{UNTERWEGS} auf Mallorca – Valldemossa, Port de Valldemossa, Cala d’Estellencs

Ein wenig wehmütig blicke ich auf den heutigen Beitrag, denn es ist nun tatsächlich der letzte zu unserem Mallorca Urlaub 2017. Noch nie habe ich mich an einem Urlaubsort so wohl, so heimisch gefühlt wie hier auf Mallorca und deswegen komme ich mit Sicherheit wieder. Einerseits, weil ich diese Insel so wunderschön finde und andererseits, weil ich noch lange nicht alles gesehen habe! Zum Abschluss meines Urlaubsrückblickes entführe ich euch erneut in den Westen, noch ein wenig weiter südlich nach Valldemossa (einer der schönsten Orte Mallorcas, wie ich finde!), Port de Valldemossa und an den Strand Cala d’Estellencs.

Fotos und Videos sind, wie immer, eine bunte Mischung aus meiner Hand und der des Misters!

Valldemossa

Wie eingangs schon erwähnt, Valldemossa ist einer der wunderschönsten Orte auf Mallorca – und auch dementsprechend gut besucht. Vielleicht, weil hier die Inselheilige Santa Catalina Tomàs (Wikipedia) geboren wurde oder  durch den Komponisten Frédéric Chopin, der den Winter 1938/39 hier in einem gemieteten Zimmer im Kloster mit seiner französischen Liebschaft George Sand verbracht (als Ergebnis entstand Sands Buch „Ein Winter auf Mallorca“)? Wer weiß… Die Hauptattraktion Valldemossas ist wohl das Kloster, in dem man das Zimmer bestaunen kann, in dem Chopin und Sand damals gewohnt haben. Da uns sowas nicht sonderlich interessiert, sind wir wie immer in die eine oder andere Seitengasse abgebogen und haben die touristenfreien Zonen genossen.

Die kleinen Häuschen wirken noch so ursprünglich und es sieht mit den vielen Blumen und Grünpflanzen einfach nur wahnsinnig schön aus. Da könnte man sich glatt überlegen, ob man sich hier in der Pension nicht zurückziehen möchte…


Gegessen haben wir übrigens bei Ca’n Molinas, einer traditionsreichen Bäckerei. Das Lokal besitzt anscheinend zwei Eingänge. Einer befindet sich in der Fußgängerzone Via Blanquerna, der andere direkt bei der Kirche am Plaça Cartoixa. Ursprünglich wollten wir im American Grill am Plaça Ramon Llull essen, da wir dort aber gänzlich ignoriert wurden (und die Preise auch ziemlich hoch waren) war Ca’n Molinas ein wahrer Glückstreffer! Einerseits sehr leckeres Essen und spottbillig! Und guten Kaffee gibt’s obendrein!

Port de Valldemossa

Der Weg zum Strand von Valldemossa ist sehr abenteuerlich. Auf engen Serpentinen geht es von Valldemossa hinunter. Hier gibt es ein kleines Fischrestaurant und zwei Möglichkeiten ins Wasser zu gehen. Parkplätze sind Mangelware. Der (Stein)Strand nichts Besonderes (zumindest für uns Erwachsene, die Kinder hatten ihre Freude mit den vielen Steinen) und deswegen auch nicht überfüllt.

Cala d’Estellencs

Cala d’Estellencs ist eigentlich vorrangig ein Anlegeplatz für (Fischer) Boote, die hier auch in steinernen Bootshäusern untergebracht werden können (und Schatten spenden 😉 ). Der Strand ist sehr schmal und besteht aus Kies und Stein, es gibt eine kleine Bar (Bar Sa Puneta – die allerdings dauerhaft geschlossen scheint, zumindest laut facebook), ausreichend Parkplätze und eine wörtlich sehr coole Möglichkeit sich das Salzwasser abzuwaschen.

