Hot Chocolate

Wenn ich aus allen Heißgetränken mein Lieblingsgetränk wählen müsste, würde meine Wahl definitiv auf Tee fallen, dicht gefolgt von Kaffee. Aber im Winter kann man mich auch mit einer cremigen heißen Schokolade locken, besonders wenn sie so richtig winterlich-weihnachtlich duftet wie Jamie Oliver’s Epic Hot Chocolate! Und nachdem es jetzt doch schon Dezember ist, kann man auch mit Glitzersternchen und weihnachtlichem feeling antanzen. Die Weihnachtsmärkte haben schließlich schon offen und der erste Advent ist ebenfalls schon vergangen!

Es hat sich ja schon herum gesprochen, ich verschwende meistens nicht gerne Zeit mit ewig langen Vorbereitung und deswegen liebe ich dieses Rezept, denn es lässt sich super auch in größeren Mengen zusammenrühren. 

Zutaten

  • 2 EL Ovomaltine
  • 2 EL Speisestärke
  • 2 EL Staubzucker
  • 4 EL Kakaopulver
  • 100 g dunkle Schokolade (70% Kakaoanteil), gerieben
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Meersalz

Zubereitung

  • Alle obigen Zutaten gut mit einander vermischen.
  • In einem Topf bei mittlerer Hitze eine Tasse Milch (250 ml) kurz aufkochen lassen. Je nach Geschmack ca. 3-4 gehäufte EL der Mischung hinzufügen und kräftig mit einem Schneebesen umrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen und genießen!

Da die Mischung ja nur aus trockenen Zutaten besteht, lässt sich daraus auch super ein (last minute) Geschenk aus der Küche fabrizieren. Also einfach rein in ein hübsches Gefäß, Schleifchen drum herum und gut ist’s! 🙂
Oder man trinkt sie, wie ich, einfach selbst 😛

Und was trinkst du am liebsten im Winter?
Tee, Kaffee oder heiße Schokolade?


Die perfekten Bratkartoffeln

Anfang des Jahres hat Petra von the wicked ye-ye ein ganz tolles Bratkartoffel-Rezept von Jamie Oliver gepostet. Anfangs dachte ich mir noch, meine Bratkartoffeln sind auch gut, was brauch‘ ich Jamie Oliver’s Bratkartoffeln, wo die Zubereitung noch viel länger dauert. Schmeckt doch eh alles gleich. Denkste… Da hab‘ ich mich aber wirklich gewaltig getäuscht! Selten habe ich so knusprige Bratkartoffeln gegessen – und vorallem: außen knusprig und innen weich!

Bratkartoffeln

Da ich es aber meistens lieber einfach als mit viel Getüdel mag, habe ich das Rezept beim zweiten Mal ein wenig nach unserem Geschmack angepasst, was dem Ergebnis aber nicht geschadet hat. Hier also meine Version von Jamie Oliver’s perfect roast potatoes!

Bratkartoffeln

55 Min.
Arbeitszeit 10 Min.
Gericht Beilage

Zutaten
  

  • Kartoffeln
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kräuter der Provence
  • Knoblauch

Anleitungen
 

  • Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen
  • Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden
  • Kartoffeln in Salzwasser ca. 10 Minuten kochen.
  • Backblech einfetten, Kartoffeln darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen. 20 Minuten in's Backrohr geben.
  • Olivenöl, gepresstem Knoblauch und Kräutern der Provence zu einer dünneren Paste verrühren und die Kartoffeln damit bestreichen. Weitere 20 Minuten ins Rohr geben.
  • Abschließend, wenn vorhanden, die Grillfunktion des Backrohrs einschalten und die Kartoffeln weitere 5-7 Minuten braten lassen.
Keyword Kartoffeln
Bratkartoffeln


Ich hätte mir wirklich nicht gedacht, dass das vorkochen im Endeffekt tatsächlich so einen großen Unterschied für das Ergebnis macht. Der Zeitunterschied zu meinen „normalen“ Bratkartoffeln, die etwa 45 Minuten benötigen, beträgt doch etwa 30 Minuten, aber das lohnt sich auf jeden Fall! Die Kartoffeln schmecken soooooo viel besser!

Beim Stöbern im Internet habe ich nun auch ein Rezept von Nigella Lawson entdeckt, die Gänsefett und Grieß für ihre Bratkartoffeln verwendet. Die sollen ebenfalls total knusprig sein, aber allein der Gedanke, dass da ganze zwei Tassen Fett dabei sind, schreckt mich doch sehr ab. Aber vielleicht probier‘ ich das mit dem Grieß doch auch mal aus – ohne zwei Tassen Gänsefett…

Und ihr? Wie macht ihr eure Bratkartoffeln?

