{DIY} Probenähen SHO!SackAllOver

SHO!SackAllOver. Gesehen und direkt verliebt. In das neue Schnittmuster von SHO! Der SHO!SackAllOver ist ein lässiger Overall ganz im Stil der Sackhose, die ich vor zwei Jahren genäht habe.

Der Schnitt ist für Webware ausgelegt. Meine drei Varianten sind aus Cord (schwarz), Leinen (rot) und sogar Wildseide (grau). Alle drei Stoffe haben sich super vernähen lassen. Es juckt mich aber in den Fingern, dass ich auch eine Variante aus Jersey ausprobiere… Toll (weil unheimlich luftig!) kann ich mir aber auch Viskose vorstellen!

Der Overall ist schnell genäht, da er nur aus zwei Schnitteilen besteht. Das Coole an ihm ist, wie sehr er sich verändern lässt, je nach Stoff, Knöpfen oder Taschen.

Das Zeitaufwändigste an dem Projekt war definitiv das Finden eines geeigneten Stoffes in der Zeit nach dem Corona-Lockdown. Das Bestellen dauerte eine Ewigkeit und wenn man Pech hatte, kam die Bestellung gar nicht an, weil alles und jeder überfordert waren. Und direkt in der Nähe muss man eben das nehmen was da ist.

Mit meiner Auswahl bin ich aber doch sehr zufrieden, weil sowohl der schwarze Cordstoff als auch das rote Leinen super mit dem Schnittmuster harmonieren!

Der nachfolgende SHO!SackAllOver ist ein ganz besonderes Stück für mich. Es mein letzte Overall, den ich während des Probenähens genäht habe. Quasi das Beste (Exklusivste) zum Schluss. Der Stoff (Wildseide) ist nämlich noch von meinem Hochzeitskleid (eine Bekannte hat es für mich nach meinen Vorstellungen genäht) übrig geblieben. Wobei übrig geblieben ist vielleicht der falsche Ausdruck, denn ich habe damals weit mehr gekauft, als dann eigentlich benötigt worden wäre. Umso besser, so sind viele Meter wundervolle Wildseide für andere Projekte zur Verfügung =)

Da der ursprünglich weiße Stoff sehr durchsichtig ist, habe ich ihn vorab in der Waschmaschine mit schwarzer Textilfarbe + Farbfixierer gefärbt – wenn auch mit ein bisschen Bauchweh, weil sich Seide + Waschmaschine nicht gut vertragen. So sagt man zumindest. Ja, der ursprüngliche Glanz des Stoffes ist nicht mehr da, aber das stört mich persönlich nicht und es passt meiner Meinung nach auch besser zum Schnitt.

Der Seidenstoff trägt sich auch an heißen Tagen super angenehm, leicht und luftig. Ich liebe ihn!

Facts

✂️ Schnittmuster in A4 und A03
✂️ 4 verschiedene Schritthöhen
✂️ Träger geschlossen oder mit Druck/ Knöpfen.
✂️ Taschentutorial
✂️ Reißverschlusstutorial
✂️ hier erhältlich: *KLICK*

Und ? Was sagst du zu diesem wieder mal sehr extravaganten Stück von SHO?
Take or toss?

Vielen Dank an Silke von SHO!, dass ich wieder bei diesem tollen Probenähen dabei sein durfte!

{DIY} SHO!leggings Probenähen

Die vergangenen Wochen war ich schwer im Leggings-Fieber, denn ich war beim Probenähen der SHO!leggings dabei. Ja, Schnittmuster für Leggings gibt es wie Sand am Meer und ich habe selbst mehrere Versionen. Die Variante von SHO ist mir persönlich jedoch am allerliebsten!

Was macht die SHO!leggings nun besser?

