{ZERO WASTE} DIY Abschminkpads

Einer meiner… nein, mein einziger Neujahrsvorsatz heißt: bewusster leben, auf allen Ebenen. Dazu gehört für mich auch ein bewussterer Umgang mit Ressourcen. Ich möchte weniger Müll produzieren! Zero Waste heißt das Schlagwort! Besonders einfach lässt sich das, wie ich finde, im Badezimmer umsetzen!

Seife stelle ich schon seit einiger Zeit selbst her und demnächst möchte ich mich auch an Flüssigseife wagen, die auch nicht so schwer herzustellen ist.

Wirklich viel Mist bei mir im Badezimmer machen allerdings Hygieneprodukte wie Slipeinlagen/Binden sowie Wattepads. Erstere sind ein wenig aufwendiger herzustellen, stehen allerdings auch auf meiner to-do-Liste. Wattepads beziehungsweise Abschminkpads/Kosmetikpads dagegen lassen sich ganz einfach und kostengünstig herstellen!

Für meine Abschminkpads habe ich Stoffreste von alten Nähprojekten verwendet: Frottee sowie Baumwoll-Webware. Hat man keine Stoffreste zuhause, kann man auch einfach ein altes Handtuch, einen alten Waschlappen und ein altes Baumwoll-Hemd oder ähnliches dafür verwenden!

Zugeschnitten habe ich 5 x 5 cm große Quadrate. Das ist zwar nicht sehr groß, aber für meine Zwecke reicht das. Anschließend habe ich immer eines aus Frottee und eines aus der Webware links auf links zusammengenäht. Ich habe die Overlock dafür verwendet, weil da gerade die schwarzen Spulen eingefädelt waren. Man kann natürlich auch eine normale Nähmaschine mit einem schmalen Zickzack-Stich dafür verwenden.

Ich muss gestehen, ich verwende meine Abschminkpads lediglich für das Gesichtswasser. Zum Abschminken verwende ich nur Reinigungsöl, das ich auftrage, etwas einmassiere und anschließend mit Wasser abwasche.

Herkömmlicher Baumwoll-Frottee-Stoff ist ein wenig grober auf der Haut, mich stört das nicht, da so abgestorbene Hautschüppchen mitgenommen werden. Alternativ kannst du Bambus- oder Viskose-Frottee verwenden, die weicher sind.

Sind die selbstgenähten Abschminkpads etwas für dich? Oder bleibst du bei herkömmlichen Wattepads? Oder hast du gar eine ganz andere Alternative?

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{DIY} Badebomben

Unglaublich, dass ich noch gar kein Rezept für Badebomben auf dem Blog gepostet habe, dabei war das eines der ersten Dinge, die ich zu meinen Kosmetik-diy-Zeiten zusammengerührt habe!

Da die besten Schwiegereltern von allen eigentlich schon alles haben, was man sich wünschen oder kaufen kann und ansonsten recht wunschlos sind, kommen selbstgemachte Geschenke der Kinder bei ihnen besonders gut an. Da wir schon so viel gemacht haben, gehen mir langsam die Ideen aus… Doch dann hat’s eingeschlagen, wie eine Bombe: Badebomben!

Das coole an selbstgemachten Badebomben: man bekommt die Zutaten im nächsten Supermarkt und muss nicht um die halbe Welt fahren! Natron findest du bei den Gewürzen, Zitronensäure bei den Backzutaten, Milchpulver bei der Babynahrung und auch besondere Öle findet man mittlererweile im Supermarkt. Kakaobutter habe ich sogar im Drogeriemarkt entdeckt.

Und so schnell wie du alle Zutaten beisammen hast, geht sich auch noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk oder Geburtstagsgeschenk oder sonstiges Mitbringsel aus.