Rosmarinhendl mit gebratener Polenta und Tomatensauce

Neben den Penne mit Kürbis habe ich noch ein weiteres Gericht aus dem Buch „15 Minuten Küche“ von Jamie Oliver ausprobiert. Naja, zumindest das Grundgerüst war ein Rezept von Jamie, ich habe es stark reduziert/abgeändert, sodass es auch der Mr. isst =)

Jamie Oliver Rosmarinhendl mit gebratener Polenta und Tomatensauce

Zutaten

Sauce: 500 g  Tomaten in Stückchen, 1 gehäufter EL Tomatenmark, 1/2 frische Chilischote, 1 Bund Basilikum, 2 Knoblauchzehen.
Hendl und Polenta: 500 g gegarte Polenta, Olivenöl, 2 Hähnchenbrustfilets ohne Haut, einige Zweige frischen Rosmarin, 1/2 EL Fenchelsamen, 20 g Parmesan, 4 Scheiben durchwachsenen Räucherspeck,

Zubereitung

  • Tomatenstückchen, Tomatenmark, Chili und Basilikum in einen Topf geben und für 8 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
  • Polenta mit Salz, Pfeffer und 1 EL Olivenöl einreiben und in der Grillpfanne von beiden Seiten anbraten.
  • Hühnerbrüste auf einem Stück Backpapier mit Salz, Pfeffer, Rosmarin, Fenchelsamen und geriebenem Parmesan würzen. Das Papoer einschlagen und mit einem Nudelholz auf 1,5 cm Stärke klopfen. Etwas Olivenöl in eine Bratpfanne geben und das Fleisch von beiden Seiten etwa 3-4 Minuten braten, bis es goldbraun und durchgebraten ist. Nach dem Wenden den Speck hinzufügen.

 

Jamie Oliver Rosmarinhendl mit gebratener Polenta und Tomatensauce

Wirklich schade, dass man Gerüche (noch?) nicht über’s Internet übertragen kann. Ihr könnt euch nämlich gar nicht vorstellen, wie lecker das duftet! Nach Italien Urlaub! =D

{REZENSION} Jamie Oliver „Jamies 15 Minuten Küche“ / Penne mit Kürbis

Jamie Oliver "Jamies 15 Minuten Küche"
Jamie Oliver „Jamies 15 Minuten Küche“

 

Allgemeine Informationen:

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Dorling Kindersley Verlag (28. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3831022631
ISBN-13: 978-3831022632
Originaltitel: JAMIE’s 15 MINUTE MEALS
Online kaufen bei Weltbild.at

 

Inhalt:

Jetzt wird der Turbogang eingelegt!
Schnell und raffiniert ist
kein Widerspruch, wenn es um die Alltagsküche geht. In seinem neuen
Kochbuch verspricht Jamie Oliver leckere und gesunde Gerichte mit nur 15
Minuten Zubereitungszeit und knüpft mit vielen neuen kreativen Ideen an
den Erfolg seines Bestellers Jamies 30-Minuten-Menüs an.
Von
mediterraner Pasta und britischen Klassikern bis hin zu asiatischen
Köstlichkeiten und knackfrischen Salaten – Jamies neue Rezepte sind
unkompliziert, alltagstauglich und einfach nur gut. Mit seinem neuen
Kochbuch Jamies 15-Minuten-Küche beweist er, dass gutes Essen keine
Frage der Zeit ist. Nützliche Tipps und Tricks befeuern zusätzlich den
schnellen Küchengenuss.

 

Was ich dazu sage:

Was Mr. Oliver betrifft bin ich sehr zwiegespalten. Einerseits finde ich ihn total sympathisch, mag seine Kochsendungen gerne und finde seine Küche sehr interessant. Andererseits hudelt er mir zu sehr und seine Kreationen sind mir manchmal doch zu gewagt (oder zu englisch?) – vorallem auch, weil meine Jungs hier doch sehr wählerisch sind, was das Essen anbelangt – obwohl man ja doch flexibel sein und die Speisen anpassen kann.
ABER: Nachdem ich ja nun zwei Kindergartenkinder habe, die ihr Mittagessen im Kindergarten bekommen werden, sollte ich ab nun mehr als genug Möglichkeiten haben, für mich allein zu kochen =) Und so hab ich mal mit etwas relativ Simplen (und auch passend zur Jahreszeit) begonnen:

Penne mit Kürbis

Zutaten für 2 Personen:

250 ml Gemüsebrühe, Butternut Kürbis, 1 kleine Zwiebel, 1/2 TL Fenchelsamen, 1 kleine getrocknete Chilischote, etwas frischer Salbei, 1 kleine Dose (etwa 250 g) Kichererbsen, Penne, 10 g Parmesan plus etwas zum Servieren.