  • ein hoher Bund, der auch ohne Gummizug auskommt und den Bauch ein wenig schlanker macht 😉
  • das Vorderteil ist aus einem Stück geschnitten, dh es ist vorne keine Naht zu sehen.
  • als Variante gibt es im eBook auch eine Version mit leichtem Schlag.
  • Das Schnittmuster ist mit verschiedenen Knipsen versehen, sodass sich die Leggings super in eine kürzeren Variante nähen lässt.

Ich liebe diese Leggings und deswegen hab ich auch gleich mal fünf Stück genäht. So viel hab ich bei einem Probenähen echt noch nie genäht 😀 Die 3/4 (oder 7/8 oder welche Länge das nun auch immer sein mag) trage ich am liebsten im Frühsommer zu kurzen Röcken, wie meine Jersey Röcke, kombiniert. Und zu langen Leggings muss ich ja eh nicht viel sagen.

Just for fun habe ich die obige Leggings aus einem glänzenden Foil Stoff genäht. Beim Probenähen wurden sehr viele Leggings aus Foil genäht, die wirklich sehr toll ausgesehen haben. Aufgrund der momentanen Quarantänenlage war es mir aber nicht möglich zeitgerecht noch einen Foil zu organisieren. Bei meiner bunten Foil-Leggings bin ich mir noch nicht sicher, wie und ob ich die überhaupt jemals „draußen“ tragen werde oder ob es nicht eine „Haushose“ bleiben wird. Sie hat schließlich doch irgendwie etwas von Major Tom meets Einhorn(-Pups)… Und ich weiß nicht, ob ich dann zusätzlich auch noch mit so einer Hose auffallen möchte. Wobei, ist der Ruf erst ruiniert… 😉

Wichtig bei der Stoffwahl ist Folgendes:

  • Der Stoff sollte nicht zu dünn sein, sonst sieht man alles durch
  • Bei festeren Stoffen lieber eine Nummer größer zuschneiden
  • Und Foil gegen den Fadenlauf zuschneiden, da wir die Dehnbarkeit in der Breite und nicht in der Länge brauchen.

Eine SHO!Leggings möchte ich mir unbedingt noch nähen. Es soll eine sein, die ein wenig funktionaler ist. Ich möchte eine kleine Zipptasche haben und cool wäre auch eine seitliche Handytasche… Aber da muss ich mir noch was einfallen lassen!

Die SHO!leggings ist direkt bei SHO! erhältlich.

{DIY} Hosenrock

Als ich noch im Sommer den Rest eines vernähten Stoffes verräumen wollte, fiel mir der hübsche schwarze Baumwoll-Webstoff mit dem Zebraköpfen in die Hände, den ich schon vor etlichen Jahre gekauft, gewaschen und eingeschlichtet habe. Ursprünglich habe ich diesen tollen Alexander Henry Stoff namens „Zahara“ für einen Rock gekauft, deswegen war auch nicht sonderlich viel damit möglich. Auf der Seite Initiative Handarbeit bin ich dann über das kostenlose Schnittmuster für einen Hosenrock gestolpert, der mir auf Anhieb gut gefallen hat.

Da ich den Hosenrock nicht knackeng haben wollte, habe ich Größe 40/42 gewählt und die passt mir sehr gut. Nicht zu weit und nicht zu eng. Und da ich den Hosenrock auch zum Arbeiten im Kindergarten anziehen will und etwas mehr Stoff als benötigt da war, hab ich den Hosenrock einfach um ein Stückerl verlängert. Mit der Länge war ich dann aber doch nicht ganz so glücklich. So hatte das Ganze irgendwie eine Oma-Länge…

Also hab ich den Hosenrock doch wieder auf die ursprüngliche Länge laut Schnittmuster gekürzt. Nunja, wer keine Arbeit hat, der sucht sich eben eine oder so… Mit der neuen Länge gefällt mir der Schnitt viel besser und ist auch variabler zu tragen. Nämlich auch in der kälteren Jahreszeit mit dicken Thermostrumpfhosen!

