{DIY} Body Butter – feste Body Lotion

Enthält Affiliate Links

Ich habe besonders an den Beinen und Füßen sehr trockene Haut und bin deswegen ständig auf der Suche nach DER Body Lotion. Ich hab inzwischen zwar schon ein, zwei Favoriten, der ultimative Kandidat war bisher allerdings noch nicht dabei.

Dies ist auch ein Grund, warum ich so gerne Kosmetikprodukte selbst herstelle! Findet man ein Rezept, das einen anlacht, kann man es nach seinen Bedürfnissen anpassen und abwandeln, bis es den eignen Ansprüchen gerecht wird.

Zutaten

  • 2 TL Sheabutter
  • 1 TL Kokosöl (oder andere Öle wie Mandelöl oder Jojobaöl)
  • 1 TL Bienenwachs
  • einige Tropfen ätherisches Öl nach Belieben

So wird’s gemacht

  • Sheabutter und Bienenwachs langsam in einem Topf  im Wasserbad schmelzen lassen. Anschließend das Kokosöl hinzugeben und ebenfalls schmelzen lassen.
  • Gegebenenfalls ein paar Tropfen Ätherisches Öl hinzufügen, umrühren und in eine passende Silikonform füllen.
  • Abkühlen lassen, bis die Form komplett ausgehärtet ist. Wenn du nicht so lange warten möchtest, kannst du die Form auch kurz ins Gefrierfach stellen.
  • Die Menge ergibt ein wie auf den Bildern abgebildetes Stück mit etwa 50 g.

Ich persönlich brauche gar kein Duftöl, da ich den Geruch des Kokosöls total gerne mag!

Die Body Butter hinterlässt einen fettigen Film auf der Haut, ist also wahrscheinlich nicht die erste Wahl für unterwegs. Ich verwende sie deswegen immer Abends direkt nach dem Duschen oder Baden, wenn die Haut noch ein wenig feucht ist. Dadurch zieht sie viel besser ein!

Und das Allerschönste (neben der Tatsache, dass ich damit super zurecht komme): kein Verpackungsmüll, der bei der Body Butter übrig bleibt!

{DIY} Badebomben

Unglaublich, dass ich noch gar kein Rezept für Badebomben auf dem Blog gepostet habe, dabei war das eines der ersten Dinge, die ich zu meinen Kosmetik-diy-Zeiten zusammengerührt habe!

Da die besten Schwiegereltern von allen eigentlich schon alles haben, was man sich wünschen oder kaufen kann und ansonsten recht wunschlos sind, kommen selbstgemachte Geschenke der Kinder bei ihnen besonders gut an. Da wir schon so viel gemacht haben, gehen mir langsam die Ideen aus… Doch dann hat’s eingeschlagen, wie eine Bombe: Badebomben!

Das coole an selbstgemachten Badebomben: man bekommt die Zutaten im nächsten Supermarkt und muss nicht um die halbe Welt fahren! Natron findest du bei den Gewürzen, Zitronensäure bei den Backzutaten, Milchpulver bei der Babynahrung und auch besondere Öle findet man mittlererweile im Supermarkt. Kakaobutter habe ich sogar im Drogeriemarkt entdeckt.

Und so schnell wie du alle Zutaten beisammen hast, geht sich auch noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk oder Geburtstagsgeschenk oder sonstiges Mitbringsel aus.

Zutaten

  • 250 g Natron
  • 125 g Zitronensäure
  • 40 g Stärke
  • 50 g Milchpulver
  • 65 g Kakaobutter
  • 1 EL Mandelöl
  • 1 EL farbiges Badeöl

Anleitung

  1. Kakaobutter im Wasserbad schmelzen, Mandelöl hinzufügen.
  2. Alle trockenen Zutaten gut miteinander verrühren, Öle hinzufügen und gut miteinander verrühren. Sollte die Mischung zu trocken werden, kannst du noch ein ganz klein wenig Badeöl hinzufügen.
  3. Badebomben formen, zum Beispiel mit solchen Formen*(Affiliate Link). Etwa 1-2 Tage trocknen lassen und dann hübsch verpacken.


