{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) – Part X – Epta Piges

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Im heutigen letzten Teil meines Urlaubsrückblickes nehme ich euch auf den letzten Ausflug, den wir auf Rhodos gemacht haben, mit:  zu den Sieben Quellen (Epta Piges).

Rhodos_Epta Piges_02_Gänse

 

Rhodos_Epta Piges_03_Gänsemarsch

Wie auch bei allen anderen Attraktionen auf Rhodos gilt auch hier: früh bei der Location sein! Das Highlight ist nämlich ein 150 m langer Tunnel, durch den man gehen kann. Dieser Tunnel ist allerdings stockdunkel (eine Stirnlampe empfiehlt sich), man steht teilweise bis fast zu den Knien im Wasser und er ist eng, sehr eng. Das heisst, es hat gerade mal eine normalgewichtige Person Platz – in der Breite. Viel größer als 1,70 m sollte man wohl auch nicht sein, ansonsten muss man gebückt durch den Tunnel laufen. In der Mitte befindet sich aber noch ein Brunnen, der als Licht- und Luftschacht dient. Man kann hier aufrecht stehen (und Luft schnappen =))
Wie ihr euch denken könnt, wird die Luft auch nicht besser, je mehr Leute gerade durch den Tunnel laufen. Ich möchte mir deswegen gar nicht erst vorstellen, wie es da zugehen muss, wenn gerade eine 15-köpfige russische Reisegruppe durchpilgern möchte… Also, der frühe Vogel fängt hier definitiv den Wurm!

Rhodos_Epta Piges_04_Tunnel

 

Rhodos_Epta Piges_05_Tunnel

Am besten, man geht gleich zu Beginn des Ausfluges durch den Tunnel. Am anderen Ende erwartet einen eine unberührte Landschaft mit einem kleinen Flusslauf, Sandbänken und Wäldchen aus Kiefern und Platanen. Äusserst idyllisch. Ist man dann mal mit dem Staunen fertig, kann man zwei Wege einschlagen: entweder nach links, wo es wieder zurück zu den Sieben Quellen geht oder nach rechts, wo man zum Waterfull (aka Wasserfall) kommt. Wir haben natürlich letzteren Weg eingeschlagen.

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Rhodos_Epta Piges_07_Waterfull

Rhodos_Epta Piges_08_Wasserfall

Der Wasserfall ist nicht sonderlich spektakulär, er stürzt sich in ein kleines Becken und fliesst dann durch eine Rinne, ähnlich der Levadas auf Madeira, durch das kleine Tal.
Leider scheint auch hier, wie schon im Rodini Park einiges kaputt gegangen und nicht mehr repariert worden zu sein, denn der Weg endet mehr oder weniger im Nirgendwo, bzw. man kann Reste einer Brücke erkennen.

Rhodos_Epta Piges_09_Treppe

 

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Wir haben uns davon nicht abschrecken lassen und sind einfach (teilweise in der Rinne) weiter das Tal bergab gegangen. Nach einiger (nicht allzu langer) Zeit gelangt man unten an, wo es wieder auf den ursprünglich vorgesehenen Weg weiter und somit in einer Runde zurück zu den Sieben Quellen geht.

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Die Quellen an sich fand ich nicht so spektakulär. Jede der sieben Quelle ist markiert, damit man sie auch ja nicht übersieht, Touristen füllen hier ihre Flaschen auf, andere haben ihre Füße im Wasser, dazwischen spaziert ein Pfau herum. Wir beschließen deswegen uns abschliessend noch auf ein Eis und einen leckeren griechischen Kaffee ins Restaurant zu setzen (und den gerade ankommenden Touristenmassen zuzusehen) und den absolut netten Ausflug ebenso nett ausklingen zu lassen.

Rhodos_Epta Piges_15_Restaurant

 

So, das war’s mit Rhodos! Ich hoffe, es hat euch gefallen!
Hier sind nochmals die einzelnen Teile gesammelt zum Nachlesen:

 

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Unser Sommerurlaub ist übrigens schon gebucht! Heuer wird es nach Istrien/Kroatien gehen!