Die Fahrt von und zur Cala d’Estellencs ist übrigens sehr abendteuerlich, weil man durch sehr viele enge Gässchen manövrieren muss. Ich bin wirklich froh, dass uns weder bei der Hin- noch bei der Rückfahrt ein anderes Auto entgegen gekommen ist! Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum der Strand nicht so überfüllt ist…

Restaurant Es Grau

Fährt man die MA-10 noch weiter südlich gelangt man zum Restaurant Es Grau, welches direkt an der Straße liegt. Wegen den Speisen ist das Lokal nicht berühmt, aber einen Kaffee oder eine Erfrischung sollte man sich hier allein wegen der Aussicht gönnen (wovon das Lokal wahrscheinlich lebt). Das Essen konnten wir ohnehin nicht genießen, da wir von gefühlt tausenden Wespen umschwirrt waren.

Wer nicht ins Lokal gehen möchte, kann die Aussicht gratis auch vom Mirador de Ricardo Roca genießen, der sich quasi nebenan befindet.

Zum Abschluss hab ich noch ein Foto von der MA-10 für euch. Der Witz dahinter: ich bin bei den Wiener Kindergärten angestellt, offiziell: Magistratsabteilung 10, kurz MA 10 😉

So, das war’s nun wirklich mit Mallorca 2017. Ich konnte den Urlaub bzw. das Urlaubsfeeling zumindest fast ein dreiviertel Jahr aufrecht erhalten 😀 Jetzt freue ich mich dann gleich nahtlos auf unseren kommenden Sommerurlaub, der uns nach Samos/Griechenland bringen wird. Bis dorthin muss ich aber noch _ein wenig_ Diplomstress überleben, dann steht der Freude wirklich nichts mehr im Weg!


{UNTERWEGS} auf Mallorca – Sóller, Port d’Sóller, Deià

Eigentlich sollte das hier der letzte Beitrag zu unserem Mallorca Urlaub 2017 werden. Beim Aussortieren der Fotos konnte ich mich dann allerdings nicht entscheiden und es wurden viel zu viele Fotos für einen Beitrag. Nachdem der Westen Mallorcas aber so wunderschön ist, teile ich den geplanten Beitrag einfach in zwei und widme mich heute erstmal den drei Orten Sóller, Port d’Sóller sowie Deià!

Fotos und Videos sind, wie immer, eine bunte Mischung aus meiner Hand und der des Misters!

Sóller

„Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunklen Laub die Goldorangen glühn, …“

In diesem Gedicht von Goethe geht es zwar um Italien, auf das Gebiet rund um Sóller trifft es aber ebenso zu. Denn das Tal rund um Sóller ist ebenso bekannt für seine Orangenplantagen. Im Hochsommer bekommt man davon zwar nicht mehr so viel oder zumindest so offensichtlich mit, aber Orangen sind trotzdem ein großes Thema. Im Sommer definitiv in Form von Eis! Ein richtig gutes haben wir unweit des Hauptplatzes bei der Fabrica de Gelats (Eisfabrik) gegessen!

Ebenfalls unweit der Plaça gibt es in der kleinen Bahnhofshalle eine kleine, gratis zugängliche Picasso & Miró Ausstellung. Hier kann man einerseits viele Keramiken von Picasso und andererseits Gemälde und Drucke von Miró sehen. Man darf sich nicht allzu viel erwarten, man ist schnell durch, ich fand es aber trotzdem sehr nett, vorallem weil man nicht damit rechnet!

Ansonsten fand ich Sóller nicht sonderlich spannend. Aufgrund der alten Eisenbahn ist das Städtchen natürlich ein Touristenmagnet und besonders rund um die Plaça ist es besonders voll. Trotzdem lohnt es sich, ein wenig durch die verlasseneren Gässchen zu schleichen und auch einen Kaffee auf der Plaça zu trinken 🙂

Mit der hübschen alten Straßenbahn, die Sóller und Port d’Sóller miteinander verbindet, sind wir allerdings nicht gefahren. Genauso wenig wie mit dem Roten Blitz, der zwischen Palma und Sóller verkehrt. Einerseits empfinde ich die Preise ziemlich abgehoben (Palma – Sóller 25,- und Sóller – Port d’Sóller 7,-) und zweitens war ich mit dem Blick darauf schon sehr zufrieden.

