auf der Terrasse.

sport

Man glaubt es kaum, ich habe tatsächlich wieder mit dem Laufen begonnen! Momentan bin ich noch total motiviert, obwohl ich schon merke, dass es mir morgens schon fast zu warm wird. Meine Wohlfühltemperatur beim Laufen beträgt tatsächlich etwa 12-13°C! Zudem habe ich mir auch eine neue Trainingspartnerin gegönnt: eine Garmin vívoactive 4S. Nach über 3 Jahren Fitbit begleitet mich nun Garmin.

diy

Mamas Masken-Manufaktur, wie es die Kinder scherzhaft nannten, lief auf Hochtouren! Knapp 100 Gesichtsmasken hab ich genäht, bis mir das Material – und die Freude daran – ausgegangen ist. Außerdem viele, viele Leggings nach dem neuen Schnittmuster von SHO, der SHO!leggings.

Ich habe endlich einen Schnitt aus dem Lutterloh System ausprobiert. Eigentlich hätte es ein Kleid werden sollen, ich habe aber leider zu wenig Stoff gekauft. Nun ist es eine Bluse geworden, mit der ich allerdings nicht ganz zufrieden bin… Ich habe mir eine weitere Frau Lizzy genäht. Aus dem Stoff hätte ich eigentlich ein T-Shirt nähen wollen. In Abetracht der Temperaturen weiß ich aber, dass ich mit dem Top besser dran bin.

pmdd

Nach einer kleinen Umfrage hab ich mich doch entschieden, beim April #pmdd2020 mitzumachen. Quasi your whish is my command. Ich mache ja gerne mit, habe aber gelegentlich doch das Gefühl, die anderen interessiert es nicht, weil mir dann immer jemand entfolgt. Auf der anderen Seite kann es mit ja eigentlich egal sein. Gedanken macht man sich aber doch.

gesehen


Nachdem wir so viel Zeit miteinander verbracht haben, wurden im April natürlich auch (dank Disney Plus) viele Filme gemeinsam geschaut…

Serien

Filme

  • 20.000 Meilen unter dem Meer
  • The Lion King – Ich war anfangs sehr skeptisch, bin dann aber doch positiv überrascht worden! Sehr, sehr nah am ursprünglichen Film und auch vom optischen sehr gut gemacht. Hat mir sogar besser gefallen als The Jungle Book.
  • Basil, der große Mäusedetektiv – Ich glaube, das war einer der ersten Filme, die ich im Kino gesehen hab.
  • Ein toller Käfer – Filme diese Art verbinde ich mit gemütlichen Sonntag-Nachmittagen auf der Couch im Kreise der Familie. Und ich hab solche Filme früher geliebt. Heute empfinde ich diese Filme als gar nicht mehr so lustig. Aber den Kindern hat’s gefallen, das ist die Hauptsache.
  • Susi & Strolch – Ein Klassiker!
  • Scott & Huutsch – Auf Disney mit FSK 6+ angegeben, ich konnte mich nicht mehr so genau an den Film erinnern. Ich mag Tom Hanks, ich mochte den Film aber gerne. Der Film ist definitiv nicht FSK 6+! Und ich hatte mit Sohn N°2 ganz schön viel zum Aufarbeiten (da werden Leute erschossen und Huutsch stirbt ebenso). Das geht nicht… In Zukunft werde ich mir die FSK genauer ansehen.
  • Die Hexe und der Zauberer – immer wieder lustig anzusehen! ♥
  • Arlo und Spot – Leider eher eine Enttäuschung. Sehr seicht.
  • 6 Underground – Okish, teilweise eher wirr. Insgesamt aber nette Unterhaltung
  • Tyler Rake: Extraction – Chris Hemsworth. Muss ich mehr sagen ♥
  • Die Reise zum Mittelpunkt der Erde – ein Klassiker, den ich gar nicht so gut in Erinnerung habe.

gelesen

Man sollte meinen, ich würde jetzt, da ich mehr Zeit zu Hause verbringe, mehr lesen… Dem ist leider nicht so. Vielleicht liegt es aber auch am Buch? Die Heroes of Olympus Reihe zieht sich etwas.

blog

Noch im März haben wir den Stadtwanderweg 4 – Jubiläumswarte abgehakt. Ich hab eine leckere Variante eines Schwarzwälder Kirsch Kuchen vom Blech gepostet. Ich war beim Probenähen der SHO!leggings dabei – mein neues Lieblingsleggingsschnittmuster! Ich habe mir wieder ein paar der 1000 Fragen an dich selbst gestellt und dir mein Rezept für eine kräftige Rindssuppe gezeigt.

work

Der März war aufgrund Corona schon verrückt. Im April ging es dann weiter. Allerdings bin ich zumindest wieder einmal wöchentlich arbeiten gewesen und habe in erster Linie viele Telefongespräche mit den Eltern geführt. So außergewöhnlich die Situation momentan auch ist, ich muss gestehen, dass mir das Arbeiten noch nicht fehlt. Ich bin ganz gut mit meinen Kindern und dem Homeschooling ausgelastet, sodass ich nicht mal wirklich zu den Dingen komme, die ich gerne machen würde.

aussicht

Mit der Öffnung der Geschäfte am 2. Mai sowie den Lockerungen bezüglich COVID-19 wird sich auch im Kindergarten wieder mehr tun. In den nächsten Wochen habe ich zumindest wieder 2-3 x/Woche Dienst. Am 18. Mai geht der Schulbetrieb ebenfalls wieder los, da wird sich dann wahrscheinlich auch im Kindergarten wieder ein eher regulärerer Betrieb einstellen. Aber warten wir mal ab, was bis dahin ist. Arbeitsmäßig arbeiten wir zur Zeit nur von Woche zu Woche.

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