MissXoxolat und Weight Watchers – Fazit nach 16 Wochen

 Seit meinem Beginn bei Weight Watchers Ende des letzten Jahres sind nun vier Monate vergangen, ich möchte euch heute wieder einen kleinen Zwischenstand bzw. ein Fazit zum Abnehmen mit Weight Watchers geben.
 
Ok,  es waren nicht ganz 16 Wochen. Nach 14 Wochen habe ich beschlossen, mich vom kostenpflichtigen Programm (ca. 17,-/Monat) abzumelden.

Wie ihr wisst, koche und backe ich sehr gerne. Während meiner Weight Watchers Zeit habe ich so gut wie gar nicht gebacken! Da ich ja nicht dick bin, hatte ich keine sonderlich hohe Punkteanzahl pro Tag zur Verfügung und kaum ein Kuchenrezept ließ sich mit meinen zur Verfügung stehenden Punkten vereinbaren. Der Overkill war wohl der überaus leckerer Mandel-Grieß-Schokogugelhupf, wo ein Stück sogar mehr als die Hälfte meiner Tagespunkte ausmachte!
Die Rezepte für’s Mittagessen habe ich versucht so punktearm wie möglich zu halten, damit sich auch ja eine Süßigkeit zum Kaffee ausgeht. Gerichte mit mehr als 10 Punkten habe ich überhaupt versucht zu vermeiden. Und Abends habe ich dann oft gar nichts mehr gekocht, weil ich in den meisten Fällen auch gar keine Punkte mehr übrig hatte. So gab’s sehr oft kleingeschnittenes Gemüse, entweder kurz im Rohr oder der Pfanne gebraten oder als Rohkost. Mir ist die Lust am Essen vergangen. Und die Lust am Kochen!
Klar habe ich in der Zeit, wo ich wirklich auf die Punkte geachtet habe, abgenommen, insgesamt 5,4 kg. In den letzten beiden Wochen davor hab ich aber auch schon das Wochenextra komplett aufgebraucht bzw. viel mehr als das Wochenextra verbraucht. Hätte ich mich also daran gehalten, wären sicherlich noch mehr kg gefallen. Aber meinem Körper hat anscheinend der „Ausgleich“ gefehlt.

Die erste Woche nachdem ich das Abo gekündigt hatte, war dann wirklich wild. Ich bin wieder total in mein altes Fressverhalten reingefallen – mit dem Unterschied, dass mir bewusst war, was ich alles gefuttert und dann ein schlechtes Gewissen hatte. Denn Dank Weight Watchers wurde mir erst richtig sichtbar gemacht, wie falsch ich früher gegessen habe und dadurch hat sich meine Einstellung zum Essen verändert. Ich habe mir diese Fress-Woche aber trotzdem gegönnt. Für mich viel zu lange habe ich auf alles Mögliche verzichtet. Dass ich dadurch natürlich wieder zugenommen habe, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. In der Woche 3 nach WW habe ich mein Gewicht halten können, in Woche 4 habe ich sogar wieder 1 kg abgenommen. Dann kam eine psychisch stressige Woche und ich habe mir mit viel zu viel Süßkram wieder 1,4 kg raufgefuttert.

In der kommenden Zeit will ich mich aber wieder zusammen reissen! Besonders Abends werde ich wieder darauf schauen, dass ich die Kohlenhydrate weglasse und meine Smoothies aus Ananas oder Mango gemischt mit Chiasamen und dem Alpro Kokosnussdrink trinke. Wenn ich Abends arbeite, dann die grünen Smoothies von Merkur, die zwar recht teuer aber wirklich sehr lecker und vorallem sehr sättigend sind!

Ich kenne nach meinen Weight Watchers Wochen nun die Basics. Ich weiß, was ich nicht vertrage, welche Dinge ich besonders Abends vermeiden sollte. Aber ich gönne mir nun, anders als in den vergangenen Wochen, gewisse Dinge einfach. Auch wenn mein Mittagessen dann aus zwei Käsleberkäs‘ Semmeln besteht und ich Abends beim Fernsehen zusätzlich zu den Popcorn auch noch ein Packerl Manner Schnitten verdrücke.

 

Fazit

Ja, Weight Watchers funktioniert! Man kann mit diesem Programm
wirklich gesund Gewicht verlieren bzw sein Gewicht halten. Gute Beispiele gibt es auch genug. Ann-Christin von fashion-kitchen.com hat im letzten Jahr über 13 kg mit Weight Watchers abgenommen und Lisa hat sogar 20 kg! Aber… Und dieses Aber hat
mich zu meinem Entschluss gebracht: Ich möchte nicht verzichten! Und jetzt gönn‘ ich mir ein selbstgemachtes Schokoeis. Am Vormittag! So!

Habt ihr Erfahrungen mit Weight Watchers gemacht?