Port d’Sóller

Port d’Sóller hat uns so gut gefallen, dass wir sogar zweimal hier waren 🙂 Vom Hafenort, der in einer Halbbucht liegt, haben wir nicht sehr viel gesehen, aber der hiesige Strand hat es uns angetan. Der Sandstrand ist recht lang und schmal, aber flach abfallend und damit ideal für Familien. Man kann hier Liegen und Schirme sowie diverse Boote mieten, es gibt eine Plattform etwas weiter draußen und ettliche Lokale und Shops an der Promenade. Hier kann man locker die Zeit vergehen lassen. Einzig die Parkplatzsituation ist ein wenig mühsam.

Deià

Fährt man von Sóller auf der MA-10 weiter Richtung Süden gelangt man in etwa 30 Minuten nach Deià. Hier haben sich in den vergangenen Jahrzehnten einige bekannte Namen (wie Peter Ustinov, Ava Gardner, Pablo Picasso, Andrew Lloyd Webber oder Pierce Brosnan) niedergelassen, was dem kleinen pittoresken Örtchen den Beinamen Künstlerdorf Mallorcas eingebracht hat.

Die Parkplatzsituation ist hier im Hochsommer ebenfalls eine mittlere Katastrophe und wie überall gilt auch hier: vor 10 Uhr hier sein! Es lohnt sich defintiv hier herumzuschlendern! Bei unserem Bummel durch den Ort sind uns auch nicht wahnsinnig viele Leute über den Weg gelaufen. Sehenswert soll das Haus des englischen Schriftstellers Robert Grave sein. Ich muss gestehen, ich kannte ihn bisher nicht mal dem Namen nach, deswegen war dieses Museum keine Priorität für uns.

Im nächsten und letzten Mallorca Beitrag nehme ich euch noch weiter in den Süden mit, nach Valldemossa, Port de Valldemossa und Cala d’Estellencs!


{UNTERWEGS} auf Mallorca – Inselmitte

Nachdem ich euch das letzte Mal in den Rummel der Großstadt (Palma de Mallorca) mitgenommen habe, geht es dieses Mal wieder ein wenig beschaulicher zu, denn ich entführe euch in die Inselmitte, wo man noch das traditionelle Mallorca, fernab vom Tourismus, finden kann!

Fotos und Videos sind, wie immer, eine bunte Mischung aus meiner Hand und der des Misters!

Inca

Das 30.000 Einwohnern-Städtchen Inca (an dessen Stadtrand auch unsere hübsche Inca Finca gelegen ist), ist in erster Linie ist für sein traditionsreiches Schuh- und Lederhandwerk bekannt. Wenn man sich ein wenig dafür interessiert, empfehle ich das (kostenlose) Schuhmuseum, das in einer alten Militärkaserne untergebracht ist. Als wir vergangenen Sommer dort waren, gab es gerade eine sehr interessante Ausstellung über Frauen in der Schuhindustrie!

Museu del Calçat. Avinguda del General Luque, 223, 07300 – Inca

Ein weiterer Tipp in Inca ist der Wochenmarkt am Donnerstag. Dieser zählt zu den größten Mallorcas und erstreckt sich über ettliche Straßen der Innenstadt. Neben viel Ramsch und 08/15 Textilien und Schuhen findet man hier auch zahlreiche Stände mit Lederwaren, Korb- und Keramikartikel und natürlich auch die typischen mallorquinischen Zungenstoffe!

Nachdem ich leider in den Stoffläden, die diese Stoffe produzieren kein Glück hatte (weil Sommerurlaub), habe ich hier zugeschlagen. Und bei 5,-/Laufmeter kann man auch schwer Nein sagen! Einen Teil habe ich ja schon verarbeitet und meinen Schreibtischsessel überzogen. Den türkisen Stoff habe ich noch nicht angeschnitten, weil ich mir noch nicht ganz sicher bin, was ich damit machen möchte…

Die Keramiken hätten mir auch total gut gefallen, dann hätten wir am Flughafen aber wohl für das Übergepäck zahlen müssen 😀

Sollte man den Wochenmarkt verpassen, bietet sich immer noch die Markthalle zum Stöbern ein, besonders die Fischstände fanden wir besonders spannend. Dann verpasst man allerdings zum Beispiel solche Tanzvorführungen 😉