 

Liebe Grüße,

{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) – Part IX – Feraklos & Agathi Beach

Dass Rhodos eine „Burgen-Hochburg“ ist, habe ich schon an mehreren Stellen erwähnt. Um diese Aussage zu untermauern nehme ich heute zu einer weiteren beeindruckenden Festungen mit: Feraklos – und als Abschluss zeige ich euch noch den wunderschönen Agati Beach!

Rhodos Feraklos

 

Rhodos Feraklos

 

Die Burg Feraklos wurde 1306 von den Johannitern erobert. Sie wurde in erster Linie als Gefängnis für Kriegsgefangene sowie für all jene, die gegen die Richtlinien des Ordens verstoßen haben, verwendet. Von der imposanten Burg, die schon von weitem sichtbar auf ihrem Berg thront, sind heute nur noch die Aussenmauern vorhanden.

Rhodos Feraklos_Höhle_Heuschrecke
 

Rhodos Feraklos_Schafe

Trotzdem fand ich es total beeindruckend auf dem riesigen Gelände fast alleine herumzustreunen und mir vorzustellen, wie es wohl vor 700 Jahren auf dieser Burg zugegangen sein mag…

Rhodos Feraklos

 

Rhodos Feraklos

 

Rhodos Feraklos

 

Rhodos Feraklos

 

Selbst wenn man sich dafür nicht interessiert, lohnt sich der kurze Aufstieg, denn das Panorama von oben ist wirklich ein Traum!

Rhodos Feraklos

 

Rhodos Feraklos_Agathi Beach
 

 

Rhodos Feraklos

 

Neben dem hübschen Agathi Beach sieht man von oben auch auf die Ruinen einer nicht fertig gestellten Hotelanlage, etwas über dem Strand. Schade, dass die Anlage nicht fertig gestellt wurde, denn der Blick auf den Strand wäre wirklich sehr fein!

Rhodos_Agathi Beach_Hotel

 

Rhodos_Agathi Beach_Hotel

 

Agathi Beach selbst zählt für mich definitiv zu den schönsten Stränden der Insel. Der flach abfallende Sandstrand ist auch ideal für (kleine) Kinder! Aber besonders unter Wasser gibt’s einiges zu sehen, Schnorchel und Taucherbrille sind hier absolute Pflicht!

Rhodos_Agathi Beach

 

Rhodos_Agathi Beach_Kaffee

 

Schaut euch das Video unbedingt in HD an, sonst erkennt ihr die Fische nicht 😉

 

Rhodos_Agathi Beach_Schnorcheln

 

Das einzige, was mich an diesem Strand gestört hat: man kommt sich hier wirklich vor wie die Ölsardinen, weil die Liegestühle so nahe bei einander liegen…

Und noch ein kleines Detail am Rande:
Mr. Xoxolat und ich hatten an diesem Urlaubstag unser 8. Jahrestag ♥♥♥

Rhodos_Agathi Beach_Jahrestag

 

Liebe Grüße,

{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) – Part VIII – Prasonisi

Heute nehme ich euch ganz in den Süden der Insel Rhodos mit, nach Prasonisi!

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Die Halbinsel befindet sich ganz, ganz südlich, fernab vom Massentourismus im Norden, trotzdem herrscht hier alles Andere als tote Hose – besonders was den Wind betrifft! Hier treffen nämlich das rauhe und wellenreiche Mittelmeer im Westen und das ruhige Ägäische Meer im Osten zusammen und bieten einen wahren Multispot für Surfer und Kitesurfer! Die beiden Meere sind (meist) durch eine Sandbank getrennt, die gerade in den Wintermonaten auch mal überflutet ist, dann kann das Überqueren sogar lebensgefährlich sein! Ansonsten kann man hier gemütlich entlang laufen und die Surfer links und rechts beobachten.

