Coffee & Lettering Workshop

„Ein Nachmittag mit Kaffee und Buchstaben? Klingt nach der perfekten Kombination, findet ihr nicht?“ – Ja, finde ich auch und deswegen habe ich mich ziemlich schnell dazu entschlossen, mich beim Coffee & Lettering Workshop  anzumelden.
Organisiert wurde der 6-stündige Workshop von Max, dem Inhaber der Lettering Garage, stattgefunden hat er in der Süssmund Kaffeebar in der Alten Post (Dominikanerbastei 11, 1010 Wien).

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde sowie einer kleinen Einführung ins Lettering-Thema durften wir dann auch schon direkt ans Werk! Und wie in der Schule haben wir zum Kennenlernen des Materials erstmal nur Striche gezogen, dicke und dünne, Schlaufen… bis wir dann endlich auch einzelne Buchstaben geschrieben haben. Max hat alles wirklich super verständlich erklärt, viel auch direkt gezeigt und gegebenenfalls bei uns ausgebessert.

Besonders toll fand ich die Vorlagen, die wir bekommen haben, so fällt das Üben daheim gleich leichter. Und sie lassen sich auch super als Grundlage für die Entwicklung einer persönlichen Schrift verwenden!

Nach fast zwei Stunden intensivem Arbeiten hat uns Nikolaus, der Süssmund Kaffee Gründer, ein wenig über seinen Kaffee erzählt und es gab sogar ein Cupping (eine Kaffeeverkostung, die man sich in etwa wie eine Weinverkostung vorstellen kann) für uns.

Wieder zuhause hab ich mich gleich mal mit diversen Stiften und Büchern eingedeckt, wie soll man denn auch ohne arbeiten? ;-) Da ich die Stifte alle schon im Workshop selbst ausprobieren konnte, war der Einkauf schnell erledigt. Einzig beim Papier bin ich noch unschlüssig.

Die Tombow Dual Brush Pen Fasermaler* sind mittlererweile ja schon sehr bekannt und vielseitig einsetzbar. Neu kennengelernt habe ich dagegen die Pentel Filzstifte* sowie den Tombow Fudenosuke Brush Pen*. Das tolle an diesen Stiften: sie haben eine elastische Spitze, mit der man sowohl eine feine als auch eine breite Linie hinbekommt.

Und zwei Bücher durften auch in den Warenkorb hüpfen. Einerseits eine Empfehlung von Max: „Lust auf Lettering: Ein Workshop in zehn Schritten„* von Martina Flor. Obwohl es unter Workshop rennt, empfinde ich es als sehr theoretisch – aber im positiven Sinn. Es stecken unter Anderem viele Basics zu Schriftgestaltung und Kalligraphie, Optik, Farbgebung, Dekoration, Digitalisierung oder kommerziellem Lettering darin und ist kein reines Buchstabenabmalen. Die Sketchnote Starthilfe* ist dagegen ein ganz anderes Paar Schuhe. Eigentlich gar nicht für’s Lettering gekauft sondern zum Verschönern meines Terminkalenders, finden sich hier neben 200 Strich für Strich Anleitungen für einfache Symbole und Icons auch viele Schriften.

Seid ihr auch schon vom Lettering-Fieber infziert?

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