{Unterwegs} in Wien: Stadtwanderweg 3 – Hameau

Stadtwanderweg 3. Nun bleiben nur noch ganz wenige Stadtwanderwege auf unserer to do Liste übrig! Der Stadtwanderweg 3 führt durch die bewaldeten Ecken von Hernals und Döbling.

Eckdaten

  • Start und Ziel: 17., Straßenbahn 43 Endstation Neuwaldegg
  • Länge: 10,5 Kilometer
  • Gehzeit: circa 3 bis 4 Stunden
  • Stempelstelle für den Wanderpass: Häuserl am Roan, 19., Am Dreimarkstein

Route

Straßenbahn 43 Endstation Neuwaldegg – Dornbacher Straße – Waldegghofgasse – Schwarzenbergallee – Schwarzenbergpark – Hameauweg – Hameau – Dreimarkstein – Waldrandweg – Kleeblattweg – Keylwerthgasse – Michaeler Wald – Geroldgasse – Schwarzenbergallee – Straßenbahn 43 Endstation Neuwaldegg

Wie auch bei vielen anderen Stadtwanderwege, beginnt der Stadtwanderweg 3 bei einer gut zu erreichenden Endstelle der Straßenbahnlinie 43 in Neuwaldegg. Da wir mit dem Auto anreisen, parken wir direkt in der Waldegghofgasse beim Schloss Neuwaldegg und beginnen den Stadtwanderweg hier. Schon kurz darauf gelangt man rechter Hand abwärts in den Schwarzenbergpark. Wir gehen die gefühlt endlos lange Allee entlang und verstecken für den Rückweg einen Haufen Kastanien. Sicher ist sicher. Man kann schließlich nie wissen, wofür 😉

Beim Karl-Panek-Denkmal nehmen wir den Weg nach rechts, der uns langsam in den Wald führt. Später beginnt das anstrengenste und steilste Stück des Stadtwanderg 3. Es führt jedoch durch den Wald und ist somit angenehm zu begehen. Das Ende dieser Etappe ist für uns das Hameau. Auf der höchsten Erhebung des Stadtteils Neuwaldegg, befindet sich eine große Wiese mit Bänken sowie eine Schutzhütte. Hier läst es sich sehr fein rasten!

Weiter geht es angenehm durch den Wald, bis man zur (leider sehr lauten) Höhenstraße gelangt. Die Stempelstelle befindet sich im Häuserl am Roan, das sich direkt an der Höhenstraße befindet. Als Raststation kann ich dieses Lokal jedoch nicht empfehlen. Obwohl nicht allzu viel los war, wurden wir bei unserem Eintreffen wurden von den Kellnern gekonnt ignoriert. So haben wir uns einfach den Stempel abgeholt und sind weiter gewandert. Auf sowas kann ich echt verzichten.

Nun geht es wieder abwärts. Ich glaube, der steinige Weg war mit Abstand das unangenehmste und unspektakulärste Stück der Wanderung. Wir gelangen dann wieder in eine urbanere, genauso wenig spannende Gegend und schließen die Runde im Schwarzenbergpark.

Außer im Schwarzenbergpark und am Hameau, wo sich Mountainbiker und halb Bobostan gleichermaßen auf eine Rast treffen, tut sich am Stadtwanderweg 3 nicht allzu viel. Ich muss aber auch gestehen, dass mich dieser Wanderweg landschaftlich nicht sonderlich in den Bann gezogen hat.

Die Wiener Stadtwanderwege

{unterwegs} in Wien: Stadtwanderweg 1 – Kahlenberg

Stadtwanderweg 1. Vor dem Stadtwanderweg 1 von Nußdorf auf den Kahlenberg habe ich mich seit Beginn immer gesträubt und wollte ihn bis zum Schluss aufheben. Der Kahlenberg gehört nämlich mit Sicherheit zum Top-Sonntags-Ausflugsziel der Wiener. Somit ist hier immer viel los.

Eckdaten

  • Start und Ziel: 19., Straßenbahn D Endstation Nußdorf
  • Länge: 11 Kilometer
  • Gehzeit: circa 3,5 bis 4 Stunden
  • Stempelstelle für den Wanderpass: Josefinenhütte

Route

Straßenbahn D Endstation Nußdorf – Zahnradbahnstraße – Beethovengang – Wildgrubgasse – Wildgrube – Sulzwiese – entlang der Höhenstraße – Sender Kahlenberg – Josefinenhütten – Eiserne Hand – Eisernenhandgasse – Kahlenberger Straße – Eichelhofweg – Eichelhofstraße – Nußberggasse – Bockkellergasse – Straßenbahn D Endstation Nußdorf

Der Stadtwanderweg 1 beginnt in Nussdorf direkt bei der Endstation der Linie D und führt erst entlang der Wildgrubgasse mal durch Weinberge und anschließend durch den Wald stetig aber nicht unangenehm bergauf, bis man schlussendlich die Höhenstraße erreicht. Auf dem Weg dorthin konnten wir allerlei geschäftige Tiere beobachten!

