☆ Butter Pralinen ☆

Nun steht Weihnachten wirklich schon vor der Tür und die Zeit zum Backen wird jetzt langsam knapp. Aber ein „Rezept“ möchte ich noch mit dir teilen, das wirklich ratzfatz geht und sich eigentlich auch für unterm Jahr anbietet: Butter Pralinen. Wir haben die Pralinen im Kindergarten gemacht, sie sind also wirklich kinderleicht 🙂

Zutaten

1 Päckchen Puddingpulver (Geschmack nach Belieben, ich habe Vanille und Schokolade verwendet), 20 g Kokosraspel, 50 g Butter (aus dem Kühlschrank), 50 g Zucker, zum Verzieren diverse Streusel – ergibt etwa 15 Kugeln

Zubereitung

  • Alle Zutaten miteinander zu einer geschmeidigen Masse vermischen
  • Kugeln mit etwa 2 cm Durchmesser formen
  • Kugeln in diversen Streuseln wälzen und in Pralinenförmchen setzen. Kühl lagern.

Ein weiteres einfaches und schnelles Pralinen Rezept findest du übrigens hier: Nutella Pralinen

Ich wünsche dir und deinen Lieben ein paar erholsame Feiertage und, sofern du feierst,
auch ein wunderschönes Weihnachtsfest!


Süße Glücksschweinchen

Auf der Suche nach einer Alternative zu den üblichen gekauften und oft nicht sehr schönen Glücksbringern, die man in der ersten Jännerwoche meistens eh schon wieder weggeschmissen hat beziehungsweise im Laufe des Jahres irgendwo verliert, bin ich über diverse Schweinchen-Rezepte gestolpert: deftige, gefüllt mit Schinken zum Beispiel. Aber mir schwebte etwas Süßes vor, allerdings nicht aus Marzipan und wie immer ohne viel Firlefanz. Fündig geworden bin ich dann direkt bei Dr. Oetker, die ihrer Seite ein Rezept für Frühstücks-Schweinchen haben, das ziemlich genau meinen Vorstellungen entspricht.

Zutaten

🐷 für 8 Schweinchen 🐷

  • 250 ml Milch
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Germ
  • 75 g Butter
  • 400 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 1 gestrichener TL Salz
  • Deko für Nase und Augen (Rosinen, Schokolinsen, Nelken, Leinsamen etc)

Zubereitung

  • Alle festen Zutaten in einer Rührschüssel miteinander vermischen, Milch hinzufügen und alles gut zu einem glatten Teig verarbeiten. An einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sichtbar aufgegangen ist.
  • Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten. 1/8 des Teiges dünn ausrollen und 16 ca. 4 cm große Kreise ausstechen. Den restlichen Teig in acht gleich große Stücke teilen, daraus Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
  • Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    8 der kleinen Teigkreise halbieren, Teigkugel mit Wasser bestreichen und je zwei halbe Kreise als Ohren und einen ganzen Kreis als Nase auflegen.
  • Mit einem Holzstäbchen oder ähnlichem (Stricknadel, Spieß, etc.) zwei Löcher in die Nase stechen und je ein Leinsamenkörnchen hineinstecken. Außerdem zwei Löcher für die Augen über die Nase stechen und je eine Nelke hineinstecken. Alternativ kann man als Augen auch zwei kleine Teigkügelchen nehmen und in die Nase zwei kleine Löcher hineinstechen.
  • Auf mittlerer Schiene etwa 15-20 Minuten backen, bis die Schweinchen 🐷 goldbraun sind. Aber vorsicht, dass sie nicht (wie meine) zu braun werden! 😉
    Die Nelken vor dem Essen entfernen!

Die Glücksschweinchen 🐷 kann man natürlich das ganze Jahr über backen,
essen und verschenken 😉


Brötchen-Vanille-Auflauf mit Beeren

Im Alltag kann ich es gar nicht sonderlich leiden, wenn ein Gericht entweder aus irre vielen Zutaten besteht oder ich im Vorfeld mühsam alles Mögliche vorbereiten muss. So greife ich bei manchen Zutaten doch gerne auf Fertiggerichte zurück – sofern mein Körper sie verträgt (ich sag nur Rama Cremefine, das Ding aus der Hölle…). Wie dem auch sei, vor einiger Zeit bin ich bei Yvonne von Experimente aus meiner Küche, die der einen oder anderen fertigen Zutat auch nicht abgeneigt ist, über den super lecker aussehenden Brötchen-Vanille-Auflauf mit Beeren gestolpert!

Brötchen-Vanille-Auflauf_02

ZUTATEN
Die Menge reicht bei uns für ein kleines Abendessen.

  • 2 Rollen Buttermilch-Brötchen aus der Dose (je 6 Stück – z.B. von Knack&Back)
  • 100 g Tiefkühl Beeren nach Belieben
  • 1 Packung Vanille Puddingpulver zum Kochen
  • 500 ml Milch
  • 3 EL Zucker

ZUBEREITUNG

  • Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) aufheizen. TK-Beeren etwas antauen lassen.
  • Brötchen aus der Packung nehmen, in einer gebutterten Auflaufform verteilen und im vorgeheizten Backofen für ca. 10 Minuten vorbacken. Währenddessen den Pudding nach Packungsanweisung zubereiten.
  • Die Auflaufform aus dem Backofen holen, Pudding rund um die Brötchen gießen und die Beeren dazwischen verteilen.
  • Für weitere 20 Minuten backen. Vor dem Servieren mit Staubzucker bestäuben!