 

Rhodos_Prasonisi_03_Surfer_Kiter

 

Durch den stetigen (und starken) Wind ist die Gegend hier eher nichts zum Sonnenbaden, es sei denn, man steht auf den herumgewehten Sand, der sich wie kleine Nadeln auf der Haut anfühlt…
Die Landschaft des Naturschutzgebietes bietet viel Sand und Felsen, sowas muß man mögen. Wir finden es super und deswegen haben wir uns auch zu einer kleinen Wanderung über die Halbinsel zu einem alten Leuchtturm aufgemacht.

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Parken kann man am Beginn der Sandbank (danach ist es verboten), dann geht man einfach über die Sandbank zum anderen Ende, wo man auf einem breiten Weg direkt bis zum Leuchtturm gelangt. Ich kann gar nicht genau sagen, wie lange wir nun gegangen sind. Der kleine Xoxo saß ja in der Rückentrage drinnen, der grosse Xoxo ist brav gelaufen, so hat das Ganze wahrscheinlich doch etwas länger gedauert. Insgesamt werden es aber vielleicht gut 2 Stunden gewesen sein?
Der Weg ist recht steinig (aber problemlos begehbar) und bietet keinen Schatten, viel Wasser und Sonnencreme sind deswegen besonders wichtig!
Belohnt wird man mit dem verlassenen Leuchtturm und einer weiten Sicht auf das Meer, ansonsten gibt’s hier ausser sehr viel (unangenehmen) Wind nicht wirklich etwas. Deswegen gab’s auch nur eine sehr, sehr kurze Rast, ein kleines Familienfoto und dann waren wir auch schon wieder auf dem Rückweg.

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Rhodos_Prasonisi_07_Leuchtturm

 

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Was ich an Prasonisi sehr witzig finde: überall liegen einzelne Schuhe herum, die anscheinend der starke Wind davon geweht hat (wie auch einiges an Müll). Am Ende der Sandbank, dort wo die Halbinsel beginnt, gibt es lustigerweise ein kleines Plätzchen, wo lauter einzelne Schuhe liegen. Findet man also auf der Sandbank einen einsamen Schuh, kann man ihn dort hin zu den anderen gefundenen legen. Vielleicht hat ja jemand Glück und findet sich so sein Paar wieder zusammen =)

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Liebe Grüße,

{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) – Part VII – Mojito Beach

Eigentlich wollte ich euch im heutigen Post Rhodos‘ Surf-Hot-Spot zeigen, ich habe mich nun aber doch anders entschieden und zeige euch stattdessen meinen allerliebsten Lieblingsstrand auf der Insel: Mojito Beach!

Mojito Beach Rhodos Rhodes_Bar_03

 

Mojito Beach Rhodos Rhodes_01

 

Der Strand von Gennadi, wo sich unsere Apartmentanlage befand, zieht sich kilometerweit weiter in den Süden. Hier ist touristisch auch kaum noch etwas los und genau hier (in Lachania, etwa 66 km von Rhodos Stadt entfernt) befindet sich mein Lieblingsstrand/meine Lieblingsbar auf Rhodos. Man kann sie dank dem rosa Traktor eigentlich auch gar nicht übersehen =)

Mojito Beach Rhodos Rhodes_Sea_04

 

Mojito Beach Rhodos Rhodes_Beach_05

 

Hier ist (zumindest tagsüber) nicht allzu viel los, sodass einem der Strand fast schon privat vorkommt. Chillige Musik Cafe del Mar-Style in angenehmer Lautstärke kommt aus riesigen Boxen. Am Strand gibt Sonnenliegen und mit Palmwedeln bestückte Sonnenschirme sowie super nettes Personal, dass einem Speis (kleine Snacks und Eis zB.) und Trank (alles Mögliche von Kaffee bis Cocktails) direkt an die Sonnenliege bringt. An den Rändern befinden sich sogar heimelige Séparees, überdacht und mit einem luftigen Vorhang kann man hier wohl unter Anderem sein Mittagsschläfchen geniessen =)
Ich hätte ja sehr gerne Mal den Abend hier ausklingen lassen wollen, wenn die Sonne im Meer versinkt…