Castell d’Alaró

In der Serra de Tramuntana befindet sich, auf dem 825m hohen Puig d’Alaró das Castell d’Alaró.
Wir haben unser Auto beim Landgasthof Es Verger stehen gelassen. Die Bewertungen dafür sind sehr zwiegespalten, für mich persönlich sah es nicht sehr einladend aus, außerdem fand ich den Schafgeruch dann doch sehr penetrant, so süß ich Schafe sonst auch finde. Wie dem auch sei, man kann mit dem Auto super dort parken und ist in etwa 1 Stunde oben beim Castell. Oder man hört auf seine Frau und fährt die Straße weiter bis zum nächsten Parkplatz, dann hat man nur noch 30 Minuten zu gehen. Your choice. Der Ausblick ist trotzdem genial, egal wie lange man gegangen ist!

Oben gibt es eine kleine Gastwirtschaft (inklusive Unterkunft mit 30 Betten), in der man sich ein wenig zu essen und trinken kaufen kann. Speis und Trank müssen mühsam mit dem Esel hinauf gebracht werden und das Wasser ist auch knapp. Öffentliche Toilette gibt es deswegen keine!

Castell d’Alaró.

Tony Mora

Vor dem Urlaub bin ich auf der Suche nach typischen Sandalen, die es vielleicht auf Mallorca gibt (so wie auf Rhodos), bin ich über die Stiefel von Tony Mora gestolpert. Handgemachte Cowboystiefel aus 100% echtem Leder, hach da hat mein Herz gleich höher geschlagen! Eigentlich wollte ich welche aus Glattleder haben, Sohn N°1 wollte unbedingt, dass ich die mit dem Pythonleder nehme. Na gut. Man gönnt sich ja sonst nichts 🙂 Selten habe ich einen Schuh probiert, der gleich von Anfang an wie angegossen gepasst hat und noch dazu so bequem ist! Große Liebe – die allerdings auch ihren Preis hat. Aber das ist es mir auf jeden wert!

Tony Mora. Carretera Alaró, km 4, 07340 Alaró

 

{UNTERWEGS} auf Mallorca – Palma

Kaum zu glauben, aber Mallorcas Hauptstadt Palma haben wir uns relativ lange aufgespart. Erst eine Woche nach unserer Ankuft haben wir uns in die Stadt getraut 😀 Grund dafür war hauptsächlich die große Hitze. 35°C sind für mich generell nicht sonderlich prickelnd, gepaart mit so viel Asphalt sind sie nahezu unerträglich. Palma ist aber auf jeden Fall einen Ausflug wert. Was heißt einen?! Mehrere! Denn wir waren sogar zweimal dort!

Fotos und Videos sind, wie immer, eine bunte Mischung aus meiner Hand und der des Misters!

Palma de Mallorca

Mit dem Auto kommt man am besten schon vor 10 Uhr und parkt zentral in den Parkhäusern Parc de la Mar und Antonio Maura (oder Plaça Major direkt in der Stadt). Kommt man aus dem Parkhaus, steht man praktisch auch schon direkt vor der imposanten Kathedrale La Seu. Man kann hineingehen oder wie wir auch nicht und stattdessen die tolle Altstadt unsicher machen. Ich finde es ohnhin am Schönsten, wenn man planlos durch eine neue Stadt läuft und sich einfach von seinen Füßen tragen lässt.

Im Sommer befinden sich an den größeren Plätzen überall tolle Musiker, deren Musik zum verweilen einlädt.

Banys Àrabs

Auf jeden Fall ansehen sollte man sich aber die Reste eines Hammams, die sich in einer kleinen Gasse unweit der Kathedrale befinden. Der Eintritt kostet nur €2,50 und drinnen erwartet einen ein kleines Paradies (wenn man mal von den vielen Touristen absieht).