Zutaten

  • 250 g Natron
  • 125 g Zitronensäure
  • 40 g Stärke
  • 50 g Milchpulver
  • 65 g Kakaobutter
  • 1 EL Mandelöl
  • 1 EL farbiges Badeöl

Anleitung

  1. Kakaobutter im Wasserbad schmelzen, Mandelöl hinzufügen.
  2. Alle trockenen Zutaten gut miteinander verrühren, Öle hinzufügen und gut miteinander verrühren. Sollte die Mischung zu trocken werden, kannst du noch ein ganz klein wenig Badeöl hinzufügen.
  3. Badebomben formen, zum Beispiel mit solchen Formen*(Affiliate Link). Etwa 1-2 Tage trocknen lassen und dann hübsch verpacken.


Und nun, viel Spaß beim Baden!




Halloween Outfit: The Geisha and her Demon

Herrje, manchmal hat man gar nichts zu erzählen und dann tut sich auf einmal so viel, dass man am liebsten jeden Tag einen Beitrag rauswerfen möchte. Dafür fehlt mir aber leider die Zeit und so dauert alles. Denn Halloween ist auch schon wieder eine Woche her!

Vor sage und schreibe vier Jahren haben sich der Mr. und ich uns anläßlich eines Geburtstags-/Halloween-Festls als Morticia & Gomez Addams verkleidet. Ich dachte ja immer, ich sei ein Verkleidungsmuffel. Tatsache ist aber, dass es mir sehr wohl gefällt. Vorausgesetzt, ich habe eine Idee im Kopf, die sich halbwegs einfach umsetzen lässt.

Heuer ist also wieder eine Einladung ins Haus geflattert und die Gelegenheit konnten wir uns einfach nicht nehmen lassen, denn ich hatte schon eine ganz konkrete Idee im Kopf!

Vor einiger Zeit habe ich nämlich von der besten Schwiegermutter von allen einen nigelnagelneuen (original verpackten) echten Kimono aus Kyoto bekommen, den sie ausgemustert hat und der nur auf eine die Gelegenheit gewartet hat.

So ein Kimono ist ja jetzt doch nicht unbedingt ein Teil, das man tagtäglich trägt. Obwohl man in den Frühlings- und Sommermonaten ja doch immer wieder den einen oder anderen Kimono auf diversen Blogs entdecken konnte. Ich für meinen Teil verbinde mit einem Kimono in unseren Breitengraden aber maximal einen Morgenmantel damit und würde so ein Teil „draußen“ definitiv nicht tragen. Und so ein Blau ist auch nicht unbedingt meine Lieblingsfarbe…

Wie dem auch sei, ich hab das Teil erstmal gewaschen und mir diverse Videos angesehen, wie dieser Obi, also der Gürtel gebunden wird, denn das ist eine Lebensaufgabe! Dabei musste ich aber ohnehin feststellen, dass ich absolut keine zierliche, asiatische Statur habe und für diesen Gürtel viel zu „dick“ bin. Und so haben wir den Gürtel leider nicht so kunstvoll binden können…

Geisha Make Up

Beim Make Up hatte ich dagegen von Anfang an eine ziemlich genaue Vorstellung und wollte mich zumindest ansatzweise an ein traditionelles Geisha Make Up halten. Auf die weiße Bemalung habe ich verzichtet, weil ich Foundation schon nicht sonderlich gerne mag. Dafür habe ich mich beim Augen Make Up ausgetobt und endlich mal meinen roten Lidschatten verwenden können. Haufenweise fast schon 😀

100 %ig bin ich aber doch nicht zufrieden damit. 1.) Hab ich mich total über den Catrice Cushion Eye Liner geärgert, der mir dauernd am Pinsel eingetrocknet ist (Scheißding – Ich bleibe beim Gel Eyeliner) Und 2.) hab ich die Mundpartie auch nicht ganz so hinbekommen, wie geplant. Ich habe den L’Oreal Infaillible Lipstick in der Farbe 700 Boundless Burgundy verwendet. Ich liebe diese Lippenstifte, von denen ich inzwischen schon drei Nuancen habe, weil sie wirklich bombenfest halten. Leider sind dadurch Korrekturen nicht mehr möglich. Ich hätte die Lippen nämlich dann doch lieber ein wenig schmaler und kleiner haben wollen. Und das Rot war mir dann auch zu dunkel. Aber gut, was liegt, das pickt oder so. Und im dunklen Partykeller hat das eh keiner außer mir bemerkt 😀

