DIY

[Zero Waste] WC Tabs

13. März 2019

Gerade im Reinigungsbereich gibt es sehr viele einfache Möglichkeiten auf Zero Waste umzusteigen und so habe ich mich auf die Suche nach einer umweltfreundlicheren Möglichkeit der WC Reinigung gemacht. Bei smarticular.net bin ich dann über WC Tabs aus Zitronensäure gestoßen, die ich gleich ausprobiert habe, weil ich alle Zutaten daheim hatte!

Was brauche ich für Zero Waste WC Tabs?

  • 200 g Zitronensäure
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 EL BIO Spülmittel
  • eventuell 1 EL Wasser
  • 20-30 Tropfen ätherisches Öl
  • alter WC Steinhänger

Wie funktioniert’s?

  • Zitronensäure und Stärke vermischen
  • Spülmittel hinzufügen und gut verrühren, eventuell noch 1 EL Wasser hinzufügen, damit sich die Masse schön mit einander verbindet. Es soll jedoch nicht flüssig sein, sonder eher wie feuchter Sand!
  • Masse zügig in (Silikon) Eiswürfelformen füllen (darf ruhig mit etwas Gpf sein, weil die Masse später etwas zusammensinkt) und andrücken. Anschließend die Formen für etwa 20 Sekunden in die Mikrowelle stellen, dass die Masse sich leicht verflüssigt.
  • Nochmals andrücken und pro Förmchen mit 2-3 Tropfen ätherischem Öl beträufeln und trocknen lassen.
  • WC Steine vorsichtig aus den Formen holen und in einem verschließbaren Gefäß trocken aufbewahren.

Achtung!
Zitronensäure kann Haut und Schleimhäute reizen!


Die Tabs sind toll, denn durch die Zitronensäure haben Kalkränder in der WC Muschel keine Chance! Einziger Minuspunkt, der mir bisher zu herkömmlichen Tabs aufgefallen ist: die Zero Waste Tabs verbrauchen sich viel schneller. Das war’s dann aber auch schon… Man benötigt aber nur ein Tab alle paar Tage und die Kosten sind trotzdem weit geringer als bei den gekauften.

Langsam möchte ich mehr in Richtung Zero Waste gehen. Alles kann und will ich aber nicht ersetzen. In meinem letzten Zero Waste Beitrag (Abschminkpads) habe ich erwähnt, dass ich mir auch Binden und Slipeinlagen nähen möchte. Inzwischen habe ich das ausprobiert. Das Nähen an sich ging sehr schnell und problemlos. Mit dem Tragegefühl bin ich aber gar nicht zufrieden gewesen. Herkömmliche Plastikbinden und -slipeinlagen leiten Flüssigkeiten ins Innere und dort bleiben sie auch und ich habe ein „trockenes“ Gefühl. Dies ist bei den selbstgenähten Alternativen nicht der Fall und das ist genau der Punkt, warum ich hier nicht umsteigen werde.

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