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#bloggeralphabet: A wie Arbeit/ Ausbildung

5. Januar 2016

Erst gestern bin ich bei Ich tu, was ich kann über eine nette Blogger-Aktion gestolpert, die ich dieses Jahr ebenfalls auf meinem Blog einfließen lassen möchte: das Blogger-Alphabet!

In welchem Zusammenhang stehen bei dir dein Blog und dein Job bzw. deine Ausbildung?

[dropcap]A[/dropcap]ls ich 2010 mit dem Bloggen begonnen hatte, war ich gerade mit Sohn N°1 in Karenz, mir war gelegentlich recht langweilig (ja, auch das geht mit Kind!) und so habe ich einen Ausgleich gesucht und gefunden. War der Blog anfangs wirklich nur Zeitvertreib, ist er in den letzten Jahren doch eher in Arbeit (auch wenn ich sie sehr gerne mache) übergegangen. Über ein Foto, das ich früher vielleicht schnell hingerotzt habe, mache ich mir heute zB. weit mehr Gedanken. Bestanden meine Beiträge früher mehrheitlich aus tagebuchähnlichen Posts, habe ich zunehmend versucht Struktur in das Ganze hineinzubringen, größere Serien (Project ME, 52 Songs, 101 Dinge, , etc. etc.)  begonnen, die sich über das Blogjahr ziehen. Optik und Qualität der Beiträge ist für mich wichtiger als noch zu Beginn. Hinzugekommen sind außerdem noch diverse Kooperationen, über die ich mich natürlich sehr freue, da ich mich (immer noch) nicht aktiv darum kümmere. Aber diese sind natürlich auch mit Arbeit verbunden.

bloggeralphabet-aInzwischen habe ich auch keine Scham mehr, meinen Blog in einem Gespräch zu erwähnen, was mir früher doch sehr schwer gefallen ist. Ich muss gestehen, ich habe mich auch ein wenig dafür geniert. Seit hier alles mehr Struktur und auch mehr Leser (und Kommentare) hat, habe ich damit aber überhaupt kein Problem mehr. Das geht sogar soweit, dass ich den Blog sogar schon in einem Bewerbungsschreiben und -gespräch erwähnt habe, da es thematisch damals gepasst hat.
Ich freue mich darüber, wenn mir der Mr. erzählt, dass er von Kollegen (im Journalistenbereich) auf meinen Blog angesprochen wurde, wenn ich höre, dass man meinen Schreibstil mag (hach, wenn ich an meine Deutschschularbeiten denke, die mit Aussdrucksfehlern überzogen waren). Ja, es macht mich sehr, sehr ein klein wenig stolz!

Auch wenn ich mit dem Bloggen immer noch viel Spaß habe, meine Brötchen möchte ich damit nicht verdienen. Das ganze SEO-Gschistigschasti geht mir auf den Keks, ich möchte mir nicht in jedem Beitrag ewig Gedanken machen, ob und welche Keywords ich nun richtig eingesetzt oder gar vergessen habe, ob meine Überschriften richtig geil klingen und ob meine Beiträge und der Blog generell auch gut in den Google Suchen auftaucht. Nein, das interessiert mich nicht. Ich schreibe einen Blog, weil es mir Spaß macht. Ich lese keine Magazine, die vor lauter Werbung nur so strotzen und habe nicht umsonst einen „Bitte keine Werbung“-Aufkleber auf meinem Postkasterl. Warum soll ich es bei Blogs also anders handhaben? Klar freue ich mich über jeden neuen Leser, der hinzu kommt, über jeden Kommentar, der geschrieben wird und jede Kooperation, die sich ergibt. Aber der Spaß steht für mich hierbei immer im Vordergrund. Wenn ich das Bloggen hauptberuflich machen würde, wäre es mit weit mehr Stress verbunden, den ich nicht haben muss. Das Bloggen soll für mich ein zwangloses Hobby bleiben!

Wer weiß, inwiefern sich mein Blog mit meiner neuen Ausbildung entwickeln wird. Mit Sicherheit wird es hier nicht mehr so weiterlaufen wie bisher. Aber vielleicht könnt ihr hier statt Gemeckere über Kunden Stilblüten aus dem Kindergarten  lesen? Ich kann und will mir darüber auch noch keine Gedanken machen. Es kommt, wie es kommt. Ganz zwanglos =)

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52 Wochen – 26 Buchstaben – 26 Themen.
Alle zwei Wochen steht ein neues Stichwort im Raum, das mit dem Bloggen verknüpft ist. Wie genau das Blogger-Alphabet funktioniert und wie du teilnehmen kannst, findest du hier.