Zubereitung:

• Vom Stielansatz des Kürbisses etwa 3 oder 4 ca. 1 cm dicke Scheiben abschneiden, mit dem Sparschäler schälen und grob würfeln (den unteren Teil kann man für ein anderes Gericht verwenden).
• Zwiebel schälen und zusammen mit dem Kürbis, den Fenchelsamen, der Chilischote und den Salbeiblättern in der Küchenmaschine (eventuell mit etwas von der Brühe) zerkleinern, dann mit der Brühe und den Kichererbsen samt Flüssigkeit aus der Dose in einen Topf füllen und zugedeckt kochen lassen, gelegentlich umrühren. In der Zwischenzeit Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten.
• Die Pastasauce mit dem Pürrierstab je nach Vorliebe grob oder fein zerkleinern, mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Parmesan hineinreiben. Nudeln mit der Sauce mischen, mit Parmesan bestreuen und servieren.

Penne mit Kürbis. Jamie Oliver. 15 Minuten Küche

 

Penne mit Kürbis. Jamie Oliver. 15 Minuten Küche

Die Rezepte in „Jamies 15 Minuten Küche“ sind in die klassischen Kategorien (Huhn, Rind, Schwein, Fisch, Suppe, etc.) eingeteilt, zuätzlich finden sich in dem Buch auch noch Rezepte für’s Frühstück, Tips zur Ernährung sowie der optimalen Küchenausstattung und Vorräte der Speisekammer.
Bei der Ausstattung kann ich locker mithalten, meine Küche bietet so ziemlich alles, was auf der Liste steht. Auch mein Vorräte können im Grossen und Ganzen mithalten. Bei einigen Zutaten, die in den Rezepten vorkommen, frage ich mich aber, ob die in den gängigen (nicht den super grossen) Supermärkten so einfach erhältlich sind. Oft scheitert man dort nämlich schon zB. an frischem Ingwer. Wie soll man dann möglichst ohne ewig durch die Stadt zu fahren an Seidentofu, Okraschoten, Pak Choi oder Pasten einer speziellen Firma kommen? Noch so ein Spezialfall sind auch die eingelegte Zitronen, eine marokkanische Spezialität, die man allerdings auch selbst machen kann. Aber wie oben schon erwähnt, kann man die Zutaten natürlich abwandeln oder ersetzen und muss sich daran nicht aufhängen…

Die deutsche Übersetzung finde ich einfach fürchterlich! Die Rezepttitel erinnern an die Sprache der Kochsendungen, locker, leicht und lässig. Ich finde es im Buch und eben besonders in der deutschen Übersetzung unangenehm zu lesen („abgefahrene Mole“, „unglaublich leckerer Hähnchensalat“, „geniales griechisches Hähnchen“).
 Optisch finde ich das Buch auch eher weniger ansprechend. Je eine Doppelseite
ist einem Rezept gewidmet, links das Rezept (langweilig hingeklatscht) und rechts das Bild (immer mehr oder weniger gleich fotografiert: unten das Gericht, oben die Beilage/der Salat und immer von oben).

Fazit

Wer zügig arbeitet und wirklich alle benötigten Geräte bereit hat, kriegt die „15 Minuten“ Gerichte vielleicht auch in 15 Minuten hin. Leute, die wie ich anscheinend eher keinen Stress beim Kochen haben benötigen aber wohl etwas länger, 25 Minuten kommen da (zumindest für mich) eher hin. Insofern ist der Titel irreführend und wohl eher ein Werbegag. Vom Saustall, den man in der Küche veranstaltet, weil man alle möglichen Gerätschaften einsetzt, rede ich erst gar nicht.
Die Gerichte lesen sich zwar ganz interessant, aber was mich stört ist, dass man vielen Zutaten erstmal hinterher rennen muss. Trotzdem hab ich noch einige Lesezeichen bei Rezepten stecken, die ich (abgewandelt) ausprobieren möchte =)
Unterm Strich kann mich „Jamies 15 Minuten Küche“ allerdings nicht überzeugen.

★★★☆☆
 
* Das Rezensionsexemplar wurde mir von
Weltbild zur Verfügung gestellt! Danke!

 

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