Geisha Frisur

Die Frisur war das einzige, das ich schon im Vorfeld kurz ausprobiert habe. Die Perrücke ist übrigens die gleiche, die ich auch schon bei Morticia verwendet habe. Ich kann mich leider gar nicht mehr erinnern, wo ich sie gekauft habe. Ich weiß nur, sie war nicht sonderlich teuer, ist aber qualitativ wirklich gut, weil sie nicht nur aus 3 Haaren besteht und echt vielseitig verwendbar ist, wie man sieht.

Ich wollte keine typische Geisha Frisur sondern eine etwas coolere Version, edgy, nicht ganz so lieblich und ich glaube, das ist mir doch recht gut gelungen.

Dafür habe ich die Haare hinten im Nacken zu einem eher schlampigen Dutt gebunden und versucht ein wenig festzustecken, was bei einer Perrücke eher schwierig geht, wie ich draufgekommen bin. Die Orchideen sind von Ikea. Den langen Stiel habe ich etwas gekürzt, zu einem Kreis gebogen und einfach um den Dutt gelegt (und mit ein, zwei Haarklammern befestigt, die mir später dann in meinen Trinkbecher gefallen sind 😀 ). Von einem zweiten Stiel habe ich zwei drei Teile abgeschnitten und einfach lose in die Perrücke reingesteckt.

Obwohl ich mir von Anfang an sicher war, dass das Outfit sehr cool werden wird, war ich dann doch überrascht, wie gut es geworden ist! Leider sind die Fotos aufgrund des fehlenden Lichts bzw Studiobeleuchtung nicht so grandios geworden, but you get the picture 😉

Wie steht ihr zu Halloween?
Take or toss?

Kokos-Mohn-Seife

Eines der ersten Projekte, die ich nach dem Diplom wieder anreissen wollte: Seifensieden! Zum einen hab ich kaum noch ein Stückchen in Reserve und zum anderen hat es mich schon seit geraumer Zeit wieder in den Fingern gejuckt.

Ihr kennt mich schon, ich bin keine Freundin von viel Firlefanz und so ist auch diese Kokos-Mohn-Seife eigentlich recht banal aus recht wenigen Zutaten entstanden: Kokosöl, Mohnöl und rosa Seifenfarbe.

Dass Kokosöl in die Seife hineinkommt, war von Anfang an klar, dadurch schäumt die Seife nämlich sehr schön! Auf das Mohnöl bin ich nur zufällig gestossen, als ich im Supermarkt vor dem Öl-Regal gestanden bin und es entdeckt habe. Ich muss gestehen, ich habe mich im Vorfeld auch nicht schlau gemacht, was und ob das Mohnöl eigentlich überhaupt kann.

Mohnöl ist verhältnismäßig teuer, da es aus Kaltpressung ewonnen wird und in Österreich wohl eher nur in geringen Mengen hergestellt wird. Durch die Kaltpressung ist es in der Küche auch nicht zum Braten und Backen geeignet. Warum ich es dann schlussendlich mitgenommen habe: Mohnöl ist aufgrund seiner rückfettenden Eigenschaften super für die Pflege von trockener Haut geeignet – und es macht eine schöne weiße Seife!

Aber nun wieder zurück zur Kokos-Mohn-Seife!
Ich liebe den Geruch von Kokos und den dezenten Mohnduft und ich hatte ein wenig Sorge, dass der beim Reifen der Seife verloren gehen würde. Aber er ist immer noch da, ganz dezent und fein! Herrlich!

