{UNTERWEGS} auf Mallorca – der Osten

Im Uhrzeigersinn geht es weiter, mit meinen Highlights auf Mallorca. Heute geht es weiter in den Osten! Fotos und Videos sind, wie immer, eine bunte Mischung aus meiner Hand und der des Misters!

Colonia de Sant Pere

Unser erster Stop im Osten war das kleine, ehemalige Fischerdörfchen Colonia de Sant Pere, laut meinem Reiseführer das einzige, das man nicht in den Katalogen der Reiseveranstalter findet. Hier geht es auf jeden Fall sehr ruhig zu, weswegen wir uns hier ein Eis gegönnt und uns auf die Promenade mit Blick auf’s Meer gesetzt und einfach das Panorama genossen haben.
Der kleine Strand ist dank eines Wellenbrechers geschützt und somit verstehen sich die vielen Familien mit Kindern hier von selbst.

Artà

Artà ist in erster Linie wegen der Wallfahrtskirche Sant Salvador mit ihrer Festungsmauer spannend. Die Kirche, die auf einem Hügel tront ist schon von Weitem sichtbar. Kostenlose Parkplätze findet man unterhalb des Hügels. Ebenfalls kostenlos ist der Besuch des Areals. Im Inneren der Festungsmauern befindet sich auch eine kleine Cafeteria, in der man sich stärken kann. Und wer das nötige Kleingeld hat, kann im direkt unterhalb liegenden Hotel Sant Salvador logieren. Wir konnten beim Vorbeigehen einen kleinen Blick in den tollen Garten werfen und auch die Bilder der Homepage sehen sehr beeindruckend aus.

Castell de Capdepera

Die Burganlage aus dem 13. Jahrhundert v. Chr. hat einen dreieckigen Grundriss und steht ebenfalls auf einem Hügel. Geparkt haben wir auf einem kostenlosen Parkplatz direkt gegenüber auf der anderen Seite der Stadt. Ursprünglich handelte es sich bei dieser Burg um eine Befestigungsanlage, in der die Dorfbevölkerung Zuflucht vor Piratenangriffen finden konnte, deswegen gab es im Inneren auch etwa 125 Häuser, von denen heute leider kaum noch etwas zu sehen ist, nur ein paar wurden wieder aufgebaut. Später wandelte sich das Castell in einen Militärstützpunkt unter dem Kommando eines Gouverneurs, dessen Haus man heute besichtigen kann.

Castell de Capdepera. , im Sommer Mo-So 9-20 Uhr, Eintritt: €2,-

Far de Capdepera

Der Leuchtturm von Capdepera ist der östlichste auf Mallorca und ist von den Touristenhochburgen Cala Ratjada sowie Cala Agulla eingeschlossen. Deswegen stolpert man hier auch über etliche Badeschlapfentouristen, die einem ständig ins Bild laufen. Zufällig sind wir über einen Weg nur wenig vor dem Leuchtturm, den man leider nicht besichtigen kann, gestolpert, auf dem man über Stock und Stein spazieren kann und so einen viel besseren Blick auf den Leuchtturm und Cala Ratjada hat.

Cala Torta

Eine nicht allzu riesige Bucht mit breitem Sandstrand und einer kleinen Strandbar. Wie auch schon bei unserem Besuch der Cala Molins im Norden war auch bei der Cala Torta die rote Flagge gehisst und der Badebetrieb leider nur eingeschränkt. Die paar Meter, die uns die Lifeguards aber ins Wasser gelassen haben, waren allerdings sehr lustig – wenn auch nicht ganz ungefährlich, da der Sog der Wellen doch recht stark gewesen ist.

Und der Mister hat seine Drohne wieder fliegen lassen ♥

Das war’s mit dem Osten, im nächsten Mallorca Beitrag nehme ich euch in den Süden der Insel mit!


{UNTERWEGS} auf Mallorca – Bucht von Alcúdia

Letztes Mal habe ich euch schon ein wenig vom Norden Mallorcas gezeigt. Heute geht’s an der Nordküste weiter, rund um die Bucht von Alcúdia.

Fotos und Videos sind, wie immer, eine bunte Mischung aus meiner Hand und der des Misters!

