[REZENSION] Robyn Davidson „Tracks“

Robyn Davidson Tracks
Allgemeine Informationen:

Taschenbuch: 250 Seiten
Verlag: Picador; Auflage: New edition (9. Januar 1998)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0330368613
ISBN-13: 978-0330368612
Größe:

13 x 1,6 x 19,7 cm

 
Inhalt (Klappentext):
Das Abenteuer einer mutigen Frau. Robyn Davidson hatte einen scheinbar
verrückten Traum: mit wilden Kamelen die australische Wüste zu
durchqueren. Wie kann das Vorhaben gelingen, wenn sie schon in der
Vorbereitungszeit mit betrunkenen Farmern, Kamelhändlern und gegen die
eigene praktische Ungeschicklichkeit kämpfen muss?

Was ich dazu sage:
1977 bricht die damals 27-jährige Robyn Davidson mit vier Kamelen und einem Hund allein zu einer waghalsigen Reise von Alice Springs an die Westküste Australiens auf – mehr oder weniger ohne Geld und Ahnung vom australischen Outback.
In ihrem erstmals 1980 erschienenen Buch berichtet sie über diese achtmonatige Reise, die vom National Geografic (im Gegenzug für einen Fotobericht) finanziert wurde.

Ich weiss gar nicht mehr, wie ich auf dieses Buch gekommen bin, aber ich fand das Thema einfach interessant.
Liest man ein paar Rezensionen im www erscheint das Buch auch durchwegs positiv. Ich kann das allerdings nicht so ganz nachvollziehen, da ich mich stellenweise wirklich gelangweilt habe und das Buch gar nicht wirklich fertig lesen wollte (ich hab schlussendlich auch eine gefühlte Ewigkeit dafür gebraucht).
Einerseits finde ich die Geschichte, wie gesagt, wirklich faszinierend. Davidson schreibt locker-flockig und sehr ehrlich über ihre Gefühle, kritisiert auf’s Schärfste das Verhalten der Weissen gegenüber den Aborigines und lässt uns auch an Freude und Leid ihrer Gedankenwelt teilhaben.
Man kann mit ihr lachen:

“ … I think one of the mayor breakthroughs I made on the trip was learning the gente art of farting. I had never farted before. Well, maybee once or twice, but then only pathetic little pffffttts. […] Diggity and I had competitions: she always won for poisonousness, I for sonorousness…“

und weinen, aber trotzdem will mir das Buch insgesamt nicht so ganz als Perle in Erinnerung bleiben…
Der Schluss des Buches kam für mich auch relativ schnell, vorallem weil davor alles so lang und ausführlich beschrieben wurde und dann geht’s plötzlich zack, zack, zack und das Buch ist zu Ende – obwohl mir das dann eh schon gelegen kam, da ich die Lust daran verloren hatte…

Für Australien-Liebhaber sicherlich lesenswert, ansonsten kann ich wohl keine ausgesprochene Empfehlung für Tracks abgeben…

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