{Unterwegs} in Wien: Stadtwanderweg 12 – Wienerberg

Eckdaten

  • Start und Ziel: 10., Straßenbahn 11, Station Frödenplatz, Ecke Neilreichgasse/Otto-Probst-Straße
  • Länge: 22,9 Kilometer
  • Gehzeit: 5 bis 6 Stunden
  • Stempelstelle für den Wanderpass: MA 2412-Tor und Briefkasten am Haus vom Gasthof Weinknecht sowie am „höchsten Punkt“ am Wienerberg beim Aussichtspunkt.
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Jahresrückblick 2021

Der Jahresrückblick 2021 ist eine kleine Herausvorderung für mich gewesen, da ich mich nicht, wie in all den vorangegangenen Jahren, an meinen Monatsrückblicken festhalten konnte. Der letzte ist im April erschienen und da hat sich schon – außer gefühlt nur Filmen, Serien und Büchern – nicht mehr viel getan. Zumindest nicht mehr viel, das ich bereit zu teilen war. Ebenso auf Instagram. Zudem passiert seit der Pandemie auch nicht sonderlich viel. Ich weiß noch nicht, wie ich die Monatsrückblicke/Jahresrückblicke in Zukunft handhaben werde. Hier ist auf jeden Fall mein kleiner Jahresrückblick 2021!

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Bröselknödel

Dass ich dieses einfache Rezept noch gar nicht in meiner Sammlung gespeichert habe, wundert mich.
Bröselknödel eignen sich wohl als Beilage zu Fleisch und Fisch, ich mag sie aber lieber als sättigende Suppeneinlage in einer selbstgemachten Suppe. Und das beste: sie sind einfach und schnell herzustellen und brauchen wenig Zutaten!

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{Unterwegs} in Wien: Stadtwanderweg 10 – Franz-Karl-Effenberg-Wanderweg

Der Stadtwanderweg 10 ist zwar mit Sicherheit keiner von den übermäßig hübschen Wanderwegen und auch kein anspruchsvoller, aber mit seinen gut 7 km eine ideale Länge für einen Spaziergang mit Kindern. Würde ich in der Gegend wohnen, wäre dieser Weg qohl das Äquivalent zu unserem „Standard-Spaziergang“ an der Liesing entlang.

Eckdaten

  • Start und Ziel: 22., Breitenlee Friedhof
  • Länge: 7 Kilometer
  • Gehzeit: ca. 1 Stunde 45 Minuten
  • Stempelstelle für den Wanderpass: Am Zwerchäckerweg vor dem Durchlass der S2

Route

Die Wanderung führt über einen neu gestalteten Fußweg Richtung Rautenweg zu den ehemaligen Paxteichen im Norbert-Scheed-Wald. Weiter geht es an der Rückseite der Deponie Rautenweg umgeben von Natur, Feldern und Hagebuttensträuchern. Der Rückweg führt entlang des rundumadum-Wanderweges durch herrliche Naturlandschaft zum Paischerwasser und weiter zum Ausgangsort.

Der 22. Wiener Gemeindebezirk stellt für mich immer noch einen weißen Fleck auf der Landkarte dar und ich muss gestehen, es zieht mich nicht wirklich etwas dort hin. Okay, der Adventmarkt in den Blumengärten Hirschstätten vielleicht noch. Aber das war’s dann auch schon. Umso spannender ist es dann natürlich, wenn man sich in entlegene Viertel aufmacht und dann doch positiv überrascht wird.

Die Stempelstelle befindet sich direkt am Ende der Deponie, bevor der Weg unter der S2 abbiegt.

Die Highlights waren für uns auf jeden Fall die Kühe und Ziegen (oder Schafe?), die bei der Deponie gegrast haben, so wie unangefochten die ausrangierten Güterwagons, die man passiert. Hier hätten wir wirklich ewig bleiben können. Tatsächlich haben wir auf den Wagons jedoch nur unser Mittagspäuschen hier verbracht.

Die Wiener Stadtwanderwege

Stadtwanderweg 1 – Kahlenberg
Stadtwanderweg 1a – Leopoldsberg
Stadtwanderweg 1 – Kahlenberg
Stadtwanderweg 1a – Leopoldsberg
Stadtwanderweg 2 – Hermannskogel
Stadtwanderweg 3 – Hameau
Stadtwanderweg 4 – Jubiläumswarte
Stadtwanderweg 4a – Ottakring
Stadtwanderweg 5 – Bisamberg
Stadtwanderweg 6 – Zugberg-Maurer Wald
Stadtwanderweg 7 – Laaer Berg
Stadtwanderweg 8 – Sophienalpe
Stadtwanderweg 9 – Prater
Stadtwanderweg 10 – Franz-Karl-Effenberg-Wanderweg in Donaustadt
Stadtwanderweg 11 – Urbaner Gemeindebau-Wanderweg
Stadtwanderweg 12 – Wienerberg

{DIY} Shibori: Batik-Färbetechnik feat. Madame Kukla

Madame Kukla bringt ein limited edition Sommer-Kukla in Weiß auf den Markt, das in Windeseile ausverkauft war. Warum? Für die eingefleischten Kukla-Sammler*innen unter uns: Jackpot, weil man sich sein persönliches Traum-Kukla gestalten kann. Für mich war auch von Anfang an klar, dass dieses Kukla nicht weiß bleiben wird. Und es war auch sehr schnell klar, dass es gebatikt werden würde!