Mojito Beach Rhodos Rhodes_Shower_Bottles_02

 

Der Strand ist ein Sand-Kies-Gemisch und für Kinder ideal, hier kann man prima Sandspielen! Und bei jedem Sonnenschirm gibt es sogar ein eigenes Mistsackerl, dh. der Strand ist super sauber!
WLAN wird hier ebenfalls kostenlos angeboten, fragt einfach an der Bar nach den Zugangsdaten!
Zwischen der Bar und dem Strand befindet sich auch ein Teleskop, auf einem Schild steht „ask for the astronaut„. Wir haben es selbst allerdings nicht ausprobiert (warum eigentlich???)

Mojito Beach Rhodos Rhodes_Astronaut_06

 

Im Wasser befindet sich in Strandnähe erstmal nur Kies, was mir persönlich viel lieber ist, es ist glasklar und türkisblau und man kann hier super schnorcheln! Wir wollten hier alle vier nicht mehr raus und haben uns mit der GoPro ausgetobt =)

Mojito Beach Rhodos Rhodes_Underwater_08

 

 

Die kleinen Fische direkt am Strand waren besonders frech. Kaum ist man am Boden gestanden sind sie schon um einen herumgewuselt, aber nicht nur ein oder zwei. Nein, Duzende!
Was hier nun so an Fischen herum schwimmt, kann ich euch aber gar nicht genaus sagen, wirklich große waren auch nicht dabei. Spannend fand ich es trotzdem, aber das ist ja nichts Neues =)

 

Mojito Beach Bar
Lachania
85109 Rhodos
mojitobeachbar.rhodes@yahoo.gr

Wenn ihr also im Süden von Rhodos unterwegs seid, haltet nach dem rosa Traktor Ausschau! =)

 

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Capuccino Freddo mit einem Bisschen Heimat – Kaffee von Julius Meinl =)

 

Liebe Grüsse,

{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) – Part VI – Kamiros, Kritinia Castle und Copria Beach

Unser Ausflug in den Nordwesten der Insel zu den Ausgrabungen von Kamiros, der Ruine Kritinia und dem abschließenden Erholen am Strand von Copria hat mir besonders gut gefallen. Genau das richtige Verhältnis zwischen Kultur und Entspannung (sofern das mit zwei kleinen Kindern eben geht)! Das absolute Highlight des Tages war aber wohl die abenteuerliche Fahrt auf den höchsten Berg der Insel!

 
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(Relativ) zeitig am Vormittag sind wir aufgebrochen um (wieder einmal) vor den ganzen Reisebussen bei den Ausgrabungen von Kamiros einzutreffen. Ganz ist es uns nicht gelungen, es waren schon ein paar Busse da, aber der große Andrang kam dann zum Glück doch erst, wo wir schon wieder Richtung Ausgang unterwegs waren.

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Gleich zweimal wurde die antike Stadt von einem Erdbeben heimgesucht. Nach dem ersten Beben wurde sie nochmals neu aufgebaut, nach dem zweiten Beben allerdings für immer aufgegeben. Und so bekommt man heute auf dem Gelände einen sehr gutes und vor allem seltenes Bild einer hellenistischen Stadt.
Man darf sich relativ frei bewegen – allerdings sollte man für das obligatorische Selfie nicht unbedingt auf einen Mauerrest steigen (kein Scherz, wir haben mehrere solche Idioten gesehen), da man sonst vom Personal mit einer Trillerpfeife niedergepfiffen wird.
Wie dem auch sei, man spaziert durch die Ruinen der am Hang gelegenen Stadt. Im unteren Teil befand sich etwa der Marktplatz, ein Festplatz und die Wohnhäuser. Man sieht sogar Teile eines Wasser- bzw. Kanalisationssystems! Die Bewohner der Oberstadt hatten einen traumhaften Blick auf die Küste, also hier hätte ich auch gerne gewohnt…

Kamirós_03
Kamirós_04

 

Gleich anschließend sind wir (ganz Touristenstyle in der ärgsten Mittagshitze…) an der Küste entlang weiter zur Ruine Kritinia gefahren. Sie ist einer der besterhaltenen Johanniterburgen auf der Insel und vom Burgturm aus hat man eine tolle Aussicht auf das Meer und die Inseln Alimiá und Chálki. Hier, im Schatten des Burgturmes, haben wir auch relativ ungestört unsere Mittagspause gemacht.