Und nun, viel Spaß beim Baden!




Kokos-Mohn-Seife

Eines der ersten Projekte, die ich nach dem Diplom wieder anreissen wollte: Seifensieden! Zum einen hab ich kaum noch ein Stückchen in Reserve und zum anderen hat es mich schon seit geraumer Zeit wieder in den Fingern gejuckt.

Ihr kennt mich schon, ich bin keine Freundin von viel Firlefanz und so ist auch diese Kokos-Mohn-Seife eigentlich recht banal aus recht wenigen Zutaten entstanden: Kokosöl, Mohnöl und rosa Seifenfarbe.

Dass Kokosöl in die Seife hineinkommt, war von Anfang an klar, dadurch schäumt die Seife nämlich sehr schön! Auf das Mohnöl bin ich nur zufällig gestossen, als ich im Supermarkt vor dem Öl-Regal gestanden bin und es entdeckt habe. Ich muss gestehen, ich habe mich im Vorfeld auch nicht schlau gemacht, was und ob das Mohnöl eigentlich überhaupt kann.

Mohnöl ist verhältnismäßig teuer, da es aus Kaltpressung ewonnen wird und in Österreich wohl eher nur in geringen Mengen hergestellt wird. Durch die Kaltpressung ist es in der Küche auch nicht zum Braten und Backen geeignet. Warum ich es dann schlussendlich mitgenommen habe: Mohnöl ist aufgrund seiner rückfettenden Eigenschaften super für die Pflege von trockener Haut geeignet – und es macht eine schöne weiße Seife!

Aber nun wieder zurück zur Kokos-Mohn-Seife!
Ich liebe den Geruch von Kokos und den dezenten Mohnduft und ich hatte ein wenig Sorge, dass der beim Reifen der Seife verloren gehen würde. Aber er ist immer noch da, ganz dezent und fein! Herrlich!

Der Optik halber hätte ich vielleicht noch ein paar Mohnsamen drüberstreuen können, das hätte bestimmt sehr nett ausgesehen und einen angenehmen Peelingeffekt gehabt. Aber so weit habe ich beim Kaufen des Mohnöls dann auch wieder nicht gedacht…

Mein Plan für die nächste Seife: mich mal im Supermarkt umsehen, was für tolle Öle es noch zu kaufen gibt. Dazwischen werde ich vielleicht noch gschwind eine Olivenöl-Seife machen. Da die anfangs noch sehr weich ist, muss sie doch ein paar Monate ruhen, bis man sie verwenden kann. Dann hab ich hier noch ein paar Seifen-Rezepte herumfliegen, die ich auch noch ausprobieren möchte… Ich sehe schon, die Zeit wird mir wieder knapp werden 😀


 

Holzpflege selber machen

Dass ich DIYs liebe, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Auch dass ich generell sehr gerne Kosmetik selbst herstelle. Sehr viele spannende Ideen habe ich auf der Seite langsamererleben gefunden. Leider hat die Schreiberin letztes Jahr ihren Blog eingestellt. Ich hoffe, sie löscht ihn nicht und lässt ihn als Fundus stehen, denn ich möchte noch einige der Rezepte ausprobieren! Sie sind nämlich einfach gehalten, ohne Schnickschnack und außergewöhnliche Zutaten, die man sonst nirgendwo mehr verwenden kann als in einem bestimmten Rezept. So, aber jetzt zum eigentlichen Thema, der Holzpflege!

Eines der Rezepte von langsamererleben habe ich für mich schon mehrmals zusammengerührt (und inzwischen auch schon für andere und ich habe das Rezept auch schon öfters weitergegeben), ist eine Holzpflege für mein großes Holz-Arbeitsbrett. Ich habe dieses Brett schon seit einigen Jahren und es sieht immer noch wie neu aus, obwohl ich damit wirklich alles andere als zimperlich umgehe.