Mit Batik verbindet man vorrangig 80er und 90er Regenbogenspiralen, denke ich. Die aus Japan stammende Shibori-Technik ist quasi die fancy und ältere Variante, die kaum etwas mit mit dem bunten Batik zu tun hat. Traditionell wird bei der Shibori-Technik typische blaue Farbe verwendet, die aus der Indigo-Pflanze gewonnen wird.

Ich habe zwei Kuklas gefärbt, beide in unterschiedlichen Farben und unterschiedlichen Techniken. Verwendet habe ich für die Grundierung simplicol expert Textilfarbe, die sich hervorragend für das Färben im Kübel eignet. Im zweiten Schritt habe ich Textilsprühfarbe von Marabu verwendet, man kann natürlich auch im zweiten Schritt normale Textilfarbe verwenden, ich hatte die Sprühfarbe jedoch schon zu Hause.

1. Shibori-Technik mit PVC-Rohr

  • entsprechend langes PVC Rohr (oder Ähnliches) mit etwa 10-15 cm Durchmesser
  • Küchengarn
  • Gummiringe
  • Textilfarbe
  • Farbfixierer

How to

  • Der Stoff sollte idealerweise vorgewaschen sein um eine eventuelle Appretur, die ein gleichmäßig Farbergebnis verhindern könnte, rauszuwaschen.
  • Für ein buntes Ergebnis wie meines, habe ich den Stoff vorher etwas angefeuchet und anschließend die Sprühfarbe im gewünschten Muster aufgesprüht – in meinem Fall in einem Farbverlauf aus Gelb, Pink und Lila. Stoff anschließend hängend trocknen lassen.
  • Den Stoff in der gewünschten Richtung eng um das PVC Rohr wickeln. Am unteren Ende mit einem Gummiring (oder Küchengarn) fixieren und vorsichtig zusammenschieben. So entstehen die Zebrastreifen. Im Anschluss mit Küchengarn umwickeln und festbinden.
  • Stoff mit Sprühfarbe gut einsprühen, liegend trocknen lassen, gegebenenfalls mit einem Föhn etwas nachhelfen. Immer wieder drehen, dass sich beim Trocknen die Farbe nicht auf einer Seite sammelt.
  • Nach dem Trocknen Schnüre und Gummibänder vorsichtig lösen, Stoff am besten zum Trocknen aufhängen
  • Abschließend unbedingt mit Farbfixierer in der Waschmaschine waschen (sonst geht die Farbe wie bei mir raus 🙁 )

ACHTUNG!

Die feuchte Farbe färbt noch ab! Deshalb unbedingt beim Hantieren mit dem feuchten Stoff aufpassen, sonst gibt es Farbflecken, wo man keine möchte!
Leider ohne Farbfixierer gewaschen…

2. Itajime-Shibori

Itajime-Shibori gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, der Phantasie sind dabei eigentlich kaum Grenzen gesetzt. Gefärbt wird bei dieser Technik mit Hilfe von Holzplatten, zwischen denen der zieharmonikagefaltene Stoff eingeklemmt wird.

How to

  • erstes Farbbad (den helleren Ton) nach Packungsanleitung vorbereiten, vorgewaschenen und feuchten Stoff in den Kübel legen und für die vorgeschriebene Zeit im Farbbad lassen. Stoff immer wieder vorsichtig schwenken, anschließend den gefärbten Teil gut auspülen.
  • zweites Farbbad nach Packungsanleitung vorbereiten und den Stoff bis zur gewünschten Stelle eintauchen. Alle oberen Schritte wiederholen. Nach dem Ausspülen zum Trocknen aufhängen.
  • Den getrockneten Stoff wie eine Zieharmonika falten, anschließend zieharmonikaförmig in Dreiecke falten, mit je einem Holzplatte oben und unten sowie einer Schraubzwinge oder Ähnlichem gut fixieren.
  • Stoffpaket am besten in ein Farbbad legen, damit die Farbe den Stoff gut durchdringen kann.
  • Ausspülen und mit Farbfixierer in der Waschmaschine waschen.

Shibori ist mit Sicherheit keine Angelegenheit, die in Windeseile fertig ist. Die Ergebnisse lassen sich jedoch auf jeden Fall sehen – auch wenn meine Erstlingswerke bei weitem nicht perfekt sind. Und Madame Kukla eignet sich hervorragend für solche Farbexperimente! Unregelmäßigkeiten oder etwaige Farbflecken fallen beim Wickeln gar nicht mehr auf! Ich bin wirklich froh, dass ich zwei weiße Kuklas ergattern konnte. Für ein weiteres hätte ich allerdings auch noch die eine oder andere Idee gehabt!

Hinter diesem Link verbirgt sich übrigens ein 20€ Gutschein für Madame Kukla Erstbesteller 🙂

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