Kritinia_01
Kritinia_02

 

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Kritinia_04

 

Den Nachmittag haben wir am Copria Beach verbracht, den wir in unserem Urlaub sogar zweimal besucht haben. Hier kommen die Einheimischen zum Baden her, am Wochenende wuselt es auf diesem kleinen Strand nämlich doch ganz schön. Unter der Woche ist dagegen kaum etwas los und man teilt ihn sich mit lauter alten Griechen. Oft haben wir beobachtet, dass sie nur mit einem Handtuch kommen, einmal schnell ins Wasser und wieder raus gehen, ein wenig mit den anderen plaudern und dann auch schon wieder fahren.
Alternativ kommen auch die Jugendlichen hierher um dann waghalsige Klippenspringer-Vorführungen zu liefern. Ich hab nicht schlecht gestaunt!

Der Kiesstrand fällt relativ flach ab, am Strand gibt es ein Umkleidehäuschen und eine Dusche, ein paar Bäume, die Schatten spenden sowie ein kleines Restaurant (dessen WC im Untergeschoß man benutzen kann). Herz, was willst du mehr?

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Auf unserer Heimfahrt haben wir noch einen ganz spontanen Abstecher auf den Attáviros, den mit 1.215 m höchsten Berg der Insel, gemacht. Es gibt eine Straße hinauf, die allerdings mit äußerster Vorsicht zu genießen ist. Der Beginn ist noch asphaltiert und man kommt gut voran, teilweise ist sie aber recht eng und falls einem ein Auto entgegen kommt, kann es schon recht eng werden, denn zwei Autos haben wenn überhaupt nur sehr, sehr knapp Platz.

Attáviros_03

 

Man fährt auf jeden Fall erstmal durch einen idyllischen Nadelwald hindurch und gelangt irgendwann zu einem Windpark – hier hört die asphaltierte Straße auch auf und die Mondlandschaft beginnt. Das, was danach kommt, dürfte ich eigentlich gar nicht mehr Straße nennen, sondern erinnert eher an eine Kraterlandschaft und erfordert wirklich sehr, sehr gutes Fahrkönnen. Am besten geeignet wäre wohl ein Allradantrieb, wir sind mit unserem FIAT Grande Punto vorsichtig und langsam aber doch hinauf gekommen – bei der Rückfahrt kam uns dann ein BMW Z4 entgegen. Drinnen ein glatziger, halbnackter Russe. Nie vergessen werde ich wohl seine kurze Frage, beim kniffligen Aneinander vorbeifahren: „Monastary?“ – Hm… Die Griechen neigen ja wirklich dazu auf jedem noch so kleinen (und großen) Hügel ein Kloster aufzustellen (und sei es mitten in Nirgendwo). Aber ich muss hier jetzt alle enttäuschen, am Attáviros befindet sich kein Kloster sondern nur eine Radarstation (die man auch von unten schon von Weitem sieht) – und viel Wind. Sehr viel Wind. Und bei gutem Wetter auch eine beeindruckende Aussicht.

Attáviros_01

 

Attáviros_02

 

Unsere Kinder sind übrigens durch die rumpelige Fahrt nicht mal aufgewacht und haben das Abenteuer komplett verschlafen!
Beim nächsten Rhodos-Teil nehme ich euch dann an die Südspitze zum Naturschutzgebiet Prasonísi mit, das nicht nur für Surfer spannend ist!

Liebe Grüsse,

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