Beauty DIY In my kitchen

MissXoxolat’s Deo Creme N° 1

8. März 2013

Nachdem mein PC (für’s erste wieder) aus dem Koma erwacht ist, kommt heute noch schnell die Auflösung des Bildrätsels von vergangener Woche! Bei Blanc et Noir habe ich vor kurzem einen Post über Aluminium in Deos gelesen. Grundsätzlich ist das Thema für mich nicht neu, ich weiß dass sich durch regelmässigen Gebrauch angeblich das Brustkrebsrisiko erhöht, Giftstoffe ablagern und Allergien entstehen können. Trotzdem habe ich beim Kauf eines neuen Deos eigentlich nie auf die Inhaltsstoffe geschaut, weil mir die Wirkung einfach wichtiger ist.

Wie dem auch sei, in diesem Post wurden die Creme Deos von Wolkenseifen äusserst positiv erwähnt. Also hab ich mir mal die Inhaltsstoffe angesehen: Sheabutter, Natron, Kokosöl, Zinkoxid, Traubenkernöl, D-Panthenol, Vitamin E und Parfum. Alles Zutaten, die ich entweder zuhause habe oder sich leicht besorgen (Zinkoxid gibt’s in der Apotheke → 10 g für 80 ct) lassen… Im www bin ich auch schnell über einige Rezepte zwecks Inspiration gestolpert und dann stand einer Rührerei auch nichts mehr im Weg =)

Zutaten

10 g Zinkoxid, 10 g Speisestärke, 10 g Natron, 20 g Sheabutter, 20 g Monoi Tiare Öl, 5 g Mandelöl
Da das Monoi Öl schon recht lecker duftet, hab ich auf zusätzliche Parfumöle verzichtet (ansonsten hätte ich wohl 25 g Mandelöl, 25 Tropfen Orangenöl und 15 Tropfen Zitronenöl genommen)

Zubereitung

• Zinkoxid, Stärke und Natron gut miteinander vermischen. Gegebenenfalls mit einem Mörser alle Klümpchen zerstossen (sonst hat man nachher lauter kleine weisse Pünktchen auf der Achsel).
• Die Öle im Wasserbad schmelzen und dann mit den trockenen Zutaten gut (klümpchenfrei!) verrühren. In ein Doserl füllen und im Kühlschrank fest werden lassen.Bei der Anwendung mit den Fingern eine maximal erbsengrosse Menge entnehmen und unter die (wenn möglich nassen) Achseln reiben (lässt sich dann besser verreiben), die sind zwar beim Auftragen noch weiss, das verschwindet aber schon bald. Und auch am T-Shirt bleiben keine weissen Flecken!
Von der „Haltbarkeit“ bin ich echt erstaunt! Die Deo Creme ist nicht schlechter als meine herkömmlichen Deos (aber dem Duft sind keine Grenzen gesetzt)!
 
Was kommt bei euch unter die Achseln?
Deo-Spray, -Roll On oder auch -Creme?
Wie steht ihr zu Aluminium in Deos?
Ist das für euch ein Thema oder ist es euch egal?
 

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10 Comments

  • Reply Meilu 8. März 2013 at 20:14

    Bei mir wirken leider nur Alu-Deos. Hab NK-Deos probiert und auch selbst gerührt. Aber leider versagen die bei mir alle. 🙁

    LG und schönes WE!
    Meilu

  • Reply Sylvi Schwarzer 8. März 2013 at 20:42

    Ans Deo selber machen hab ich ja nie gedacht!!! 😀 Sehr interessant. Erzähl doch mal wie man damit so klar kommt!
    Ich wechsel übrigens zwischen Roller und Sprühdeo. Aber nicht diese Gassprühdinger…gibt doch auch welche mit ner Flüssigkeit drin…hoffe du weißt was ich meine!

    Nee Vorlieben vom Stoff hab ich eigentlich nicht. Man sieht ja so etwas was ich mag. Ich freu mich über alles was hübsch ist. 😀
    Ein paar Unifarben bräuchte ich auch noch. Also falls du welche hast, die du nicht mehr brauchst – ich freu mich drüber!
    Die Decke soll ca. 240cm x 220cm werden. Ungefähr.
    Die Unterseite wird einfarbig….wahrscheinlich Türkis. Das entscheide ich aber dann erst….ich hab ja noch so viel vorher zu tun!