Die zu Fuß unspektakuläre Höhenstraße geht man für knapp 10 Minuten leicht bergauf und biegt anschließend bei der Brücke wieder nach rechts in den Wald ab, wo man schon bald den Sender Kahlenberg und die daneben befindliche Stefanie Warte erreicht. Keine 5 Minuten später gelangt man zur Kirche am Kahlenberg. Hier kann man beim Ausblick auf Wien eine Rast einlegen, den Ausblick genießen und die unzähligen Leute beobachten, die hier schnell ein Foto von der Aussicht oder sich selbst mit Aussicht machen und wieder verschwinden. Oder man gönnt sich einen überteuerten Kaffee in einem der beiden Lokale…

Der Weg führt nun am großen Parkplatz vorbei wieder in den Wald hinein. Dies ist das Stück (neben der Höhenstraße), das ich am Stadtwanderweg 1 am wenigsten mag, denn es ist die Verbindung zwischen Kahlenberg und Leopoldsberg, die sehr gerne gegangen wird. Bei der Josefinenhütte kann man sich den Stempel für den Wanderpass holen und nach dem Wildseilpark biegt man auch schon wieder nach rechts in den weniger frequentierten Wald ab.

Die letzte Etappe führt an ettlichen sehr guten Heurigen (Mayer am Nussberg, Wieninger am Nussberg oder Heuriger Sirbu) vorbei, bei denen man den einen oder anderen Stopp auf einen G’spritzen einlegen kann! So geht es noch weiter bergab am einen oder anderen Buschenschank vorbei, bis man schlussendlich von der Eichelhofstraße in die Nussberggasse abbiegt und dann schon bald wieder den Ausgangspunkt erkennen kann.

Ich muss sagen, ich bin wirklich sehr überrascht gewesen, wie abwechslungsreich der Stadtwanderweg 1 doch ist. Das hätte ich mir wirklich nicht gedacht! Das ist auf jeden Fall ein Stadtwanderweg, den wir nochmal gehen werden. Im besten Fall vielleicht ohne Auto und ohne Kinder, wo man dann den Abend in einem der Heurigen und Buschenschanken mit wundervollem Blick auf Wien ausklingen lassen kann!

Die Wiener Stadtwanderwege

{unterwegs} in Wien: Stadtwanderweg 4 – Jubiläumswarte

Mitte März. Traumwetter zum Wandern und Spazierengehen. Die Sonne scheint, es ist wolkenlos. Der Coronavirus hält die Welt in Bann. Beinahe stündlich ändern sich die Vorgaben der Regierung. Es wird zu social distancing geraten. Spielplätze und Bundesgärten sind inzwischen gesperrt und die Stadt ist für uns generell zum Spazierengehen tabu. Zu viele Leute auf zu wenig Platz. Wir beschließen deshalb den Stadtwanderweg 4 – Jubiläumswarte zu machen, bisher waren bis auf den Stadtwanderweg 5 nämlich nie sonderlich viele Leute unterwegs…

Eckdaten

  • Start und Ziel: 15., Straßenbahn 49 Station Rettichgasse
  • Länge: 7,2 Kilometer
  • Gehzeit: circa 2,5 bis 3 Stunden
  • Stempelstelle für den Wanderpass: Waldschule Ottakring, auf der Terrasse

Route

Straßenbahn 49 Station Rettichgasse – Dehnegasse – Dehnepark – Silberteich – Steinböckengasse – Satzberg – Wickengasse – Seglerweg – Waldschule – Jubiläumswarte – Kreuzeichenwiese – Steinbruchwiese – Loiblstraße – Kleibersteig – Rosental – Dehnepark – Straßenbahn 49 Station Rettichgasse

Da wir mit dem Auto unterwegs sind, parken wir relativ mittig in der Dehnegasse, die direkt in den Dehnepark mündet. Gleich zu Beginn erwartet uns ein riesiger (und gut besuchter) Spielplatz, den wir aufgrund der momentanen Lage jedoch (wortwörtlich) links liegen lassen.

Langsam und stetig geht es bergauf bis wir den Silberteich erreichen. Kurz geht der Weg noch im Wald entlang, dann befinden wir uns auf der Steinböckengasse, die wir bergauf gehen. Hier befinden sich lauter Kleingartenanlagen und die Häuser haben allesamt einen wahnsinnig schönen Ausblick auf die Stadt!

