[Zero Waste] WC Tabs

Gerade im Reinigungsbereich gibt es sehr viele einfache Möglichkeiten auf Zero Waste umzusteigen und so habe ich mich auf die Suche nach einer umweltfreundlicheren Möglichkeit der WC Reinigung gemacht. Bei smarticular.net bin ich dann über WC Tabs aus Zitronensäure gestoßen, die ich gleich ausprobiert habe, weil ich alle Zutaten daheim hatte!

Was brauche ich für Zero Waste WC Tabs?

  • 200 g Zitronensäure
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 EL BIO Spülmittel
  • eventuell 1 EL Wasser
  • 20-30 Tropfen ätherisches Öl
  • alter WC Steinhänger

Wie funktioniert’s?

  • Zitronensäure und Stärke vermischen
  • Spülmittel hinzufügen und gut verrühren, eventuell noch 1 EL Wasser hinzufügen, damit sich die Masse schön mit einander verbindet. Es soll jedoch nicht flüssig sein, sonder eher wie feuchter Sand!
  • Masse zügig in (Silikon) Eiswürfelformen füllen (darf ruhig mit etwas Gpf sein, weil die Masse später etwas zusammensinkt) und andrücken. Anschließend die Formen für etwa 20 Sekunden in die Mikrowelle stellen, dass die Masse sich leicht verflüssigt.
  • Nochmals andrücken und pro Förmchen mit 2-3 Tropfen ätherischem Öl beträufeln und trocknen lassen.
  • WC Steine vorsichtig aus den Formen holen und in einem verschließbaren Gefäß trocken aufbewahren.

Achtung!
Zitronensäure kann Haut und Schleimhäute reizen!


Die Tabs sind toll, denn durch die Zitronensäure haben Kalkränder in der WC Muschel keine Chance! Einziger Minuspunkt, der mir bisher zu herkömmlichen Tabs aufgefallen ist: die Zero Waste Tabs verbrauchen sich viel schneller. Das war’s dann aber auch schon… Man benötigt aber nur ein Tab alle paar Tage und die Kosten sind trotzdem weit geringer als bei den gekauften.

Langsam möchte ich mehr in Richtung Zero Waste gehen. Alles kann und will ich aber nicht ersetzen. In meinem letzten Zero Waste Beitrag (Abschminkpads) habe ich erwähnt, dass ich mir auch Binden und Slipeinlagen nähen möchte. Inzwischen habe ich das ausprobiert. Das Nähen an sich ging sehr schnell und problemlos. Mit dem Tragegefühl bin ich aber gar nicht zufrieden gewesen. Herkömmliche Plastikbinden und -slipeinlagen leiten Flüssigkeiten ins Innere und dort bleiben sie auch und ich habe ein „trockenes“ Gefühl. Dies ist bei den selbstgenähten Alternativen nicht der Fall und das ist genau der Punkt, warum ich hier nicht umsteigen werde.

{DIY} Body Butter – feste Body Lotion

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Ich habe besonders an den Beinen und Füßen sehr trockene Haut und bin deswegen ständig auf der Suche nach DER Body Lotion. Ich hab inzwischen zwar schon ein, zwei Favoriten, der ultimative Kandidat war bisher allerdings noch nicht dabei.

Dies ist auch ein Grund, warum ich so gerne Kosmetikprodukte selbst herstelle! Findet man ein Rezept, das einen anlacht, kann man es nach seinen Bedürfnissen anpassen und abwandeln, bis es den eignen Ansprüchen gerecht wird.

Zutaten

  • 2 TL Sheabutter
  • 1 TL Kokosöl (oder andere Öle wie Mandelöl oder Jojobaöl)
  • 1 TL Bienenwachs
  • einige Tropfen ätherisches Öl nach Belieben

So wird’s gemacht

  • Sheabutter und Bienenwachs langsam in einem Topf  im Wasserbad schmelzen lassen. Anschließend das Kokosöl hinzugeben und ebenfalls schmelzen lassen.
  • Gegebenenfalls ein paar Tropfen Ätherisches Öl hinzufügen, umrühren und in eine passende Silikonform füllen.
  • Abkühlen lassen, bis die Form komplett ausgehärtet ist. Wenn du nicht so lange warten möchtest, kannst du die Form auch kurz ins Gefrierfach stellen.
  • Die Menge ergibt ein wie auf den Bildern abgebildetes Stück mit etwa 50 g.

Ich persönlich brauche gar kein Duftöl, da ich den Geruch des Kokosöls total gerne mag!

Die Body Butter hinterlässt einen fettigen Film auf der Haut, ist also wahrscheinlich nicht die erste Wahl für unterwegs. Ich verwende sie deswegen immer Abends direkt nach dem Duschen oder Baden, wenn die Haut noch ein wenig feucht ist. Dadurch zieht sie viel besser ein!

Und das Allerschönste (neben der Tatsache, dass ich damit super zurecht komme): kein Verpackungsmüll, der bei der Body Butter übrig bleibt!

{ZERO WASTE} DIY Abschminkpads

Einer meiner… nein, mein einziger Neujahrsvorsatz heißt: bewusster leben, auf allen Ebenen. Dazu gehört für mich auch ein bewussterer Umgang mit Ressourcen. Ich möchte weniger Müll produzieren! Zero Waste heißt das Schlagwort! Besonders einfach lässt sich das, wie ich finde, im Badezimmer umsetzen!

Seife stelle ich schon seit einiger Zeit selbst her und demnächst möchte ich mich auch an Flüssigseife wagen, die auch nicht so schwer herzustellen ist.

Wirklich viel Mist bei mir im Badezimmer machen allerdings Hygieneprodukte wie Slipeinlagen/Binden sowie Wattepads. Erstere sind ein wenig aufwendiger herzustellen, stehen allerdings auch auf meiner to-do-Liste. Wattepads beziehungsweise Abschminkpads/Kosmetikpads dagegen lassen sich ganz einfach und kostengünstig herstellen!

Für meine Abschminkpads habe ich Stoffreste von alten Nähprojekten verwendet: Frottee sowie Baumwoll-Webware. Hat man keine Stoffreste zuhause, kann man auch einfach ein altes Handtuch, einen alten Waschlappen und ein altes Baumwoll-Hemd oder ähnliches dafür verwenden!

Zugeschnitten habe ich 5 x 5 cm große Quadrate. Das ist zwar nicht sehr groß, aber für meine Zwecke reicht das. Anschließend habe ich immer eines aus Frottee und eines aus der Webware links auf links zusammengenäht. Ich habe die Overlock dafür verwendet, weil da gerade die schwarzen Spulen eingefädelt waren. Man kann natürlich auch eine normale Nähmaschine mit einem schmalen Zickzack-Stich dafür verwenden.

Ich muss gestehen, ich verwende meine Abschminkpads lediglich für das Gesichtswasser. Zum Abschminken verwende ich nur Reinigungsöl, das ich auftrage, etwas einmassiere und anschließend mit Wasser abwasche.

Herkömmlicher Baumwoll-Frottee-Stoff ist ein wenig grober auf der Haut, mich stört das nicht, da so abgestorbene Hautschüppchen mitgenommen werden. Alternativ kannst du Bambus- oder Viskose-Frottee verwenden, die weicher sind.

Sind die selbstgenähten Abschminkpads etwas für dich? Oder bleibst du bei herkömmlichen Wattepads? Oder hast du gar eine ganz andere Alternative?

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