{UNTERWEGS} in Istrien – Poreč

Oooolalala… Eigentlich wollte ich euch die Urlaubsbeiträge schon lange, lange zeigen. Aber immer kam irgendetwas Anderes dazwischen. Inzwischen steht der Winter (zumindest am Kalender) vor der Tür und langsam, langsam machen sich kleine Anzeichen von Fernweh breit. Wann, wenn nicht jetzt ist der ideale Zeitpunkt für einen kleinen Ausflug zurück in den Sommer?!

In den letzten Beiträgen habe ich euch schon Vrsar und den Dino Park Funtana gezeigt, heute nehme ich euch in das hübsche Hafenstädtchen Poreč mit!
Poreč ist neben Rovinj die bedeutendste Küstenstadt an der Westküste Istriens und trotz der vielen Touristen (allerdings lang nicht so viele wie in Rovinj), die herum laufen, kann man hier schon ganz gut verweilen.

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Wir sind relativ ziel- und planlos durch die Gegend gelaufen, der Bereich der Altstadt, ist allerdings nicht so groß, dass man sich verlaufen könnte. Beziehungsweise Poreč ist einer von jenen Orten, wo man sich gerne verläuft und durch die Gässchen schlendern kann – abseits der Menschenmassen. Und an den Sehenswürdigkeiten, die in diversen Reiseführern stehen, kommt man trotzdem vorbei.

Wir haben unseren Rundgang am Hafen gestartet, wo wir problemlos einen (zu bezahlenden) Parkplatz gefunden haben, und sind die Hafenpromenade in Richtung Altstadt geschlendert. Im Hochsommer ist abends wahrscheinlich die Hölle los, weil es sich hier gut flanieren lässt. Tagsüber kann man sich das eine oder andere leckere Eis für unterwegs mitnehmen.

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Biegt man an der Promenade beliebig rechts in ein Gässchen ab, fühlt man sich durch die kleinen romanischen Häuschen und den Gehweg schon leicht ins Mittelalter zurück versetzt. Hier wäre ich ja gerne länger geblieben und hätte den einen oder anderen Espresso im Schatten eines kleines Cafes getrunken. Mein Entdeckerherz – und meine Männer – haben mich dann doch weitergetrieben…

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Den Turm der Euphrasius-Basilika haben wir immer wieder auf unserem Rundgang sehen können. In der Basilika, die 1997 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde, waren wir allerdings nicht drinnen. Ich muss gestehen, so interressiert bin ich dann doch nicht an Sakralbauten – und die Kinder wohl noch weniger.

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Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind heute noch drei der ursprünglich elf Türme erhalten. In der Nähe des nördlichen Turms sind sogar noch Reste der Stadtmauer erhalten, die sich super zum Klettern eignen ;-) Nachdem wir die Einkaufsstraße Decumanus entlang spaziert sind, endet unser Rundgang am Hauptplatz bei der Liebfrauenkirche.

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Abends zurück in der Unterkunft gab es noch ein tolles Naturschauspiel! Ich hab noch nie ein Gewitter auf dem Meer beobachten können! Gleichzeitig mehrere Blitze und grollender Donner! Schon in der nächsten Nacht gab es erneut ein Gewitter, dass allerdings auch das Land erreichte. In der Stadt ist so ein Gewitter ja richtig harmlos im Vergleich dazu. Ich hatte das Gefühl, ich stehe mittendrinnen, völlig ungeschützt! Blitz und Donner waren so unglaublich laut, dass mir schon ein wenig mulmig zumute war und ich mit zugehaltenen Ohren unter der Bettdecke lag! Soetwas habe ich nur einmal erlebt – und zwar am Gardasee, damals hab ich aber im Zelt übernachtet und gedacht, mein letztes Stündchen hat geschlagen…

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Die Fotos aus diesem Urlaub stammen übrigens fast alle (bis auf ein paar Handyfotos) von Mr. Xoxolat – man glaubt es kaum, aber ich habe tatsächlich meine Kamera zuhause vergessen! Sowas ist mir in all den Jahren auch noch nicht passiert. Aber es gibt anscheind für alles ein erstes Mal…

Im nächsten Beitrag nehme ich euch auf eine Canyon-Wanderung mit!
Stay tuned! =)


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