Alcúdia

Von Alcúdia war ich sofort begeistert! Das ist eine Stadt, in der man sich unweigerlich wie im Urlaub fühlt – zumindest in der historischen Altstadt, die fast gänzlich von einer Stadtmauer umschlossen ist. Hier braucht man keinen Reiseführer, denn das plan- und ziellose Herumstreunen durch den alten Stadtkern macht es aus! Wir haben unser Auto auf dem kostenlosen Parkplatz neben der Römischen Ausgrabung geparkt und unseren Rundgang an der Mauer, die zum Teil begehbar ist, entlang bei der Kirche Sant Jaume begonnen. Irgendwann sind wir dann abgebogen und auf eine Einkaufsstraße gestoßen, wo wir uns ein leckeres Eis gegönnt haben.

Museo Sa Bassa Blanca

Auf der Halbinsel La Victoria, an deren Fuß Alcúdia liegt, befindet sich tief im Wald (Naturschutzgebiet) versteckt das Museo Sa Bassa Blanca | Fundación Yannick y Ben Jakober. Ich habe dieses Museum eigentlich in erster Linie wegen dem Skulpturenpark ausgewählt, der für die Kinder spannend zu sein schien. Mir war aber nicht bewusst, um was für ein riesiges Areal es sich handelt! Neben dem tollen Haupthaus, das einer Festung nachempfunden wurde, gibt es noch diverse weitere Räume sowie einen Rosengarten und eben den Skulpturenpark. Da wir die Kinder nicht durch alle möglichen Ausstellungen schleifen wollten, haben wir uns nur für die letzten beiden Dinge entschieden (Eintritt: €5,-) – und das war gut so! In beiden Bereichen kann man sich frei bewegen, allerdings ist es (natürlich) verboten, die Skulpturen anzugreifen bzw. zu besteigen, was Kindern natürlich schwer fällt, da die Skulpturen teilweise sehr dazu einladen!

Wenn man schon mal in dieser Gegend ist, empfiehlt sich ein Besuch des Restaurante Mirador de la Victoria, welches einen wunderschönen Ausblick auf die Bucht von Pollença bietet. Wenn man quasi in der 1. Reihe sitzen möchte, empfiehlt es sich aber zu reservieren, das Restaurant scheint nämlich recht beliebt zu sein. Kein Wunder, das Essen ist auch wirklich gut!

Restaurante Mirador de la Victoria. Di-So 13:00–15:00 Uhr, 19:00–23:00 Uhr

S’Illot

Der Strand S’Illot befindet sich geographisch nicht mehr in der Bucht von Alcúdia sondern auf der anderen Seite der Halbinsel La Victoria, der Bucht von Pollença. S’Illot ist ein recht schmaler Strand mit verhältnismäßig vielen Badegästen. Das Wasser ist durch das Sand-Kiesgemisch und die stetige Wellenbewegung eher trüb. Man kann beim Schnorcheln, wenn man sich anstrengt, aber schon das eine oder andere Getier entdecken. Angeblich. Parkplätze sind Mangelware und Glückssache, Duschen gibt es keine und auch sonst keinen Firlefanz. Beim Lokal, das sich etwas weiter oben befindet, gibt es zwar ein Mobilklo, dieses ist aber, wie alle Mobilklos, ziemlich grauslich. Ich würde deswegen empfehlen, sich vielleicht doch einen Snack, einen Kaffee oder vielleicht auch was Größeres (es soll nämlich recht gut sein, habe ich gelesen) im Lokal zu gönnen und dort drinnen aufs WC zu gehen.
Ansonsten hat es uns hier gut gefallen und die Kinder hatten mit den leichten Wellen und dem Sand ihre Freude!

S’Illot, Alcúdia.

