{DIY} Jersey Rock

Der Jersey Rock. Eine ganz, ganz große Liebe. Ich weiß nicht mehr, wann ich genau das erste mal über so einen Jersey Rock gestolpert bin. Relativ eng und bunt und mit ebenso bunten Strumpfhosen oder Leggings kombiniert. Ich fand das immer schon witzig aber irgendwie doch nichts für mich. Eines Tages bin ich aber auf Pinterest (wo sonst) über die Anleitung für den 5 Minuten DIY Rock von Grinsestern gestolpert und dann war’s um mich geschehen!

Seit dem habe ich mir schon sage und schreibe vierzehn Röcke genäht. Ja, 14. Ich weiß, braucht kein Mensch, aber die Jerseys waren alle so schön 😀

1.001 Anleitungen für den DIY Jersey Rock

Gleich vorweg. Ich habe für meine Röcke jeweils länger als 5 Minuten gebraucht – definitiv für den ersten. Bis man sich mal ein passendes Schnittmuster erstellt hat und dann heißt es nur noch ausschneiden, zusammennähen, sich freuen! Das dauert dann etwa 30 Minuten, wahrscheinlich auch kürzer, wenn man flinker arbeitet…

Wie oben schon erwähnt, 14 Jersey Röcke sind ja doch eine ganze Menge und so sind nicht alle nach der gleichen Anleitung entstanden. Nachfolgend habe ich ein paar Möglichkeiten zusammen geschrieben, wie man das Projekt DIY Jersey Rock angehen kann:

  1. Den ersten Jersey Rock habe ich noch genau nach der Anleitung von Grinsestern genäht. Aber ehrlich? Das war mir dann zu viel Herumrechnen – und auf die Idee ein Schnittmuster zu erstellen bin ich natürlich nicht gekommen… Diese Version ist aber die „sauberste“. Der Bund ist unter dem T-Shirt nämlich so gut wie gar nicht sichtbar.
  2. In weiterer Folge habe ich für die Jersey Röcke dann nur noch zwei Quadrate zugeschnitten, seitlich zusammengenäht und oben einfach einen Gummiband eingezogen. Da ich ohnehin immer ein T-Shirt drüber habe, stört mich der gekräuselte Bund nicht – auch wenn man ihn sieht.
  3. Und weil es immer noch ein wenig einfacher geht: statt zwei Quadraten nur noch ein Rechteck und somit eine Naht weniger 😀
  4. Eine weitere Möglichkeit ist es, den Rock 5 cm kürzer zuzuschneiden und zusätzlich noch einen Bund zuzuschneiden oder einfach einen Bündchenstoff dafür zu verwenden – das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Steht aber auf der to-do-Liste, denn Bündchenstoff  habe ich ohnehin hier.
  5.  Im www bin ich auch über eine Version mit Abnähern gestolpert – ich persönlich mag aber keine Abnäher und finde auch, dass es beim dehnbaren Jersey gar nicht notwendig ist.
  6.  …

Welche Variante die angenehmste für euch ist, müsst ihr wohl selbst herausfinden. Und vielleicht habt ihr ja noch eine ganz andere Variante?

Ich für meinen Teil liebe diese Jersey Röcke, weil sie so wunderbar bequem sind. Gerne hätte ich euch ja alle gezeigt, fotografiert hätte ich sie – bis auf meine zwei Lieblingsröcke, die gerade beim Waschen waren. Aber meine die Speicherkarte meiner Kamera war anderer Meinung und nochmals Modenschau wollte ich dann auch nicht machen. Man möge mir verzeihen 😀

Also bin ich dann ein wenig bockig geworden 😀 Der Rock mit den Totenköpfen passt da ja recht gut oder? Und man sieht, dass man den Jersey Rock das ganze Jahr über tragen kann.

Jetzt, wo der Herbst und somit all die neuen Stoffkollektionen da sind, könnte ich ja auch wieder zum Nähen anfangen… Ein weiterer Rock schadet ja nicht. Und im Kindergarten brauche ich ohnehin jeden Tag neues Gewand, weil angekleckert, angespuckt, ange… Ihr wisst Bescheid 😉


Häkelrock „Frische Fische“

So stolz war ich schon lange nicht mehr auf ein fertiggestelltes Werk von mir, gleichzeitig bin ich ziemlich glücklich, dass ich das Projekt Häkelrock „Frische Fische“ hinter mir habe. Schließlich haben mich die Häkelblumen das vergangene halbe Jahr begleitet.

