{UNTERWEGS} auf Mallorca – Highlights im Norden

Nun geht’s hier endlich mit unserer Inselerkundung los, schließlich möchte ich euch gerne zeigen, wohin uns unsere 1.543 gefahrenen Kilometer geführt haben! Im heutigen Beitrag entführe ich euch in den Norden der Insel, zu einer Tropfsteinhöhle, ein paar hübschen Stränden, dem nördlichsten Leuchtturm sowie einem alten Wachturm mit Wahnsinnspanorama!

Fotos und Videos sind, wie immer, eine bunte Mischung aus meiner Hand und der des Misters!

Coves de Campanet

Vorab habe ich mich wirklich lange über diverse Höhlen auf Mallorca informiert. Die Coves del Drac wären eigentlich DAS Ausflugsziel schlechthin. Aber Musik- und Lichtshow interessiert uns bei einem Naturschauspiel eigentlich nicht und so bin ich über die Coves de Campanet gestolpert. Hier wird zum Glück auf ein Massentourismus-Spektakel verzichtet und man kann die Höhlen in einer relativ überschaubaren Gruppe in Begleitung eines Führers in etwa 40 Minuten besichtigen.

Besonders im Hochsommer sind die Höhlen ein attraktives Ziel, da es im Inneren angenehm kühl ist. Nach der Besichtigung kann man sich im Cafe mit toller Aussichtsterrasse eine kleine Pause gönnen (und die vielen herumlaufenden Katzen streicheln 😉 )

Coves de Campanet. Öffnungszeiten Sommer: 10.00-18.30 Uhr. Eintritt Erwachsene: €15,-, Kinder: €8,-

Cala Molins

Das kleine touristische Örtchen Cala Sant Vicenç hat sogar zwei durch eine Landzunge getrennte Strände im Angebot: auf der linken Seite Cala Barques und auf der anderen Seite Cala Molins. Da bei unserem Besuch der Wellengang sehr stark war, durfte man nicht sehr weit ins Wasser (rote Flagge). Dies wurde auch von den Bademeistern überwacht! Trotzdem hatten wir sehr viel Spaß an diesem Strand – besonders die Kinder, die sich von den Wellen wieder an Land bringen haben lassen 🙂

Das Besucheraufkommen ist hier an normalen Tagen wahrscheinlich recht hoch, was auch verständlich ist, denn hier gibt es wirklich alles: Sandstrand, Sonnenschirme und -liegen, Duschen, WCs, Restaurants. Wen die Leute nicht stören, kann hier mit seinen Kindern doch ein paar nette Strandstunden verbringen!

Cap de Formentor

Ich. Liebe. Leuchttürme! Ich weiß nicht, was es damit auf sich hat. Aber ich liebe sie einfach. Mindestens schon seit ich das erste Mal Eliott, das Schmunzelmonster gesehen habe 😉 Der Far de Formentor ist der nördlichste Leuchtturm auf Mallorca und ein Ausflugsziel, zu dem die Touristenmassen mit großen Reisebussen gekarrt werden. Deswegen ist es ratsam den Leuchtturm gleich in der Früh zu besuchen und spätestens um 10 Uhr zu verlassen, denn dann kommen die Busladungen, es staut sich auf der schmalen Zufahrtsstraße und die Parkplätze werden knapp.

Es gibt ein kleines Lokal, das allerdings verhältnismäßig teuer sein soll. Auf der Terrasse kann man dafür ein paar Ziegen begegnen, mit denen man gerne seine Jause teilen kann 😉 Die Aussicht hier ist auf jeden Fall atemberaubend – wahrscheinlich auch der Sonnenauf- und Untergang.

Talaia d’Albercutx

Am Weg zwischen Port de Pollença und dem Cap de Formentor befindet sich der Mirador Es Colomer, von wo aus man eine tolle Aussicht auf die umliegende Küste hat. Was anscheinend die wenigsten wissen, es geht noch weiter hinauf! Direkt gegenüber des Mirador zweigt ein schmaler Weg ab, wo gegebenenfalls recht viele Autos parken. Fährt man diesen Weg entlang, gelangt man nach etlichen Serpentinen zum Talaia d’Albercutx, einem alten Wachturm. Wenn man schwindelfrei ist, kann man sogar den Turm hinauf klettern. Die Aussicht von oben ist ein Wahnsinn (siehe Video weiter unten), bei gutem Wetter kann man auch sicherlich bis hinüber nach Menorca sehen!

Cala Figuera

Unweit des Leuchtturms, ebenfalls am Weg Richtung Port de Pollença, befinden sich einige mehr oder weniger leicht zu erreichende Strände. Einer davon ist die Cala Figuera. Es gibt einen Parkplatz, der gegen Mittag hin sehr schnell sehr voll wird. Von hier aus führt ein Trampelpfad etwa 15 Minuten hinunter zum steinigen Strand. Hier befindet sich außer Natur gar nichts und man muss bedenken, dass man nach dem Baden auch wieder hinauf zum Parkplatz muss – teilweise recht steil und in der prallen Sonne. Abschnittsweise hat mein Kreislauf fast schlapp gemacht… Aber das Meer ist hier wirklich sehr schön und klar und die Touristen halten sich hier in Grenzen.

Port de Pollença

In Port de Pollença haben wir eigentlich nur bei der Rückfahrt gehalten um zu Essen, das heißt, wir haben vom Strand selbst nicht allzu viel gesehen. Gegessen haben wir allerdings sehr gut bei Can Pescador!  Ich hab ein super leckeres Can Pescador Club Sandwich gegessen, der Mr. ein Steak, das ebenso lecker ausgesehen hat!

Abschließend habe ich noch ein kleinen Video aus den Norden Mallorcas zusammen gestellt. Viel Spaß beim Ansehen!

So viel zum nördlichsten Zipfel Mallorcas. Im zweiten Teil nehme ich euch in das Gebiet um die Bucht von Alcúdia mit!

Wart ihr schon an einem der Plätzchen, die ich euch gezeigt habe?


2 thoughts on “{UNTERWEGS} auf Mallorca – Highlights im Norden

  1. Oh wie schön! Meine Klassenkameraden wollen mich ja ab und an überreden, mal mit ihnen nach Mallorca zu fahren, allerdings für den Ballermann XD urgs, ohne mich! Deine Bilder zeigen auf jeden Fall, dass es weiß Gott genug andere tolle Sachen dort gibt.
    Und ja!!! Elliot das Schmunzelmonster! So toll, den hab ich total geliebt als Kind XD (besonders den Typ mit Pasamequadi, oder wie auch immer das Kaff jetzt heißt. So ein grandioser Bösewicht. Sollte den Film mal wieder anschauen XD
    LG

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