An der Straße entlang gehen wir bis zur Jubiläumswarte. Hier in der Waldschule Ottakring kann man sich auch den Stempel für den Wanderpass holen. Dieser befindet sich direkt auf der überdachten Terrasse. Da die Jubiläumswarte geoffnet ist, wagen wir den Aufstieg über die 183 Stufen und befinden uns schlussendlich auf der Aussichtsterrasse in 31 m Höhe. Da es ziemlich windig ist, drehen wir nur eine schnelle Runde und gehen wieder hinunter.

Anders als der bisherige Wegabschnitt, sind die Wege rund um die Jubiläumswarte aber relativ gut besucht. Die Leute verlieren sich aber schon bald wieder und wir sind die meiste Zeit bis hinunter zum Dehnepark wieder allein.

Den Stadtwanderweg 4 habe ich als sehr unaufgeregt, aber netten Stadtwanderweg empfunden. Und damit haben wir schon mehr als die Hälfte der Wiener Stadtwanderwege abgeschlossen!

Die Wiener Stadtwanderwege

{unterwegs} in Wien: Stadtwanderweg 5 – Bisamberg

Fast hat es den Anschein, als würden wir uns die Wiener Stadtwanderwege von hinten nach vorne vorknöpfen. Dabei hab ich den Stadtwanderweg 5 an jenem schönen Winter- bzw. fast schon Frühlingstag im Jänner aufgrund der Leichtigkeit gewählt. Hier gibt es eigentlich keine nennenswerten Steigungen und mit einer Länge von etwa 10 km ist er auch nicht besonders lang. Abgesehen davon kommt man am Weg etlichen Heurigen vorbei, ein Einkehren in einem davon zahlt sich also aus, vorallem wenn ausg’steckt ist. Und in irgendeinem ist bestimmt ausg’steckt 😉

Eckdaten

  • Start und Ziel: 21., Straßenbahn 31 Endstation Stammersdorf
  • Länge: 10,3 Kilometer
  • Gehzeit: circa 3 bis 4 Stunden
  • Stempelstelle für den Wanderpass: Magdalenenhof, 21., Senderstraße 125

Route

Straßenbahn 31 Endstation Stammersdorf – Josef-Flandorfer-Straße – Luckenschwemmgasse – Liebleitnergasse – Clessgasse – Neusatzgasse – Steinernes Kreuz – Parkplatz Hagenbrunner Straße – Senderstraße – Unterer Senderrundweg – Magdalenenhof – Eichendorfhöhe – Promenadeweg Falkenberg – Herrenholz – Schießstätten – Luckenholzgasse – Clessgasse – Straßenbahn 31 Endstation Stammersdorf

Der Stadtwanderweg 5 beginnt am Rande von Floridsdorf, in Stammersdorf und führt erstmal durch teilweise schon sehr ländlich anmutende (und meiner Meinung nach nicht sehr spannenden) Gegend hindurch, bis man sich schlussendlich dann inmitten von Weinfeldern wiederfindet. Hier reiht sich ein Weinkeller neben den anderen. Und ein Buschenschank wirkt einladender als der andere!

Da noch alles geschlossen hat, spazieren wir weiter und gelangen (mit einer versehentlichen Abkürzung) an der alten Sendestation Bisamberg vorbei zum Magdalenenhof. Hier kann man im Restaurant Magdalenenhof einkehren, wo es auch einen Spielplatz gibt. Die Stempelstelle für den Wanderpass befindet sich ebenfalls hier! Wir entscheiden uns aber für’s Weitergehen, da wir uns schon am Weg immer wieder mal auf ein Bankerl gesetzt, gegessen und die Aussicht genossen haben, und holen uns nur den Stempel.

Am Falkenberg gibt’s nochmal eine Möglichkeit die Kinder „freilaufen“ zu lassen. Oder man geht selbst schaukeln =) Und dann geht’s auch schon wieder bergab. Dieses Stück mochte ich am wenigsten vom Stadtwanderweg 5. Es befindet sich gänzlich in der Sonne und es waren Unmengen an Leuten unterwegs. Mehr noch als an anderen Stellen dieses Wanderweges.

Nachdem man die Weinberge verlassen hat, biegt der Stadtwanderweg 5 in städtischere Umgebung ab. Ähnlich wie beim Stadtwanderweg 7 geht es zum Ende hin durch eine nicht unbedingt aufregende, dicht besiedelte Wohngegend zurück zum Ausgangspunkt.