Begonnen hat alles mit einem facebook Beitrag von buttinette, der den Schoppel Wolle Zauberball in der Farbe Frische Fische beworben hat. Multicolor in Regenbogenfarben, da schlägt mein kleines Herz gleich höher. Bei den Vorschaubildern habe ich dann den Häkelrock entdeckt. Die Anleitung fand ich zufällig kostenlos online als pdf und so habe ich ratzfatz bestellt.

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Fragt besser nicht, wie meine ersten Blumen ausgesehen haben… wobei, ich habe es euch ja auf Instagram gezeigt. Irgendwann hatte ich aber den Dreh heraus und dann habe ich eine Blume in etwa 45 Minuten gehäkelt – nach Anleitung, gleichmäßig und fehlerfrei.

Leider wurde die Anleitung aus dem Netz genommen und ich habe sie blöderweise vorher nicht gespeichert. So wusste ich nicht mehr so richtig wie ich die Blumen schlussendlich zusammennähen sollte beziehungsweise wie ich den Bund machen soll. Ersteres ist eigentlich fast selbsterklärend, wenn man sich die Blumen ansieht (ich hab’s trotzdem nicht fehlerfrei geschafft) und zweiteres habe ich mir dann freestyle aus dem Ärmel geschüttelt. Quasi.

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5 Gründe, warum ich auf den Häkelrock „Frische Fische“ stolz bin

  1. Ich habe etwa 130 Blumen gehäkelt (anfangs noch mehr schlecht als recht, deswegen so viele) für die ich etwa 100 Stunden benötigt habe und weitere etwa 7 Stunden gingen für’s Zusammennähen drauf.
  2. Ich hatte zum Schluss schon keinen Bock mehr zum Häkeln, aber ich habe den Rock fertig gemacht.
  3. Keine einzige Sekunde hab ich mir „ich schmeiß‘ das ganze Zeugs an die Wand!“ gedacht.
  4. Auch wenn ich (wie zu erwarten) viele Fehler gemacht habe, das Ergebnis kann sich sehen und
  5. definitiv auch tragen lassen!

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Neosens Rococo

Die Rococo Stiefel der spanischen Marke Neosens, habe ich euch schon an dieser Stelle ausführlicher vorgestellt. Ich liebe diese Stiefel! Der Absatz ist gerade richtig genug für mich, sodass ich noch angenehm laufen kann, die Form ist ideal und passt sowohl zu Hosen als auch besonders zu Kleidern und Röcken und was mir am meisten gefällt: sie sind außergewöhnlich! Leider gibt es diese Halbstiefel zur Zeit nicht mehr. Aktuell ist nämlich nur ein etwas höheres Modell* und ein niedrigeres Modell* erhältlich, die ich aber ebenfalls total schön finde.

Ich freue mich auf jeden Fall, dass der Herbst vor der Türe steht und ich diesen farbenfrohen Rock endlich ausführen kann!

Wie gefällt euch der Rock? Wie steht ihr zu Häkel- und Strickmode?
Habt ihr schon mal so ein Monsterprojekt abgeschlossen?
Schreibt mir doch einen Kommentar mit eurer Meinung!

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Mein Kleid – mein Rock – ü30Blogger & Friends

[dropcap]E[/dropcap]gal, um welches Kleidungsstück es sich nun handelt, über die Jahre hinweg habe ich Schnitte gefunden, die ich besonders gerne mag, beziehungsweise solche, die mir besonders gut stehen. Meine Lieblingskleider haben beinahe allesamt einen Retrotouch, sind hochgeschlossen, ärmellos, oben körperbetont und haben einen Tellerrock. Abwandlungen gibt es hier nur wenig bis gar nicht. Hier am Blog habe ich euch auch schon (abgesehen von meinem Hochzeitskleid) ein paar gezeigt: Black Floral Dress, Candy von Schnittdesign oder Black & White Dress.

Und nachdem ich euch doch schon so viele Kleider vorgestellt habe, möchte ich euch heute ein paar meiner fast 20 Röcke beziehungsweise meinen liebsten Rockschnitt zeigen. Dieser hat, wie könnte es auch anders sein, natürlich ebenfalls einen Retrotouch 😉

Ich habe nur sehr wenige wirklich kurze Röcke (und lange habe ich sogar überhaupt gar keine!), die meisten haben in etwa Knielänge und sind leichte Tellerröcke. Aus meiner Zeit im Verkauf bei orsay habe ich sehr viele oder sogar fast alle meiner Röcke, denn das Praktische war, dass ich beinahe mit Sicherheit sagen konnte, dass die gleiche Form im nächsten Jahr wieder kommen würde. Und so haben sich über die Jahre hinweg doch einige angesammelt.