Carrer de Can Serra, 7, 07001 Palma

Castell de Bellver

Definitiv ansehen sollte man sich das etwas außerhalb gelegene Castell de Bellver, schon allein wegen der traumhaften Aussicht über Palma – und der coolen Bilder, die man hier machen kann 😀

Castell de Bellver. Carrer Camilo José Cela, 07014 Palma

Pueblo Espanol

Etwas nördlich des Castell de Bellver befindet sich das kleine künstliche, gänzlich von Mauern umschlossene Örtchen. Hier finden sich maßstabsgetreu verkleinert etliche berühmte Bauwerke Spaniens. Das Gelände besteht aus 18 Häuserblöcken, 15 Strassen, und 12 Plätzen: insgesamt 72 Bauten der spanischen Architektur, alle maßstabsgerecht und aus Materialien der jeweiligen Region konstruiert. (via puebloespanolmallorca.com/)

Das Dorf war nur sehr wenig besucht, obwohl es total nett aufgebaut ist. Leider hatte kein einziges der Lokale offen, einen Besuch ist es aber trotzdem wert!

Pueblo Español, 55, 07014 Palma

Aquarium

Das Palma Auqarium ist mit Sicherheit eines der Highlights in Palma – ein teures (Erwachsene €22, Kinder €14), das sich aber auf jeden Fall auszahlt, nicht nur wenn man mit Kindern unterwegs ist.

Es empfiehlt sich, die Karten im Vorfeld online zu kaufen (es gibt eine günstige Familienkarte für 2 Erwachsene und bis zu 2 Kinder!) und direkt bei Öffnung dort zu sein. So kann man einerseits noch auf dem gratis Mini-Parkplatz parken, andererseits ist es noch nicht überfüllt. Die „Attraktionen“ wie das Shark Vision Boat und Tauchen mit Rochen könnt ihr, meiner Meinung nach vergessen. Die Haie seht ihr außerhalb des Beckens viel besser und das Tauchen mit den Rochen ist genauso ein Witz.

Palma Aquarium. C/ Manuela de los Herreros i Sorà, 21, 07610 Palma

Besonders gut gefallen hat mir, dass es vor den großen Becken überall eine Art „Kinderzone“ mit Pölstern gibt. Hier können es sich die Kleineren richtig bequem machen ohne sich an den Großen durchquetschen zu müssen. Meine Jungs haben das total genossen!

Miro Museum

Ein weiterer Tipp in Palma ist das Miro Museum, das sich etwas außerhalb befindet. Da unser Flug erst spät Abends ging, hat sich dieser Ausflug direkt angeboten. Leider habe ich davon nicht sehr viel mitbekommen, da ich anscheinend eine Lebensmittelvergiftung oder Ähnliches hatte, mir speiübel war und ich die meiste Zeit im Schatten vor dem Museum verbracht habe. Das Miró Mallorca Fundació ist deswegen ein Ziel, das ich mir auf jeden Fall nochmal in Ruhe anschauen möchte!

Man kann ihr viele seiner Werke bestaunen und sehen, wo und wie er gelebt und gearbeitet hat. Der Eintritt beträgt €7,50, Kinder sind frei.

Miró Mallorca Fundació. Carrer Saridakis, 29, 07015 Palma

Das war’s mit dem „kleinen“ Einblick in Palma de Mallorca, das nächste Mal nehme ich euch in das Inselinnere mit!


{UNTERWEGS} auf Mallorca – der Süden

Im letzten Mallorca Beitrag hab ich euch in den Osten der Insel mitgenommen, heute geht es im Uhrzeigersinn weiter runter in den Süden! Fotos und Videos sind, wie immer, eine bunte Mischung aus meiner Hand und der des Misters!

Salinas d’es Trenc

Ein definitives Muss im Süden waren für mich die Salinen von Es Trenc. Und das nicht nur, um mich mit dem tollen Flor de Sal einzudecken. Wir haben gemeinsam mit den Kindern an einer etwa 45 minütigen Führung durch die Salinen teilgenommen, die wirklich sehr spannend und aufschlussreich war. Auf dieser Seite habe ich eine sehr detaillierte Beschreibung der Führung gefunden  – und wir haben auch Flamingos gesehen!