Son Real

Das Gebiet (rund 400 Hektar!) rund um die Finca Publica Son Real ist für mich eines der Highlights auf Mallorca und zählt definitiv noch zu den Geheimtipps!
Schon im 7. Jahrhundert vor Chr. haben sich hier die ersten Menschen angesiedelt. In der Finca selbst, erfährt man in einem Museum viel über die Besiedelung seit frühester Zeit sowie die ländliche Entwicklung Mallorcas. Nachdem man sich das Museum angesehen hat (unbedingt empfehlenswert!) kann man auf einer von fünf sehr gut ausgeschriebenen Wanderrouten durch das Gebiet streifen. Wenn man nicht zu Fuß gehen mag, kann man sich an der Information, sofern vorhanden, Fahrräder ausborgen. Es empfiehlt sich auch Badezeug mitzunehmen, um sich etwas im Meer abzukühlen! Das scheint bei den Einheimischen anscheinend recht beliebt zu sein, die da mit Haus und Hof aufwarten. Aber Achtung: mit dem Auto oder der Moped darf man hier nicht fahren!

Finca Son Real. , Eintritt frei! Museum und Information täglich 9-16 Uhr

Necropolis

Einer der Wanderrouten auf dem Gebiet von Son Real führt in etwa 40 Minuten zur Necropole. Hier wurden, mit Blick aufs Meer und nur für Wohlhabendere, über 300 Tote gefunden, die in Steingräbern begraben wurden. Was ich besonders spannend finde: man weiß so gut wie gar nichts über diese Menschen, da es keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt!

Um nichts zu zerstören, bittet ein großes Schild darum, nicht auf die Gräber zu steigen – woran sich leider kaum einer von diesen Badeschlapfen-Touristen, die zufällig den Weg hierher finden, hält.

Abschließend habe ich auch wieder ein kleines Filmchen mit bewegten Bildern zusammengestellt!

Mit diesem Beitrag ist der Norden Mallorcas nun abgeschlossen, im nächsten Teil nehme ich euch in den Osten der Insel, wo es ein wenig touristischer zugeht, mit!


{UNTERWEGS} auf Mallorca – Highlights im Norden

Nun geht’s hier endlich mit unserer Inselerkundung los, schließlich möchte ich euch gerne zeigen, wohin uns unsere 1.543 gefahrenen Kilometer geführt haben! Im heutigen Beitrag entführe ich euch in den Norden der Insel, zu einer Tropfsteinhöhle, ein paar hübschen Stränden, dem nördlichsten Leuchtturm sowie einem alten Wachturm mit Wahnsinnspanorama!

Fotos und Videos sind, wie immer, eine bunte Mischung aus meiner Hand und der des Misters!

Coves de Campanet

Vorab habe ich mich wirklich lange über diverse Höhlen auf Mallorca informiert. Die Coves del Drac wären eigentlich DAS Ausflugsziel schlechthin. Aber Musik- und Lichtshow interessiert uns bei einem Naturschauspiel eigentlich nicht und so bin ich über die Coves de Campanet gestolpert. Hier wird zum Glück auf ein Massentourismus-Spektakel verzichtet und man kann die Höhlen in einer relativ überschaubaren Gruppe in Begleitung eines Führers in etwa 40 Minuten besichtigen.

Besonders im Hochsommer sind die Höhlen ein attraktives Ziel, da es im Inneren angenehm kühl ist. Nach der Besichtigung kann man sich im Cafe mit toller Aussichtsterrasse eine kleine Pause gönnen (und die vielen herumlaufenden Katzen streicheln 😉 )

Coves de Campanet. Öffnungszeiten Sommer: 10.00-18.30 Uhr. Eintritt Erwachsene: €15,-, Kinder: €8,-

Cala Molins

Das kleine touristische Örtchen Cala Sant Vicenç hat sogar zwei durch eine Landzunge getrennte Strände im Angebot: auf der linken Seite Cala Barques und auf der anderen Seite Cala Molins. Da bei unserem Besuch der Wellengang sehr stark war, durfte man nicht sehr weit ins Wasser (rote Flagge). Dies wurde auch von den Bademeistern überwacht! Trotzdem hatten wir sehr viel Spaß an diesem Strand – besonders die Kinder, die sich von den Wellen wieder an Land bringen haben lassen 🙂

Das Besucheraufkommen ist hier an normalen Tagen wahrscheinlich recht hoch, was auch verständlich ist, denn hier gibt es wirklich alles: Sandstrand, Sonnenschirme und -liegen, Duschen, WCs, Restaurants. Wen die Leute nicht stören, kann hier mit seinen Kindern doch ein paar nette Strandstunden verbringen!