Ich mag sie wirklich gerne, weil ich mir beim Anziehen in der Früh nicht wirklich Gedanken machen muss. Früher hab ich zu diesen Röcken nämlich auch immer gleich ein oder zwei farblich passende Tops dazu gekauft. Die meisten Tops haben die Jahre zwar nicht überstanden, die Röcke sehen aber immer noch aus wie neu!

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Es gab Zeiten, da habe ich auch den passenden Schmuck dazu getragen. Schlussendlich hat er mich dann beim Arbeiten aber immer gestört (die Ringe waren meist zu groß und die Ketten zu lang) und ich bin generell nicht so die Schmuckträgerin. Das höchste der Gefühle ist mittlererweile ein farblich passender, auffälliger Ring.

Was ich an diesem Schnitt auch gerne mag: ich kann sowohl hohe als auch flache Schuhe dazu tragen – je nachdem, was ich gerade vor habe!

Ein Model, das ich hier nicht erwähnt habe, hat es aber schon mal auf den Blog geschafft: der Rock Clemence, den ich mir vergangenes Jahr selbst genäht habe =)

Abschließend habe ich wieder ein paar Outtakes für euch. Mein Azrael ist ein dicker Photobomber… der sich leider nicht dressieren lässt. Und manchmal ist es mit diesem Kater echt zum Schreien 😀

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Habt ihr bei euren Kleidungsstücken auch einen Lieblingsschnitt?


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{DIY} Rock Clémence

Beinahe hätte ich vergessen, euch den Rock Clémence, den ich nach dem Buch „Liebe auf den ersten Stich“ von Tilly Walnes (→hier hab ich euch davon erzählt) genäht habe, zu zeigen! Das geht nicht und deswegen bringe ich euch heute ein wenig Sommerstimmung (was die Farben betrifft) in den Winter =)

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Als ich den Rock Clémence gesehen habe, war sofort klar, den brauche ich auch! Obwohl ich mir doch ein paar Gedanken über die starke Raffung am Bund gemacht habe, mein Allerwertester ist ja doch nicht so unscheinbar und mit Faltenröcken hab ich zB so meine Probleme, weil die Falten gerne mal hässlich abstehen. Und bei dieser Raffung hatte ich Angst, dass mein Hintern und meine Hüften dadurch noch mehr betont werden.
Clémence läuft aber im Buch unter „klassischer Dirndlrock“ und weil wir alle wissen, dass ein Dirndl besonders Frauen mit mehr auf den Hüften steht, hab ich mir dann auch gar keine weiteren Gedanken darüber gemacht…

Der bunte Baumwoll Batik Stoff bei buttinette war schnell bestellt und mit 8,95 €/Meter auch nicht so teuer (für einen Testrock). Das einzige, das mich ein wenig stört, er greift sich ein wenig nach Leintuch (Bettlaken) an und knittert wirklich sofort. Aber gut, Testrock…

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Die Anfertigung des Schnittmusters war eigentlich problemlos. Auch das Nähen an sich, auch wenn ich manche Stellen in der Anleitung mehrmals lesen musste, um zu verstehen, was gemeint ist. Den Bund habe ich dann trotzdem falsch genäht… Also falsch eigentlich nicht, er ist nur zu schmal geworden, weil ich die Nahtzugabe vergessen habe. Aber wer lesen kann, ist bekanntlich im Vorteil. Mein Fehler also.

Und Reissverschlusseinnähen kann ich jetzt auch! Die Anleitung im Buch dafür ist wirklich toll und einfach! Ich muss mir nur ein anderes Reissverschlussfüßchen für meine Nähmaschine kaufen, mit meinem ist ein wenig mühsam und deswegen ist der Reissverschluss leider nicht so ganz perfekt geworden. Zum Glück verzeit das Stoff“muster“ einiges…
Außerdem ist das Raffen total einfach! Ich hab schon mal für ein anderes Stück etwas raffen müssen und das hat vorne und hinten nicht richtig geklappt. Nun weiß ich auch wie (einfach) das geht!

Rock Clemece 04
 

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden (und er passt auch toll zu meinem Blogheader!). Für den Winter ist der Rock selbst mit Strumpfhose vielleicht ein wenig dünn (Leintuch, wir erinnern uns), für den Sommer aber sicher total luftig und ich freue mich deswegen schon auf die warme Jahreszeit! Hinweg mit dir, Winter!

Liebe Grüße,

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