Zutaten

  • 20 g Bienenwachs
  • 100 g Kokosöl

Zubereitung & Anwendung

  • Bienenwachs und Kokosöl in einen Topf geben und bei niedriger Hitze schmelzen lassen.
  • In ein passendes, verschließbares Gefäß umfüllen und abkühlen lassen
  • Mit einem Baumwolltuch auf die saubere Holzfläche auftragen und einziehen lassen. Gegebenenfalls wiederholen. Nicht zu dick auftragen, lieber zwei dünne Schichten und etwaigen Überschutz mit einem trockenen Tuch abwischen.

Die Holzpflege kann natürlich nicht nur für Bretter verwendet werden, sondern auch für Kochlöffel oder Möbel oder generell alle Dinge aus Holz.

Wie pflegt ihr eure Holzbretter?


MissXoxolat’s Deo Creme N° 1

Nachdem mein PC (für’s erste wieder) aus dem Koma erwacht ist, kommt heute noch schnell die Auflösung des Bildrätsels von vergangener Woche! Bei Blanc et Noir habe ich vor kurzem einen Post über Aluminium in Deos gelesen. Grundsätzlich ist das Thema für mich nicht neu, ich weiß dass sich durch regelmässigen Gebrauch angeblich das Brustkrebsrisiko erhöht, Giftstoffe ablagern und Allergien entstehen können. Trotzdem habe ich beim Kauf eines neuen Deos eigentlich nie auf die Inhaltsstoffe geschaut, weil mir die Wirkung einfach wichtiger ist.

Wie dem auch sei, in diesem Post wurden die Creme Deos von Wolkenseifen äusserst positiv erwähnt. Also hab ich mir mal die Inhaltsstoffe angesehen: Sheabutter, Natron, Kokosöl, Zinkoxid, Traubenkernöl, D-Panthenol, Vitamin E und Parfum. Alles Zutaten, die ich entweder zuhause habe oder sich leicht besorgen (Zinkoxid gibt’s in der Apotheke → 10 g für 80 ct) lassen… Im www bin ich auch schnell über einige Rezepte zwecks Inspiration gestolpert und dann stand einer Rührerei auch nichts mehr im Weg =)

Zutaten

10 g Zinkoxid, 10 g Speisestärke, 10 g Natron, 20 g Sheabutter, 20 g Monoi Tiare Öl, 5 g Mandelöl
Da das Monoi Öl schon recht lecker duftet, hab ich auf zusätzliche Parfumöle verzichtet (ansonsten hätte ich wohl 25 g Mandelöl, 25 Tropfen Orangenöl und 15 Tropfen Zitronenöl genommen)

Zubereitung

• Zinkoxid, Stärke und Natron gut miteinander vermischen. Gegebenenfalls mit einem Mörser alle Klümpchen zerstossen (sonst hat man nachher lauter kleine weisse Pünktchen auf der Achsel).
• Die Öle im Wasserbad schmelzen und dann mit den trockenen Zutaten gut (klümpchenfrei!) verrühren. In ein Doserl füllen und im Kühlschrank fest werden lassen.Bei der Anwendung mit den Fingern eine maximal erbsengrosse Menge entnehmen und unter die (wenn möglich nassen) Achseln reiben (lässt sich dann besser verreiben), die sind zwar beim Auftragen noch weiss, das verschwindet aber schon bald. Und auch am T-Shirt bleiben keine weissen Flecken!
Von der „Haltbarkeit“ bin ich echt erstaunt! Die Deo Creme ist nicht schlechter als meine herkömmlichen Deos (aber dem Duft sind keine Grenzen gesetzt)!
 
Was kommt bei euch unter die Achseln?
Deo-Spray, -Roll On oder auch -Creme?
Wie steht ihr zu Aluminium in Deos?
Ist das für euch ein Thema oder ist es euch egal?
 

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