  • Reply Chamy 8. März 2013 at 23:25

    ansich gute Idee, aber die Anwendung find ich etwas umständlich 😉
    Dann doch lieber Sprüh-Deo. 🙂

  • Reply Sylvi Schwarzer 10. März 2013 at 15:58

    Oh ja super! ich schick dir dann natürlich auch ein kleines Dankeschön Paket! 😀

  • Reply Anonym 25. März 2013 at 21:43

    Also ich wusste da ja bis vor kurzem garnichts dürber. Hat mich ziemlich geärgert herauszufinden … Habe dann mal auf die Inhaltsstoffe meiner diversen Deos geschaut und das einzige das kein Aluminium drinnen hat, ist auch das einzige das nicht wirklich funktioniert…. Ich glaub ich werd das aber trotzdem mal nachmachen, evt. mit Lavendel oder Ylan Ylang Duft. Vielleicht macht ja das Zinkoxid den Unterschied.

    • Reply admin 25. März 2013 at 22:02

      Also die ohne Aluminium haben bei mir auch alle versagt. Dieses hier wirkt überraschend gut. Das Einzige, das mich etwas stört, ist das Auftragen. Ein Deospray funktioniert halt doch einfacher als die Creme.
      Ich hab jetzt noch einen Spray, den ich verwenden werde und dann wird nichts mehr nachgekauft. Mal sehen, vielleicht gewöhn' ich mich wirklich noch an die Creme…

  • Reply Anonym 28. März 2013 at 13:06

    Also mir ist eigentlich ziemlich egal, ob's ein Zerstäuber, eine Creme oder ein Spray ist solang es keine Flecken macht und ein paar Stunden hält. Was mich aber bei manchen Sprays schon stört ist, dass ich da beim Auftragen oft so eine Art kleinen Kältebrand bekomme. Da muss halt schon arges Zeug drinnen sein. Kann man sich ja denken, dass das alles nicht wirklich gesund ist. Ich versuch da ja jetzt überhaupt mehr drauf zu achten im Alltag. Aber da wird man teils echt wahnsinnig. zB möchte ich langfristig die ganzen Plastiksachen in der Küche loswerden und zB zur Aufbewahrung Glas verwenden. Aber überall kommt man da leider nicht hinten nach. Außerdem würd's dann wohl heißen "zurück ins Mittelalter" … schon ein doofer Zwiespalt eigentlich in den wir uns da mit dem technischen Fortschritt gebracht haben.
    Vanessa

    • Reply admin 28. März 2013 at 15:16

      Meine Plastikdosen möcht ich aber nicht missen =) Genausowenig wie das Plastikgeschirr für den Kleinen!

  • Reply Anonym 28. März 2013 at 21:19

    Ich möcht ja gern auf Plastik für mein Baby verzichten, aber wie realistisch das ist werden wir ja sehen. Zumindest das Fläschen ist mal aus Glas und wir haben heute wieder probiert daraus zu trinken. Leider haben wir keine 10ml geschafft. Aber wir geben nicht auf und probieren's morgen gleich nochmal.
    Vanessa

  • Reply Mimi 10. Februar 2014 at 6:36

    Oh wow, das ist ja wirklich einfach! Wir haben von der Arbeit aus in einem Seminar mal selbst Handcreme hergestellt – war eher so wie eine Fettcreme und viel zu klebrig und reichhaltig für die Hände, aber ich war auch da erstaunt, wie einfach und vor allem schnell das doch geht.

    Ich werd mir mal überlegen, sowas auch selbst herzustellen. Denn die Rohstoffe sind, wie du ja beschrieben hast, meist nicht besonders teuer. Der einzige größere Kostenfaktor wären dann vielleicht die Parfümöle, wenn man welche benutzt.

    Toller Post, sehr verständlich geschrieben und super bebildert. Danke! 🙂

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