 

Liebe Grüße,

 

MissXoxolat und Weight Watchers – 12 Wochen

Im Jänner habe ich euch schon über meine Beweggründe und die ersten Erfolge mit dem Weight Watchers Programm berichtet. Heute möchte ich euch erzählen, wie es mir so in den vergangenen Wochen damit gegangen ist!

Und in den letzten Wochen hat sich einiges getan!
Zum einen (und das ist eher das Schlechte) war ich lang nicht mehr so eifrig dahinter wie noch zu Beginn. Stand anfangs noch viel Obst und Gemüse auf meinem Speiseplan, hat sich das inzwischen wieder (teilweise stark) gelegt. Zum anderen sehe ich die ganze Weight Watchers Geschichte nicht mehr gar so eng.
Mein Bewusstsein hat sich zwar verändert, ich stopfe (meist) nicht mehr unkontrolliert alles Möglich in mich hinein, überlege mir zwei Mal, ob ich nun wirklich noch zwei weitere Schokobananen essen muss, wenn ich davor schon 6 Stück hatte oder mache mir Gedanken über gesündere Alternativen bei Heißhunger.

Weight Watchers Speisen 01

 

Das alles hat dazu beigetragen, dass ich nach zwei kleinen Ausrutschern, wo ich insgesamt (eigentlich nicht der Rede werte) 0,7 kg zugenommen, ganze 2,4 kg abgenommen habe! Und das obwohl ich in diesen beiden Wochen wirklich jedes Mal zusätzlich zu meinen Tagespunkten auch über das Wochenextra drüber geschossen bin!

Die letzten zwei Wochen war ich auch wieder sehr schleißig mit dem Programm, aber auch hier habe ich nur 0,4 kg zugenommen, obwohl ich mich vergangene Woche wirklich stark gehen hab lassen.

Weight Watchers Speisen 02

 

Auf den Bildern seht ihr eine Auswahl an Speisen, die ich so esse. Wie ihr seht, die Möglichkeiten reichen punktemäßig von bis. Man kann sehr leckere Gerichte ohne Punkte zubereiten und man kann Kuchen backen, wo ein Stückchen allein mehr als die Hälfte der Tagespunkte verschlingt. Man is(s)t also total flexibel!
Wenn ich Lust auf eine Pizza habe, gönne ich sie mir! Wenn ich mit den Kindern Fischstäbchen und Pommes mitessen möchte, gönne ich mir das! Ich sollte dann den restlichen Tag über schauen, dass ich innerhalb meiner Punkte bleibe.
Der Kuchen mit 15 PP/Stück war allerdings schon heftig, das lässt nämlich wirklich nicht mehr viel Spielraum, wenn man etwas Anderes als Obst und Gemüse essen möchte. Na und? Dann ist man diese Woche eben mal mit den Punkten drüber rausgeschossen. Auch das muss manchmal sein.

Seit meinem Beginn vor 12 Wochen habe ich nun 4,1 kg abgenommen. Die Hälfte meines Ziels habe ich schon erreicht, denn etwa 4 kg möchte ich noch schaffen. Ich bin aber jetzt schon glücklich über diesen kleinen Erfolg!

Weight Watchers Speisen 03

 

Ich habe mich nun auch endlich wieder einmal zu einer Session mit Jillian Michaels aufraffen können: 34 Minuten Ripped in 30*. Ich werde mich damit aber sicherlich nicht mehr so stressen wie mit dem  30 Day Shred* Programm, das ich vergangenes Jahr fast ganz durchgezogen habe. Jeden Tag ist es mir einfach zu viel, besonders wenn ich Abends erst gegen 21.45 Uhr nach Hause komme, habe ich wirklich keine Lust mehr mich auch noch sportlich zu betätigen.
Und mal sehen, vielleicht kann ich mich im März doch auch noch zu der einen oder anderen Runde Laufen überwinden? Ein paar Tage hat der Monat ja noch =D

Liebe Grüße,

 

MissXoxolat und Weight Watchers

Nach monatelangem Hin und Her habe ich mich Ende des vergangenen Jahres spontan dazu entschlossen nun doch mit Weight Watchers zu beginnen. So passend, dass man es fast schon als guten Vorsatz hernehmen könnte. Mit gutem Vorsatz hat das allerdings eher weniger zu tun, da ich von aufgezwungenen Neujahrsvorsätzen nicht viel halte…

Ich weiss nicht, warum ich mich schlussendlich nun doch dafür entschieden habe, denn von Punkte zählen, Essen abwiegen, jeden Bissen aufschreiben und dafür auch noch zahlen zu müssen halte ich als Genussmensch eigentlich nicht viel. Wie soll man denn so noch genießen können, wenn man vorher lang und breit irgendwelche Punkte ausrechnen muss? Ob mir das gelingt? Mal sehen…

Warum Weight Watchers?