Cap de Formentor

Ich. Liebe. Leuchttürme! Ich weiß nicht, was es damit auf sich hat. Aber ich liebe sie einfach. Mindestens schon seit ich das erste Mal Eliott, das Schmunzelmonster gesehen habe 😉 Der Far de Formentor ist der nördlichste Leuchtturm auf Mallorca und ein Ausflugsziel, zu dem die Touristenmassen mit großen Reisebussen gekarrt werden. Deswegen ist es ratsam den Leuchtturm gleich in der Früh zu besuchen und spätestens um 10 Uhr zu verlassen, denn dann kommen die Busladungen, es staut sich auf der schmalen Zufahrtsstraße und die Parkplätze werden knapp.

Es gibt ein kleines Lokal, das allerdings verhältnismäßig teuer sein soll. Auf der Terrasse kann man dafür ein paar Ziegen begegnen, mit denen man gerne seine Jause teilen kann 😉 Die Aussicht hier ist auf jeden Fall atemberaubend – wahrscheinlich auch der Sonnenauf- und Untergang.

Talaia d’Albercutx

Am Weg zwischen Port de Pollença und dem Cap de Formentor befindet sich der Mirador Es Colomer, von wo aus man eine tolle Aussicht auf die umliegende Küste hat. Was anscheinend die wenigsten wissen, es geht noch weiter hinauf! Direkt gegenüber des Mirador zweigt ein schmaler Weg ab, wo gegebenenfalls recht viele Autos parken. Fährt man diesen Weg entlang, gelangt man nach etlichen Serpentinen zum Talaia d’Albercutx, einem alten Wachturm. Wenn man schwindelfrei ist, kann man sogar den Turm hinauf klettern. Die Aussicht von oben ist ein Wahnsinn (siehe Video weiter unten), bei gutem Wetter kann man auch sicherlich bis hinüber nach Menorca sehen!

Cala Figuera

Unweit des Leuchtturms, ebenfalls am Weg Richtung Port de Pollença, befinden sich einige mehr oder weniger leicht zu erreichende Strände. Einer davon ist die Cala Figuera. Es gibt einen Parkplatz, der gegen Mittag hin sehr schnell sehr voll wird. Von hier aus führt ein Trampelpfad etwa 15 Minuten hinunter zum steinigen Strand. Hier befindet sich außer Natur gar nichts und man muss bedenken, dass man nach dem Baden auch wieder hinauf zum Parkplatz muss – teilweise recht steil und in der prallen Sonne. Abschnittsweise hat mein Kreislauf fast schlapp gemacht… Aber das Meer ist hier wirklich sehr schön und klar und die Touristen halten sich hier in Grenzen.

Port de Pollença

In Port de Pollença haben wir eigentlich nur bei der Rückfahrt gehalten um zu Essen, das heißt, wir haben vom Strand selbst nicht allzu viel gesehen. Gegessen haben wir allerdings sehr gut bei Can Pescador!  Ich hab ein super leckeres Can Pescador Club Sandwich gegessen, der Mr. ein Steak, das ebenso lecker ausgesehen hat!

Abschließend habe ich noch ein kleinen Video aus den Norden Mallorcas zusammen gestellt. Viel Spaß beim Ansehen!

So viel zum nördlichsten Zipfel Mallorcas. Im zweiten Teil nehme ich euch in das Gebiet um die Bucht von Alcúdia mit!

Wart ihr schon an einem der Plätzchen, die ich euch gezeigt habe?


{UNTERWEGS} auf Mallorca – unsere Finca in Inca

Wir haben uns dieses Jahr erst relativ spät um den Sommerurlaub gekümmert, und so war die Auswahl an Unterkünften, die unseren Vorstellungen – und unserem Preisrahmen – entsprechen, schon sehr dürftig. Wir wollten definitiv kein Hotel und schon gar keinen Massentourismus in einer der Touristenhochburgen. Stattdessen sollte es eine kleine Finca sein, mit Pool und WLAN. Ich habe unzählige Onlineportale durchforstet, auch wirklich schöne Fincas gefunden, aber der Preis! Und dann bin ich über unsere Rote Inca Finca, wie wir sie gleich von Anfang an getauft haben, gestolpert. Es schien alles so perfekt zu sein! Die Optik, der Pool, WLAN und auch noch in einer super zentralen Lage! Von Inca aus, erreicht man so ziemlich jeden Ort auf Mallorca in maximal einer Stunde. Also haben wir nicht mehr lange herum überlegt (bevor auch die weg ist) und gebucht.

