Internationaler Kinderbuchtag 2016

Morgen, am 02. April, ist Internationaler Kinderbuchtag (International Children’s Book Day) und deswegen möchte ich euch ein paar Kinderbücher vorstellen, die meine Kinder und ich immer wieder gerne zusammen lesen.

„Der Internationale Kinderbuchtag (International Children’s Book Day) ist ein internationaler Aktionstag, der die Freude am Lesen unterstützen und das Interesse an Kinder- und Jugendliteratur fördern soll. Er wird seit dem Jahr 1967 jährlich am 2. April, dem Geburtstag des bekannten Dichters und Schriftstellers Hans Christian Andersen, begangen.“

Quelle: Wikipedia

Die spannendsten griechischen Sagen

Ich liebe griechische Sagen und fand es immer sehr schade, dass wir sie in der Schule nur so kurz gestriffen haben. Umso begeister hab ich sie später gelesen. Jugendlichengerecht werden sie (mit sehr viel Action und Humor) in den Percy Jackson Büchern angeschnitten, über die ich euch ja schon ausführlicher erzählt habe. Dimiter Inkow hat die Sagen kindgerecht und mit vielen netten Bildern illustriert verpackt, dass das Lesen und Vorlesen eine Freude ist. Es gibt übrigens einen zweiten griechischen Sagenband – Die schönsten griechischen Sagen, der ebenfalls viele bekannte Figuren enthält! Ebenfalls gerne gelesen werden Die schönsten europäischen Sagen, mit bekannten Sagen wie Robin Hood, Siegfried und der Drache, Willhelm Tell, das Rolandslied oder Golem.

Es war einmal ein Zweimal

Eines meiner persönlichen Lieblingsbücher. Über ein Zweimal, das gerne ein Dreimal wäre oder darüber, dass man immer genau das haben möchte, was man nicht hat und draufkommt, dass das, was man hat, vielleicht doch nicht so schlecht ist.
Es ist zwar ab vier Jahren angegeben, ich finde aber, man kann es ohne weiteres auch einem Erwachsenen schenken, da der Sinn dahinter so tief ist.
Und das Zweimal ist doch wirklich süß, oder?

Mira Lobe

Mira Lobe lieben meine meine Kinder – und ich auch. Die Geggis muss der Opa dem Kleinen immer vorlesen, wirklich beinahe jedes Mal, wenn wir dort sind. Valerie und die Gute-Nacht-Schaukel („… sei so nett, geh‘ ins Bett!“), Komm, sagte die Katze, Zwei Elefanten, die sich gut kannten oder Ein Schnabel voll für Hoppala werden ebenfalls sehr gerne gelesen. Ich mag die Art und Weise wie Mira Lobe erzählt und reimt und wie schön Susi Weigels Illustrationen dazu passen!

Richard Scarry

Der Name Richard Scarry ist vielleicht noch den etwas älterne unter euch ein Begriff. Ich habe von mir noch ein altes Buch namens „Mein allerschönstes Lexikon“ von ihm, das hab ich geliebt und meine Kinder blättern es genauso gern durch, weil die Zeichnungen einfach so ansprechend und lebendig sind. Die Protagonisten sind vermenschlichte Tiere, die in einer Stadt namens Busy Town wohnen (ich weiß gar nicht, wie die Stadt in den deutschen Büchern heißt…), in der immer irgendetwas los ist (busy eben). Neben dem Lexikon haben wir auch Richard Scarry’s Best Christmas Book Ever! Und es ist wirklich ein tolles Weihnachtsbuch, neben vielen detailreichen Zeichnungen gibt es darin auch ein paar Lieder und ein Spiel. Und die Zeichentrick Serie aus den 1990ern mit den kleinen Helden sollte auch nicht unerwähnt bleiben – auch wenn sie (wie zu erwarten) nicht an die Bücher rankommt.

Wieso? Weshalb? Warum?

Die Wieso? Weshalb? Warum? ist eine der besten Buchreihe, die ich kenne. Sie ist wie ein großes Lexikon über alle Themen, die Kinder interessieren. Wir haben 20 Bände hier, gemischt aus denen für 4-7 und denen ab 2 Jahren. Beide Versionen werden von den Kindern sehr gerne angesehen und inzwischen auch gelesen. Der letzte Band, der bei uns eingezogen ist, dreht sich ganz um Österreich. Sehr lange habe ich mir diesen Band gewünscht, da der Großteil der deutschsprachigen Kinderbücher leider auf Deutschland ausgelegt ist. Der Österreich-Band wirkt zwar stellenweise wie eine Werbeletüre des Tourismusverbandes (wahrscheinlich weil „Fachliche Beratung: Museumsbund Österreich und Österreich Werbung“, wie man auf der Rückseite lesen kann) , trotzdem finde ich es gut und vorallem kindgerecht und interessant aufgebaut, damit sich junge Kinder einen Überblick verschaffen können.

Der Grüffelo

Wer kennt ihn nicht, den Grüffelo mit den feuerigen Augen, einer giftigen Warze, gräßlichen Tatzen, schrecklichen Klauen, das am liebsten Fuchsspieß, Schlangenpürree oder Eule mit Zuckerguss isst. Ein Klassiker, der meiner Meinung nach, in jedes Bücherregal gehört! Auch erwähnenswert ist der Kurzfilm, in dem Christian Ulmen und Heike Makatsch sprechen. Es gibt auch einen zweiten Teil (Das Grüffelokind), der zwar nett aber nicht an den Grüffelo herankommt.

Einer mehr

Ein total nett gemachtes Bilderbuch für kleine (wilde) Buben ab ca. 3 Jahren. Von Seite zu Seite wird einer mehr, das alles in lustigen Reimen und mit einem sehr witzigen Twist am Ende.
Mittlererweile liest mein Großer dem Kleinen schon das Buch vor, da pro Seite immer nur ganz kurze Sätze stehen – da wir es schon so oft „durchgelesen“ haben, kennen es beide Kids sowieso schon in und auswendig. Trotzdem wird’s nie langweilig!

Außerdem

Die kleinen Hendln muss ich auch an dieser Stelle nochmal erwähnen, weil wir sie nach wie vor gerne lesen – besonders, weil die Geschichten in österreichisches Deutsch übersetzt sind! Hendl hört sich doch weit besser an als Hühnchen, oder? 😉

Kinderbücher

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