Brötchen-Vanille-Auflauf_01

Brötchen-Vanille-Auflauf_03

VARIATION
Sehr lecker schmeckt der Auflauf auch, wenn ihr einen Apfel in dünnere Spalten schneidet, ihn entkernt und dicht aneinander  in die bebutterte Form legt. Mit Zimt und Vanillezucker betreuen und für 10 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben, danach wie oben beschrieben mit dem Rezept weiter (allerdings ohne die Beeren). Das Ergebnis könnt ihr hier auf Instagram sehen.

Greift ihr auch manchmal zu Fertigerichten oder lasst ihr die Finger davon?

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Triple Berry Cinnamon Swirl Bread

Über ein Jahr ist es inzwischen her, dass Mirela das Rezept auf ihrem Blog gepostet hat. Letztes Jahr war ich irgendwie schon zu spät dran, ich wollte die Beeren nicht ausserhalb der Saison kaufen. Aber die Tage habe ich dann im Supermarkt ganz spontan (weil im Angebot) Beeren für das Triple Berry Cinnamon Swirl Bread gekauft.

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Triple Berry Cinnamon Swirl Bread

Zutaten
  

Teig

  • 175 ml warme Milch
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 EL Zucker
  • 1 Eigelb
  • 40 g geschmolzene Butter
  • 270 g Mehl
  • 1 Prise Salz

Füllung

  • 50 g geschmolzene Butter
  • 30 g Rohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • Vanillemark 1 Schote oder 1 TL Essenz
  • ca. 300 g Beeren

Außerdem

  • 1 Eiweiß
  • Butter für die Form
  • Staubzucker

Anleitungen
 

  • Mehl in eine Schüssel geben und eine kleine Mulde hineindrücken.
  • Warme Milch, Trockenhefe, Zucker, Salz sowie das Eigelb hinzufügen und (mit der Küchenmaschine) zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Sollte der Teig zu klebrig sein, etwas Mehl hinzufügen. Etwa eine Stunde rasten lassen, bis der Teig etwa auf die doppelte Größe aufgegangen ist.
  • Backofen auf 190°C Umluft vorheizen.
  • Für die Füllung Butter, Zucker, Zimt und Vanille miteinander verrühren.
  • Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche auf ein etwa 40 x 30 cm großes (nicht allzu dünnes) Rechteck ausrollen, Buttermischung daraufstreichen und Beeren darauf verteilen.
  • Den Teig mit den Beeren vorsichtig der Länge nach aufrollen und ebenfalls der Länge nach, allerdings nicht ganz, durchschneiden und jeweils mit der offenen Seite nach oben immer den unteren Strang über den oberen Strang legen und so quasi miteinander verkordeln (Bei Joy the Baker gibt es dazu eine tolle bebilderte Anleitung: http://bit.ly/1lGufns).
  • Zum Schluss zu einem Kranz legen und vorsichtig in eine bebutterte Form legen.
  • 25 Minuten backen, auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.
Swirl_Bread_02

Ich bin von diesem Swirl Bread echt begeistert und wenn es nicht gar so eine Patzerei wäre, dann käme es wahrscheinlich auch öfter auf den Tisch. Dieses Gezwirbel mit den prall gefüllten Teigsträngen ist wirklich mühsam, da man wahnsinnig aufpassen muss, dass a) die Beeren nicht alle wieder rauskullern und b) der Teig aufgrund des Gewichts der Beeren nicht pausenlos reißt. Ich mag so Fitzeleien nicht sonderlich. Aber unterm Strich hat sich die Mühe auf jeden Fall ausgezahlt.

Eine tolle Anleitung mit Bildern, wie man den Teig samt Füllung am Besten kordelt, seht ihr direkt bei Joy the Baker, von der das Rezept ursprünglich stammt. Da sieht das Swirl Bread auch gleich nochmal appetitlicher aus als mein Gewurschtel, dem die Form fast zu klein war 🙂

Swirl_Bread_05

Und? Wär das Swirl Bread auch etwas für euch?

 

Rhabarber-Grieß-Auflauf

Rhabarber-Griess-Auflauf

 

Neue Woche, neues Rhabarber-Rezept oder so. Dieses Mal habe ich einen Grießauflauf damit versucht und ich bin wirklich überrascht, wie lecker diese Kombination geworden ist! Auf der einen Seite der süsse Grieß – ich habe dieses Mal Dinkelgrieß verwendet, der viel körniger als der normale Weizengrieß schmeckt. Und auf der anderen Seite als Kontrast der säuerliche Rhabarber. Mmmmmh… Schmeckt auch noch aufgewärmt super lecker!

Zutaten (für 2 Personen)

250 g Rhabarber, 4 EL Zucker, Fett und Grieß für die Form, 250 ml Milch, 1/2 TL Zimt, 1/2 P. Vanillezucker, 30 g Dinkelgrieß, 2 Eier

Zubereitung

  • Rhabarber schälen und in 1 cm grosse Stückchen schneiden, mit 1 EL Zucker mischen und 15 Minuten ziehen lassen. Auflaufform fetten und mit Grieß ausstreuen. 1 EL Zucker und Zimt mischen.
  • Milch aufkochen. 1 EL Zucker, Vanillezucker und Grieß einrühren. Bei schwacher Hitze unter Rühren ca. 5 Minuten quellen lassen.
  • Eier trennen. Eigelb unter den heißen Grießbrei rühren. Eiweiss steif schlagen und vorsichtig unterheben.
  • Hälfte des Grießbreies in die Auflaufform geben. Rhabarber darauf verteilen und mit 1 EL Zucker bestreuen. Restlichen Grießbrei daraufstreichen. Alles mit Zimt-Zucker bestreuen.
  • Auflauf im vorgeheizten Ofen (200 °C) 30–40 Minuten goldbraun backen. 

 

Rhabarber-Griess-Auflauf
 
Rhabarber-Griess-Auflauf

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