Die Umgebung der Roten Inca Finca

Ich musste ja ein wenig schmunzeln, als wir die Adressdaten für die Finca erhalten haben. Neben der Adresse, die das Navi natürlich nicht gefunden hat, wurden auch die Koordinaten mitgeschickt. So zentral ist diese Finca also gelegen 😀 Tatsächlich befindet sie sich aber fußläufig nur 20 Minuten von der Innenstadt entfernt, mit dem Auto nur 5 Minuten.
In der Umgebung befindet sich, bis auf andere Parzellen, auf denen sich ebenfalls kleinere und größere Finca und sehr viel Land befinden, eigentlich nichts. Das heißt, es ist sehr ruhig hier – bis auf die nervigen Hunde, die in der Nacht pausenlos gekläfft haben. Und man kann den Sternenhimmel super gut beobachten!

Zur Finca selbst gehört auch ein relativ großer Grund. Zur Straße hin gibt es einen großen Garten mit unzähligen alten Mandelbäumen. Neu angepflanzt hat der Vermieter Orangen- und Mandarinenbäume und darunter gab es Tomatenpflanzen, an denen ich mich bedienen konnte. Hinter dem Haus ging es weiter, allerdings ist dieser Teil ziemlich verwildert. Aber die Kinder hatten ihren Spaß dort herumzustreifen und zu spielen.

Die Ausstattung der Roten Inca Finca

[ACHTUNG: es folgen Innenaufnahmen, die in bewohntem Zustand entstanden sind 😀 #fürmehrRealität oder so]

So schön ich die Rote Inca Finca und das wilde Areal finde, das Interieur hatte so seine Schwachpunkte. Ich lege zwar keinen Wert auf superfancy und 5 Sterne, aber einen gewissen Standard möchte ich doch haben. Die Einrichtung hat eigentlich den Fotos auf der Webseite entsprochen, obwohl die Bilder mit Sicherheit kurz nach der Renovierung der Finca gemacht worden sind, denn inzwischen sieht gerade das Drumherum inzwischen nicht mehr so clean aus. Allerdings empfand ich sie schon recht abgewohnt.

Was mich wirklich gestört hat, teilweise war die Finca wirklich sehr staubig. Im Nachhinein kann ich auch verstehen warum, denn wir hatten die Schlüsselabgabe mit dem Vermieter an unserem Abreisetag für 11 Uhr vereinbart (laut Vertrag hätten wir um 10 Uhr raus sein müssen), gekommen ist er erst eine Stunde später. Wir sind am Anreisetag gegen 16 Uhr eingetroffen. Das heißt, wenn die neuen Gäste etwa um die gleiche Zeit eintreffen, dann bleiben zum Saubermachen für Innen und Außen gerade einmal vier Stunden, was bei der Hitze nicht gerade viel ist. Abgesehen davon haben so ziemlich alle Kasten-, Laden- und Kasterltüren gewackelt und bei den Doppelbetten hatte ich echt Angst, dass wir durchbrechen – auch im „Kinderzimmer“.

Sehr fein fand ich den Griller, den ich mir auch für zu Hause wünschen würde. Unser Weber Elektrogrill ist schon sehr fein, aber es ist eben doch ein himmelweiter Unterschied zwischen Elektro und richtig mit Kohle. Was ich dagegen mit Sicherheit nicht vermissen werde sind die unzähligen Wespen, die hier unterwegs waren. Kaum hat man sich mit etwas Essbarem rausgesetzt, waren diese Biester da. Wir haben deswegen leider kein einziges Mal draußen essen können. Um den Pool war ebenfalls immer die Hölle los und Sohn N°2 ist beim Abduschen unter der Pool-Dusche sogar einmal von einer Wespe gestochen worden!