Beim Fotografieren für den winterlichen Hosenrock hatte ich übrigens einen Zaungast: das Eichhörnchen, das mir nicht nur einmal meine Tröge umgegraben und mir stattdessen ein paar Walnussbäume wachsen hat lassen =) Hat im gar nicht gepasst, dass ich da auf der Terrasse herumstiefel, wenn es seine Walnüsse grad von oben nach unten transportieren möchte.

Taschen hatte der Hosenrock standardmäßig natürlich leider keine, die hab ich mir dann kurzer Hand einfach noch eingenäht. Im Nachhinein betrachtet wäre es wohl besser gewesen, nicht den gleichen sondern einen dünneren Stoff für die Taschen zu verwenden, da der Baumwollstoff doch recht steif ist.

Die Anleitung ist im Großen und Ganzen recht logisch und verständlich geschrieben, ich hätte mir aber doch das eine oder andere Bild gewünscht, besonders bei den Kellerfalten, aber ich glaube, ich habe sie intuitiv anscheinend trotzdem richtig genäht.

Da der Schnitt so herrlich ist, überlege ich tatsächlich, ob ich nicht vielleicht eventuell unter Umständen 🙂 auch eine lange Hose damit nähen soll. Mit einem sehr weiten Bein. Aus einem ganz leichten Baumwollstoff, oder Viskosecrepe oder vielleicht Leinen? Mal sehen, bis zum kommenden Sommer dauert es ja noch ein wenig. Wobei man könnte mit Sicherheit auch einen wärmeren Stoff für eine Herbst-/Winter-taugliche Variante nähen…


{DIY} Haremshose

Zur Zeit nähe ich wieder total gerne. Vielleicht liegt es am Wetter? Es wird/ist endlich wärmer und ich sehne mich nach einer neuen Garderobe? Wer weiß. Was auf jeden Fall schon sehr lange auf meiner Wunschliste gestanden ist: eine Haremshose! So eine richtig lässige, bequeme, die sich wie eine „Haushose“ anfühlt, aber auch „draußen“ getragen werden kann.

Auf Pinterest bin ich dann über das Freebook von Katjuschka gestolpert! Ich muss gestehen, ich hab nicht großartig gemessen… In der Länge sind mir ohnehin fast alle Hosen zu kurz und gerade so eine Haremshose darf ruhig schlabbrig sein. Einzig den Bund habe ich (Pi mal Daumen) abgemessen. Insofern war die Haremshose wirklich ruckzuck fertig.

Vielleicht hätte ich doch ein wenig genauer messen sollen, denn der Bund ist etwas locker geworden und ich musste ihn im Nachhinein enger nähen, was aber auch kein Problem war.

Und die Bündchen hätte ich mir sparen können. Da die Hose recht lang ist, verschwinden sie fast gänzlich unter den Falten. Die werde ich bei der nächsten Hose wohl weglassen. Wobei andererseits finde ich Bündchen schneller zu nähen als einen Tunnel und dann Gummiband durchfädeln. Und Bündchenstoff hab ich massig daheim, im Gegensatz zu Gummiband. Aber das sollte ich vielleicht mal ausprobieren…

Ich kann es gar nicht leiden, wenn Hosen (aber auch Röcke und Kleider) keine Taschen haben und so habe ich kurzer Hand noch seitliche Eingriffstaschen hinzugefügt. Da ich keine Ahnung mehr hatte, wie das funktioniert, bin ich recht froh gewesen, dass ich in dem Buch „Liebe auf den ersten Stich“ (aus dem ich auch schon mehrfach genäht habe) sowohl eine Anleitung als auch eine Vorlage dafür gefunden habe. Jetzt hat meine Haremshose rieeeeesige Taschen, in denen man ein ganzes Haus verlieren kann!