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#bloggeralphabet ist ein Projekt von Anne Schwarz,
auf ihrem Blog neontrauma findet alle Infos und viele Beiträge zum jeweiligen Buchstaben!

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9 Comments

  • Reply Heike 5. Januar 2016 at 11:58

    Hi Angelika,
    schön, dass ich durch das Blogger-Alphabet so viele unterschiedliche Blogger kennen lerne!
    Bei mir ist Bloggen aus Versehen Arbeit geworden:
    http://das-unternehmerhandbuch.de/2016/01/05/rund-ums-bloggen-a-wie-arbeit-ausbildung/

    LG
    Heike

    • Reply Angelika 5. Januar 2016 at 18:39

      Liebe Heike,
      Danke für deinen Kommentar. Ich gebe dir Recht, durch solche Aktionen stolpert man über wirklich tolle Blogs!
      Und interessant, die anderen Sichtweisen auf ein Thema!

      LG Angelika

  • Reply Claudia 5. Januar 2016 at 16:06

    Ein sehr wertvoller Beitrag, den ich sehr schätze!
    Ich blogge auch weil ich Lust habe und es mir Spaß macht! Gott sei Dank, muss ich meine Brötchen nicht mehr damit verdienen, deswegen habe ich mehr freie Zeit und das ist ganz sicher nicht *nur* das Internet und die Klicks! 😉
    Ich drück dir die Daumen für alle deine Vorhaben!
    LG Claudia
    http://www.claudias-welt.com

  • Reply Anja 9. Januar 2016 at 7:44

    Gratuliere dir ganz herzlich! Das klingt ja super 🙂

  • Reply Alexandra 13. Januar 2016 at 9:09

    Guten Morgen Angelika,

    hach, ich versteh dich so gut. Da geht es mir wirklich so wie dir. Wenn ich meine ersten beiträge anschaue sind die im Vergleich zu heute nicht grade so aufwendig, ich musste mich erst selber finden, wie man so schön sagt. Aber der Blog ist schnell gewachsen wie ich auch.

    Und ja, der Blog soll immer mein sein, mich widerspiegeln. Darum würde ich nie mit Sponsoren oder Werbungen arbeiten, denn da müsste ich mir immer gedanken machen was und wie ich einen Beitrag schreiben darf oder muss. Und nein, das bin ich nicht, ich schreib so wie mir grad nach ist. Zumal mich das elber stress wenn in einem Blog Werbung unter jedem Post entgegen blinken, und dann nicht mal thementreue. Sowas verscheucht mich dann gleich wieder.

    Und wer freut sich nicht über neue Leser, über Kommentare, wenn sie dann mit dem Thema was zu tun haben? Ich mich auch, also geniessen wir doch einfach unser Hobby und freuen uns danran 😉

    Liebe Grüsse und weiter viel Spass!
    Alexandra

    • Reply Angelika 13. Januar 2016 at 14:08

      Hallo Alexandra, danke für deinen Kommentar! Sponsoren sind ja grundsätzlich nichts Schlechtes. Im Gegenteil, ich finde es eigentlich ganz praktisch – weil ich mir die Kooperationen aussuche, die zu mir passen. Neues Shampoo, neue Haarcoloration, neues Shirt, … Meine persönliche Meinung bleibt davon unberührt. Mein Blog, meine Meinung. Aber so penetrante Werbung mag ich auch nicht!

      Liebe Grüße in die Schweiz!

  • Reply HappyFace313 24. Januar 2016 at 13:41

    🙂 Cooler Beitrag, liebe Angelika!
    Du sprichst mir aus der Seele.
    Ich blogge auch aus Spaß an der Freud und finde es manchmal richtig irritierend, auf was alles geachtet werden muss, damit einem angeblich viele Leute folgen. Ohne Worte.
    Dir einen schönen Sonntag und liebe Grüße .-)

    • Reply Angelika 24. Januar 2016 at 17:01

      Danke dir! Es beruhigt mich dann doch immer wieder ein wenig, wenn ich nicht allein mit meiner Meinung da stehe =D
      Auch dir noch einen schönen Abend!

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