Ansonsten habe ich mich wirklich wohl gefühlt (außer an den Tagen wo es so brütend heiß war, dass es in unserem Schlafzimmer, das man nicht durchlüften konnte, so überhaupt nicht erträglich wurde). Die Ausstattung war insgesamt ok, wie gesagt, ich habe im Urlaub keine hohen Ansprüche. Allerdings würde ich die Finca trotz der guten und ruhigen Lage (ich vermisse die „Sterngucker-Abende“ am Pool jetzt schon…) nicht nochmal buchen. Dafür war mir das Preis-Leistungs-Verhältnis dann doch nicht gut genug. Aber vielleicht hat ja eine andere/ein anderer noch niedrigere Ansprüche als ich…

Hier in Wien hat es auf jeden Fall draußen mindestens 10°C weniger als auf Mallorca. Ich sitze drinnen mit langer Flauschhose, Kuschelsocken und dicker Weste weil mir so kalt ist, seit dem wir wieder hier sind! Und ich höre es schon ganz leise flüstern: Winter is coming… Aber die nächsten Tage sollen ja wieder „Normaltemperatur“ haben 😉

So, aber was sagt ihr zu unserer Roten Inca Finca?
Wäre sie für euch take or toss?


{UNTERWEGS} auf Mallorca

Ehrlich? Mallorca hat mich wirklich sehr überrascht! Ich bin von Touristenmassen und Ballermann ausgegangen und einer unspektakulären Insel, die vielleicht ein paar schöne Strände besitzt, aber ansonsten außer Klöstern dann doch nicht so recht etwas zu bieten hat. Vor dem Urlaub habe ich mich sogar gefragt, wie ich überhaupt auf die Idee gekommen bin, Mallorca als Urlaubsreiseziel 2017 auszuwählen. Aber sobald wir unseren Mietwagen hatten und auf der Autobahn Richtung Inca, wo sich unsere Finca befunden hat, waren, war es plötzlich da, dieses sonderbare Gefühl, das ich nicht mal richtig in Worte fassen kann. Ich habe mich schon nach den 30 Minuten Autofahrt total wohl gefühlt. Die Steinhäuser, die ich vorbeiziehen gesehen habe, die unzähligen Palmen und prachtvollen und farbenfrohen Bougainvilleas, die auf der ganzen Insel wachsen. Es hat sich alles so richtig angefühlt und ich konnte in der Sekunde nachvollziehen, warum diese Insel so beliebt ist, warum sich hier so viele niederlassen.

Unser Urlaubs-Résumé nach 14 Tagen Mallorca:

72,2 GB bzw. 2.906 Fotos und Videos
1.543 gefahrene km
0 Sonnenbrände
0 gelesene Seiten in meinem Buch
0 gestrickte Reihen an meinem Schal
∞ viele tolle Eindrücke

Und diese unendlich vielen tollen Eindrücke möchte ich in den nächsten Wochen mit euch teilen. Sehr lange habe ich herumgegrübelt, wie ich diese zwei Wochen am besten für euch aufbereite. Anders als bisher empfinde ich nämlich, dass Mallorca weniger aus zentral geballten Sehenswürdigkeiten (abgesehen von Palma natürlich) besteht. Nein, hier finden sich über die ganze Insel verstreut wirklich sehr viele sehr schöne Fleckchen und deswegen werde ich mich bei den kommenden Beiträgen an die Himmelsrichtungen halten und Mallorca in acht lesegerechte Häppchen aufteilen:

Die Reiseberichte

  1. Unsere Finca
  2. Highlights im Norden
  3. Bucht von Alcúdia
  4. Highlights im Osten
  5. Highlights im Süden
  6. Palma
  7. Inselmitte

Den ersten Beitrag über unsere Rote Inca Finca konntet ihr ja bereits lesen, alle weiteren werde ich hier in diesem Beitrag sowie auf der Reisekarte, die ihr oben im Menü findet, dann ebenfalls verlinken. Als nächstes nehme ich euch in den Norden der Insel mit! Stay tuned…


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