Ja, und die Haaremshose eignet sich auch super um etwaige Fotobomber mehr oder weniger gut zu verstecken! Es ist echt immer wieder faszinierend, dass der Azrael immer dort herumschwänzeln muss, wo ich gerade Fotos machen möchte. Im besten Fall pflanzt er sich dann direkt neben/hinter mich, wo ich garantiert über ihn drüber stolpern kann. Katzen…

Wo ist das Kätzchen? – Da!

Und nun sag mal:
Haremshosen – take or toss?

{DIY} SHO! Baggypants

Als vergangenes Jahr der Aufruf zum Probenähen der Baggypants gekommen ist, dachte ich mir schon: was für eine geile Hose! Die muss ich unbedingt haben – beim Probenähen hab ich mich nicht beworben, weil mir das zeitmäßig zu knapp gewesen wäre. Nach dem Probenähen kamen dann einige Verlosungen und ich hatte doch tatsächlich das Glück, dass ich ein SHO! Baggypants eBook gewonnen hab!

Dann konnte ich ja auch schon auf Stoffsuche gehen. Dass der Schnitt nur für nicht dehnbare Stoffe geeignet ist, hat mich ein wenig verunsichert, weil ausnahmslos alle meine Hosen einen geringen Stretchanteil haben. Ich fühle mich damit wohler und sie passen sich dadurch etwaigen Gewichtsschwankungen besser an 😀

Also gut. Dann halt nicht dehnbar. Bei buttinette hab ich einen schwarzen Jeansstoff gefunden, der mir von der Musterung gefallen hat (ist ja doch nicht so einfach mit mir) und ein schwarzer Cordstoff durfte auch in den Warenkorb. Das mit dem Cord ist ja so eine Sache… Ich liebe ihn, aber er zieht ja wirklich jedes Fusserl an, von den Katzenhaaren ganz zu schweigen. Aber er greift sich halt auch sehr fein an.

Nach dem Abmessen habe ich mich für Größe L entschieden, was sich als viel zu groß erweisen sollte. Aber gut, mit einem Gürtel geht das schon irgendwie. Und eine zweite Knopfleiste hab ich innen auch eingezogen, damit hab ich auch noch ein paar Zentimeter weniger gewonnen. Von außen sieht man das eh nicht.

Die Jeansvariante sehe ich überhaupt als Probehose, denn da hat so gut wie gar nichts so funktioniert wie ich wollte. Eben die Größe und dann hat die Blase überm Knie nicht recht gepasst, sodass das untere Beinteil plötzlich 3 cm übergestanden ist. Ich hab’s auf das Nähen mit der Overlock zurückgeführt und dann einfach noch einen Keil ab dem Knie eingenäht. Nicht ganz optimal, aber tragbar – auch wenn mir persönlich die Baggypants etwas zu kurz ist.

Ein paar Tage später hab ich dann die Cordvariante genäht, dieses Mal nur mit der normalen Nähmaschine. Ich habe dieses Mal Größe M zugeschnitten. Die Blase hat trotzdem nicht ganz reingepasst, also hab ich einen Abnäher einfach ausgelassen und schon hat’s gepasst. In der Länge hab ich auch etwas dazu gegeben und siehe da, jetzt passt alles!

Obwohl ich an rote Kontrastnähte gedacht habe, hab ich’s dann doch bleiben lassen und alles schwarz abgesteppt. Bei den Camsnaps hatte ich dann aber doch einen Aussetzer und hab einen Regenbogen draus gemacht und ich muss sagen, ich mag das jetzt total gern! Auf dem schwarzen Untergrund leuchtet das so herrlich!

Alles in allem finde ich den Schnitt ganz, ganz toll! Super bequem und super lässig, aber eben nicht jedermanns Sache, das ist mir aber von vorn herein bewusst gewesen und das konnte ich auch schon mehrmal in diversen Nähgruppen auf facebook feststellen… Anyway, mir gefällt die Baggypants, es ist ein typischer Angelika-Schnitt und ich fühle mich super wohl damit! Ende.


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