Da wir doch schon hungrig waren, haben wir uns dann noch auf die Suche nach einer Einkehrmöglichkeit gemacht. Asiatisch sollte es sein und fündig sind wir nicht mal 5 Minuten stadtauswärts geworden: Wok Meister. Super leckeres Buffet, anständige Preise, nettes Ambiente. Hätte ich von außen gar nicht erwartet.

Der Stadtwanderweg 5 ist definitiv kein Weg, den ich nochmals gehen möchte. Zu Beginn gibt’s ein paar nette Aussichtspunkte, insgesamt sind mir hier aber viel zu viele Leute unterwegs und den Weg selbst finde ich auch eher langweilig.

Die Wiener Stadtwanderwege

{unterwegs} in Wien: Stadtwanderweg 8 – Sophienalpe

Mitte Oktober hat es in Wien ganz ordentlich geherbstelt und zwar so richtig schön indian-summer-like! Und ordentlich nebelig auch noch dazu! Und so haben wir an einem schönen Wochenendtag beschlossen, den Stadtwanderweg 8 – Sophienalpe in Angriff zu nehmen und uns einen weiteren Stempel für die goldene Wandernadel zu holen.

Eckdaten

  • Start und Ziel: 14., Postbus 450 Station Kasgraben
  • Länge: 11 Kilometer
  • Gehzeit: circa 3 bis 4 Stunden
  • Stempelstelle für den Wanderpass: Gasthof Mostalm, 14., Hainbach 20

Route

Postbus 450 Station Kasgraben – Greutberg – Mostalm – Franz-Karl-Fernsicht – Sophienalpe – Abzweigung Kolbeterberg – Laudon-Grab – Postbus 450 Station Kasgraben

Direkt beim Start des Wanderweges befindet sich ein kleiner Parkplatz, an dem man mit seinem Auto parken kann, falls man nicht mit dem Postbus kommen möchte. Denn ansonsten ist der Stadtwanderweg 8 öffentlich nicht anders zu erreichen.

Zunächst führt der Wanderweg ein Stück bergauf durch den Wald. Diese Ettappe (auf den Hügel Greutberg mit etwa 450 m) ist jedoch die einzige, die etwas bergauf geht. Allerdings auch nicht sonderlich anstrengend.

ACHTUNG: hier können Mountainbiker entgegenkommen, da der Mostalm Trail, hier entlang führt und ein sogenannter Shared Trail ist, das heißt: Mountainbiker und Wanderer teilen sich diesen Weg!

Schon bald erreicht man die Mostalm, Ausflugslokal und zugleich Stempelstelle. Es ist ein sehr uriges Gasthaus mit Gastgarten und Kinderspielplatz. An unserem feuchten Nebeltag allerdings eher uninteressant. Abgesehen davon sind wir noch nicht lange genug unterwegs, als dass wir schon Hunger hätten. Also marschieren wir weiter.

Wir passieren die Karl-Franz-Fernsicht, die ihrem Namen an einem sonnigen Tag mit Sicherheit alle Ehre macht. Hier gibt es, wenn man den Fotos im Internet glaubt, große urige Schaukeln. Aufgrund des Nebels habe ich aber keine entdeckt und so wandern wir weiter und gelangen schon bald zum Restaurant Sophienalpe. Dieser Abschnitt hat mir persönlich am wenigsten gefallen (wahrscheinlich weil wir nichts gesehen haben) und liegt an einem schönen Tag komplett in der Sonne.

Beim Restaurant Sophienalpe biegt der Wanderweg stark nach rechts ab und führt einen schmalen Weg leicht bergab zur Riegler-Hütte, die inzwischen wegen Pensionierung geschlossen ist. Vorbei an einer Koppel mit ebenfalls pensionierten Pferden und Gänsen geht es die Karl-Bekehrty-Straße entlang zur Spitalwiese.

Es geht wieder in den Wald hinein und man passiert die Türkensteine und schon kurz später, etwas abseits des Weges das Grabmahl des Feldmarschall Laudon mit der Statue des trauernden Kriegers. Ab nun geht man ein Stück parallel zur relativ stark befahrenen Mauerbachstraße wieder zum Startpunkt zurück.

Uns hat die Nebelwanderung super gut gefallen. Ich möchte die Wanderung aber auf jeden Fall nochmal bei schönem Wetter machen, unter anderem um zu sehen, was die Franz-Karl-Fernsicht zu bieten hat – vielleicht entdecke ich ja dann auch die Schaukeln 😀 Bis auf den Abschnitt von der Mostalm bis zur Sophienalpe befindet sich der Stadtwanderweg größtenteils im Wald und eignet sich daher auch super für den Sommer.

Die Wiener Stadtwanderwege

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