Meine Malta Solo-Reise

Mein erster Urlaub ganz allein liegt auch schon wieder ein paar Wochen zurück. Nun habe ich aber endlich Zeit gefunden, meine Malta Solo-Reise revuepassieren zu lassen und vor allem alles ein wenig zusammen zu schreiben.

Warum eine Malta Solo-Reise?

Fast alle, mit denen ich im Vorfeld über meine bevorstehende Reise gesprochen habe, waren sehr erstaunt darüber, dass ich alleine fahre. „Mit deinem Mann?“ – „Nein.“ – „Mit einer Freundin?“ – „Nein. Allein.“ – „Echt? Das könnte ich mir nicht vorstellen…“ – Ungefähr so liefen alle Gespräche ab. Und ich muss gestehen, auch bei mir war bis zum Reiseantritt ein ganz kleines Bisschen Unbehagen dabei. Schließlich habe ich bis dahin auch noch nie eine Flugreise allein gemacht. Das war für mich ebenfalls alles Neuland.

Der Gedanke schwirrte aber schon sehr, sehr lange in meinem Kopf herum. Vor knapp 20 Jahren wollte ich unbedingt ein Solo-Griechenland-Inselhopping machen. Dann kamen quasi Mann und Kinder dazwischen und diese Reisepläne wurden wieder verworfen. Der Wunsch alleine auf Urlaub zu fahren blieb über all die Jahre allerdings bestehen und sollte sich 2020 endlich erfüllen. Dann kam die Pandemie und so hat sich erst alles wieder verschoben.

Aber wie es denn nun so eine Solo-Reise?

Ich bin schon oft geflogen und habe ebenso oft Reisen organisiert. Es gab aber immer noch mindestens eine Person, mit der man Rücksprache halten und auf die man sich verlassen konnte. Tja, das fällt bei einer Solo-Reise weg. Und das ist erstmal schon eine Umstellung.

Selbst einchecken (lief beim ersten Mal schon semi-optimal), es selbst bis in den Flieger schaffen, selbst einen Transfer zur Unterkunft beziehungsweise wieder zurück zum Flughafen (auch wenn das quasi mitten in der Nacht ist) zu suchen, selbst von A nach B finden – auch wenn man mitten in der Botanik steht und keinen blassen Schimmer mehr hat, wo man sich befindet. Und, und, und… Es gab einige neue, ungewohnte Situationen und trotzdem habe ich sie gemeistert. Und deswegen bin ich schon ein wenig stolz auf mich.

Ich habe durch die Bank nur Positives erlebt und mir wurde die ganze Woche über nicht langweilig. Malta ist einerseits sehr sicher, auch als Frau, und hat andererseits eine überschaubare Größe, die sich für eine Woche sehr gut eignet. Jedoch gab es einen Punkt, warum ich wohl eher nicht mehr alleine auf Urlaub fahren würde. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich kein Typ für Hostels bin und ich mich mit ziemlicher Sicherheit keiner fremden Gruppe oder Leuten anschließen würde. Das bin einfach nicht ich. Und das ist wahrscheinlich auch der Grund für meinen Entschluss.

Der Grund: man ist allein. In der Früh beim Aufwachen, beim Frühstück, Mittag- und Abendessen, beim Schlafengehen. In Situationen, in denen man nicht weiter weiß genauso wie in Situationen der Freude. Besonders letzteres war für mich der wichtigste Punkt. Da stehst du nach einer anstrengenden Wanderung auf der Klippe oben und hast niemanden, mit dem du dieses Glücksgefühl teilen kannst. Ich bin grundsätzlich gerne allein und komme gut mit mir zurecht. Aber eben solche Gefühle möchte ich schon mit jemanden in genau dieser Situation teilen können. Und nicht erst abends, wenn man miteinander videotelefoniert.

Was ich dagegen nicht vermisst habe: jemand, der mir ständig „Ich bin müde!“ „Ich hab Hunger„, „Ich mag nicht mehr!„, „Wie lang dauert’s noch?!“ oder Ähnliches ins Ohr jammert. Das habe ich sehr genossen! Pause machen, wann ich will. Auf einen Kaffee stehen bleiben, wo ich will. Kilometerweit gehen ohne auf irgend jemanden oder irgend etwas Rücksicht nehmen zu müssen.

Reiseroute meiner Malta Solo-Reise

Ich hatte meine Reiseroute schon sehr bald erstellt, musste jedoch Vorort aufgrund des Wetters etwas umdisponieren. Insgesamt habe ich aber wirklich alle Punkte meiner Liste abhaken können! Und das auch stressfrei – was im Vorfeld doch ein großes Thema für mich war, das mir ein wenig Sorgen bereitet hat. Hab ich mir zu viel vorgenommen? Brauche ich im Anschluss Urlaub vom Urlaub? Aber nein, meine Reiseroute und mein Reiseplan hat für mich genau gepasst!

Tag 1Ankunft im Hostel & Erkundung von Sliema, Malta Fireworks Festival
Tag 2Valletta
Tag 3Hypogäum, Tempel von Tarxien, Wanderung Marsaskala – Marsaxlokk
Tag 4Għadira-Wanderung, Popeye Village, Malta National Aquarium
Tag 5Blue Grotto, Ħaġar Qim und Mnajdra-Tempel, Wanderung zu den Dingli Cliffs
Tag 6Bootsausflug nach Comino
Tag 7Rabat & Mdina
Tag 8Abreise

In den kommenden Wochen werde ich immer wieder Beiträge meiner Malta Solo-Reise veröffentlichen und die jeweiligen Links zu den Beiträgen in der Tabelle ergänzen. Bis dahin, hast du schon Malta. Loading… gelesen?

Hast du schon mal eine Solo-Reise gemacht?

Autor: Angelika

erzählt hier über ihre Schokoladenseiten. Und die anderen vielleicht auch.

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