Ich bin so froh, dass meine Jungs so interessiert sind und mein Programm immer ohne Murren mitmachen. Beim Warten auf die Führung durften wir nämlich ein paar wirklich fürchterliche deutsche Kinder beobachten, die nur gequengelt und geheult haben, weil sie die Führung nicht mitmachen und lieber an den Strand wollten. Meine Kinder haben nur den Kopf geschüttelt…

Falls ihr Fashion Blogger seid, kann ich euch übrigens diesen riesigen Salzberg ans Herz legen, er eignet sich spitze als Kullisse für ein Shooting. Wurde schon mehrfach erprobt, wenn man sich so in der Fashion Blogger Welt gesehen hat. Also vergesst nicht, euer fancy Outfit einzupacken und euch in Pose zu schmeissen, wie Sohn N°2 😜

Im Anschluss an die Führung haben wir es uns im Schatten des süßen Cafes mit leckerem mallorquinisches Eis, selbstgemachten Schokocookies und Kaffee gemütlich gemacht und ich hab abschließend noch gefühlt den kleinen Shop leergekauft…

Botanicactus

Botanicactus zählt auf Mallorca anscheinend nicht zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten, obwohl dieser Botanische Garten angeblich europaweit der größte ist. Denn als wir ankamen, stand außer unserem nur ein weiteres Auto auf dem Parkplatz und so hatten wir den Park so gut wie für uns allein. Insgesamt 150.000 m² Gesamtfläche, 50.000 m² Gartenanlage, ein 10.000 m² großer See, 1.600 verschiedene Arten. Das ist einfach nur WOW! Aber… Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von Botanicus halten halten soll.

Die Anlage ist wirklich beeindruckend, besonders die Kakteenanlage mit den riesigen Exemplaren. Traurig anzusehen waren dagegen die Wasseranlagen. Die künstlichen Seen waren entweder trocken gelegt oder einfach nur traurig anzusehen. Der große See hätte locker als Filmkulisse für „Jurassic Park“ herhalten können. Ich habe nur darauf gewartet, dass jeden Moment eine Herde Dinosaurier aus den Büschen hervorprescht!

Eine Anlage dieser Größe muss einen ungeheuren Wasserverbrauch haben, was finanziell auf einer Insel wie Mallorca, die ohnehin mit Wasserknappheit zu kämpfen hat, ein Wahnsinn sein muss. Dementsprechend ungepflegt/vertrocknet haben einige Bereiche ausgesehen. So gesehen ist der Eintritt mit €10,50 für Erwachsene und €5,- für Kinder schon verhältnismäßig hoch. Insgesamt fand ich unseren Besuch bei Botanicactus doch beeindruckend. Aber mit einem einmaligen Besuch ist es dann aber auch gut.

Playa Es Caragol

Der einzige Strand, den wir im Süden der Insel besucht haben, war der Playa Es Caragol. Dieser befindet sich ein Stück weit vom Leuchtturm Ses Salines entfernt. Nachmittags parken Massen an Autos an der Straße zum Leuchtturm, das lässt zwar auf einen ebenso frequentierten Strand schließen, es verläuft sich vor Ort aber – zumindest bei unserem Besuch. Leider ist der Playa Es Caragol in einigen Bereichen sehr schmutzig (sehr viel Plastikmüll)! Schade, ansonsten wäre es ein sehr netter Naturstrand.

Bei unserem Besuch hat einerseits das Wetter nicht ganz mitgespielt – es zog Regen auf, der den Strand nicht unbedingt einladender gemacht hat, deswegen war ich auch gar nicht im Wasser. Es ist aber sehr seicht und vor allem sandig, das heißt: ideal für Kinder geeignet.

Viel mehr haben wir uns im Süden der Insel gar nicht angesehen. Einerseits hätten mich die schönen weißen Sandstrände hier wirklich interessiert, andererseits hatten wir keine Lust auf Massentourismus und wollten nicht wie die Sardinen in der Ölbüchse mit Fremden aneinander gekuschelt in der Sonne braten. Diese Strände heben wir uns für einen Mallorca-Besuch abseits der Hauptsaison auf.

Das war’s mit dem Süden, im nächsten Mallorca Beitrag nehme ich euch in die Hauptstadt Palma mit!


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