{REZENSION} Andy Weir „The Martian“

Allgemeine Informationen:

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Del Rey (28. August 2014)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0091956145
ISBN-13: 978-0091956141

Größe und/oder Gewicht:

12,6 x 2,4 x 19,8 cm
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Inhalt

(via Amazon) Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende
zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt
betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten
Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei
einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und
als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem
Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits
auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären
Überlebenskampfes …

Was ich dazu sage:

Ich habe schon mehrfach erwähnt, dass meine Schwiegermama ein sehr gutes Händchen für Bücher, die mich interessieren könnten, hat. Sehr oft (beinahe immer) sind das Bücher, von denen ich zuvor noch nichts gehört habe und so kann ich sie immer total vorbehaltslos lesen. Und bei „The Martian“ wusste ich wirklich gar nichts! Ich hab ja nicht einmal den Klappentext gelesen!

Der Plot ist eigentlich schnell erzählt: der totgeglaubte und somit von seinen Crewmitgliedern zurück gelassene NASA Astronauten Mark Watney versucht auf dem Mars zu überleben, bis hoffentlich Rettung naht bevor ihm die Ressourcen ausgehen.

 

If the oxygenator breaks down, I’ll suffocate. If the water reclaimer
breaks down, I’ll die of thirst. If the Hab breaches, I’ll just kind of
explode. If none of those things happen, I’ll eventually run out of food
and starve to death. So yeah. I’m fucked.

„The Martian“ wird einerseits in Form von Logbucheinträgen aus der Sicht von Mark Watney erzählt, andererseits erfährt man in kurzen Episoden, was sich zur selben Zeit auf der Erde bzw. bei den übrigen Crewmitgliedern abspielt.
Die einzelnen Charaktäre bleiben zwar insgesamt alle eher grau, ich finde des aber ehrlich gesagt, gar nicht störend, denn die Geschichte dreht sich schließlich um den Astronauten, seinen Überlebenskampf am Mars, seine Rettung bzw. den Weg dorthin. Mich interessiert es gar nicht, was Mark in seiner Kindheit getan hat oder wie er Astronaut geworden ist.
Aus seinen Logbucheinträgen bekommt man aber dennoch ein ganz gutes Bild von ihm bzw. seiner Art. Sein Schreibstil hat totale Chris Pratt in Guardians of the Galaxy-Tendenzen =D Sehr WEIRd! Und weil ich gerade bei Vergleichen bin: als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, musste ich an Steven Amell denken, der Oliver Queen alias Arrow spielt!

“Yes, of course duct tape works in a near-vacuum. Duct tape works anywhere. Duct tape is magic and should be worshiped.”

Als Sohn eines Teilchenphysikers ist Andy Weir das Interesse an Astrophysik und bemannter Raumfahrt wohl schon in die Wiege gelegt worden. Das merkt man auch an „The Martian“. Ich kenne mich mit damit ja gar nicht aus und mein Interesse daran ist auch verschwindend gering, trotzdem habe ich mir beim Lesen oft gedacht, wie viele Zeit dieser Typ in dieses Buch gesteckt hat, um die Geschichte so detailliert zu beschreiben. Teilweise ist es mir aber dann doch zu detailreich gewesen und ich habe mich dabei ertappt etwas schneller über diese Passagen drüber zu lesen – ich bin eben kein Technikfreak. Insgesamt finde ich das aber nicht weiter störend.

Ende November soll der Film übrigens in die Kinos kommen! Regisseur ist niemand geringerer als Ridley Scott. Matt Damon spielt Mark Watney, Jessica Chestain wird zu sehen sein und Sean Bean ebenfalls – und diesmal wird er auch nicht sterben ;-)
Ich hoffe, sie setzen es nicht in den Sand, denn das Buch hat absolut Potential für eine Verfilmung! Und deswegen freu‘ ich mich schon drauf!

Fazit

Absolut kurzweilige Unterhaltung für Science Fiction Fans und alle Ironiker und Zyniker und euch!

★★★★★
 
“I admit it’s fatally dangerous,” Watney said. “But consider this: I’d
get to fly around like Iron Man.” “We’ll keep working on ideas,” Lewis
said. “Iron Man, Commander. Iron Man.”

 

Liebe Grüsse,

 

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6 thoughts on “{REZENSION} Andy Weir „The Martian“

  1. Uh, das klingt ja mal total spannend! Gleich mal auf die Liste setzen :D Ich bin zwar auch kein Technikfreak, aber manche Sachen find ich dann schon total interessant (und überfliegen ist ja auch kein Problem im Zweifelsfall, finde ich :)). Und allein die Grundidee ist schon ziemlich cool!

  2. Super! Ich lese es auch gerade immer wenn ich in die Arbeit fahre…ich muss echt aufpassen, dass ich nicht meine Station verpasse!! Ich finde es ist super geschrieben (lese es auch auf englisch). Bin ein absoluter (Alien und) Ridley Scott Fan und freu mich schon auf die Verfilmung!! Lese es eigentlich nur aus dem Grund, da ich auch nicht so der SiFi Bücher Fan bin. Ich habe deine Rezension nicht gelesen, da ich nicht gespoilert werden will…aber sobald ich fertig bin lese ich sie!!!

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