Der Optik halber hätte ich vielleicht noch ein paar Mohnsamen drüberstreuen können, das hätte bestimmt sehr nett ausgesehen und einen angenehmen Peelingeffekt gehabt. Aber so weit habe ich beim Kaufen des Mohnöls dann auch wieder nicht gedacht…

Mein Plan für die nächste Seife: mich mal im Supermarkt umsehen, was für tolle Öle es noch zu kaufen gibt. Dazwischen werde ich vielleicht noch gschwind eine Olivenöl-Seife machen. Da die anfangs noch sehr weich ist, muss sie doch ein paar Monate ruhen, bis man sie verwenden kann. Dann hab ich hier noch ein paar Seifen-Rezepte herumfliegen, die ich auch noch ausprobieren möchte… Ich sehe schon, die Zeit wird mir wieder knapp werden 😀


 

La Roche-Posay Effaclar Duo (+) Unifiant

Über die relativ neue La Roche-Posay Effaclar Duo (+) Unifiant bin ich eigentlich nur zufällig gestolpert. Die normale Effaclar Duo (+)* verwende ich schon recht lange im Wechsel mit der Effaclar Mat Anti Fett Creme* und Effaclar H, die ein wenig mehr Feuchtigkeit spendet. Mit diesen Produkten bin ich zwar sehr zufrieden, ich wollte aber eine getönte Tagespflege haben, da ich Foundation im Alltag überhaupt nicht mag. Die Kombination mit der Effaclar Duo (+) ist natürlich optimal für mich!

Inhalt: 40 ml
Preis: ca. €17,-
+ Inhaltsstoffe

Die Effaclar Duo (+) Unifiant ist in zwei Tönungen erhältlich: light und medium. Ursprünglich wollte ich die light Version haben, da mir medium auf den Bildern im Netz zu dunkel erschien. In meiner Apotheke, die eigentlich nie irgendetwas vorrätig hat, gab es zufälligerweise einen Tester (die Tube musste dann aber bestellt werden…) in medium, den ich gleich ausprobiert habe. Und siehe da, nix da mit zu dunkel! Der Ton passt perfekt! Selbst jetzt im Winter, auf nicht sonnengebräunter Haut.

La Roche-Posay wirbt mit folgenden Eigenschaften für die Effaclar Duo (+) Unifiant:

  • Bekämpft starke Unreinheiten, Pickel
  • Hautberuhigend & entzündungslindernd
  • Befreit verstopfte Poren
  • Verfeinert das Hautbild und wirkt anti-bakteriell
  • Anti-Pickelmale: Beugt der Entstehung von Pickelmalen vor
  • NEU: Sofortiges Kaschieren für einen ebenmäßiger, natürlicher Teint
  • Ohne Masken-Effekt, ohne die Poren zu verstopfen

Der Auftrag ist einfach und problemlos und es färbt auch nichts auf die Kleidung ab, was ich besonders wichtig finde! Das Ergebnis ist nicht streifig oder fleckig. Insgesamt fühlt sich eigentlich alles genauso fein wie bei der Effaclar Duo (+) an!

Das Hautbild wirkt defintiv feiner, ich sehe frischer aus und habe auch das Gefühl, dass Pickel mit der Creme besser abheilen. Oft sieht man den Unterschied schon Abends nach dem Abschminken. Die Deckkraft ist natürlich nicht mal ansatzweise so hoch wie bei einer Foundation, größere Hautunreinheiten sieht man nach wie vor durch, jedoch ein wenig abgeschwächt.

Tagsüber müsste ich dazwischen eigentlich mal nachpudern, weil meine Haut recht bald glänzt, aber dieses „Problem“ habe ich eigentlich bei jeder Tagespflege und das stört mich persönlich eigentlich auch nicht.

Ich bin auf jeden Fall super zufrieden mit der Creme und kann mir momentan tagsüber auch gar nichts Anderes mehr vorstellen. Allerdings kann ich jetzt schon sagen, dass ich in den Sommermonaten darauf verzichten werde, weil sie mir wahrscheinlich dann viel zu reichhaltig sein wird.

Kennst du die La Roche-Posay Effaclar Duo (+) Unifiant schon?
Verwendest du eine getönte Tagescreme?

Transparenz: Das Produkt habe ich selbst gekauft.


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