Was hat nun also zu meinem Sinneswandel geführt? Zum einen die permanente Unzufriedenheit mit meinem unkontrollierten Essverhalten und dem daraus resultierenden Körper. Zum anderen habe ich inzwischen schon so viele Abnehmerfolge gesehen, im Bekanntenkreis genauso wie online (ganz aktuell zB. Anni von Fashion Kitchen). Das sind greifbare Erfolge, nicht irgend welche unbekannte Personen aus dem Internet, die einfach für die Werbung verwendet werden. Und nachdem eigentlich bis auf die Tatsache, dass man für Weight Watchers zahlen muss (knapp 17,- pro Monat), nichts dagegen gesprochen hat, habe ich mich dann eben spontan angemeldet.

Da das österreichische Weight Watchers Programm anscheinend in erster Linie auf die Treffen ausgelegt ist und ich weder die Lust noch die Zeit habe, mich mit einer Gruppe zusammen zu setzen und meine Abnehmerfolge bzw. -niederlagen zu diskutieren und womöglich auch noch rechtfertigen zu müssen, hab ich mich einfach beim deutschen Programm angemeldet, bin auf diese für mich unnötigen Treffen nicht angewiesen und habe stattdessen die Möglichkeit eines Online Programmes mit Tagebuch und einer App.

Weight Watchers_02

 

Mein Einstieg

Die ersten Tage mit Weight Watchers waren ja wirklich witzig anzusehen. Mein Plan sieht täglich 26 sogenannte Pro Points vor, die an Hand von Geschlecht, Größe, Gewicht, Alter und Ziel festgelegt werden. Am ersten Tag hab ich gleich mal satte 58 PP verbraten! Ich muss aber dazu sagen, ich habe an diesem Tag nicht einmal ansatzweise darauf geachtet, was ich esse, sondern hab rein interessenshalber aufgeschrieben, was ich an einem normalen Arbeitstag so zusammenfuttere…
Dieses Sichtbarmachen der Menge fand ich wirklich erschreckend! Ich wußte ja, dass ich gerne nasche, aber das über einen Tag verteilt tatsächlich so viel Mist zusammen kommt? Wahnsinn!
Die ersten Tage war ich wirklich nur mit Wiegen und Rechnen beschäftigt. Was wiegt eine Scheibe Käse, wie groß ist eine Tomate mit 20 g und wie viel Punkte eigentlich ein Glas Vollmilch hat…
Ja, es ist lästig. Aber es hilft mir mein falsches Fress Essverhalten vor Augen zu führen.

Mein Alltag mit Weight Watchers

Inzwischen habe ich eine Routine für mich gefunden. Ich weiss genau, wieviele Punkte die Produkte von meinem Frühstück haben, jongliere Abends mit den Punkten, wenn ich tagsüber zu viele mit Süssigkeiten oder ähnlichem verbraten habe und hole mir Punkte durch ein wenig sportliche Aktivitäten wieder rein.
Statt einer oder zwei dicken Scheiben Roggenbrot mit viel Butter, Wurst und Käse gibt’s jetzt zB. zwei Scheiben Knäckebrot mit viel weniger Butter, leichtem Lachsschinken, Käse und viel Gemüse. Statt einem Glas Grapefruitsaft kommt alternativ ein Glas Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft auf den Tisch. Bei einem Sonntagsfrühstück darf auch ein Ei und/oder ein Kakao dazu. Und soll ich euch etwas sagen? Es macht mich genauso satt! Ich fühle mich allerdings dann nicht so aufgebläht.

Weight Watchers_03

 

Ich gestehe, Mittags in der Arbeit bin ich noch überfordert. Habe ich mir früher in der Pause einfach eine Extrawurst- oder Leberkässemmel geholt, weiss ich nun nicht, was ich essen soll. Dazu noch einen Haufen Süßkram und Obst/Gemüse blieb natürlich auf der Strecke.
Der Einfachkeit (und Bequemlichkeit) halber greife ich deswegen zu den Weight Watchers Produkte in der Dose oder aus dem Kühlregal. Die Punkte sind schon fix fertig ausgerechnet und stehen auf der Packung drauf und die Produkte schmecken auch nicht so schlecht. Ich weiss, es ist alles Andere als optimal, weil Fertigpackerl etc., aber ich brauche zu Mittag einfach etwas Warmes und ich habe Abends einfach keinen Bock mehr vor zu kochen. Schon gar nicht, wenn ich bis 21 Uhr arbeiten muss…

Abends esse ich meistens einen Salat, bleiben mir noch Punkte vom Tag übrig (was meist eh nicht der Fall ist), peppe ich ihn einfach mit einem Ei, Käse und Schinken auf. Generell achte ich darauf, dass ich eher kohlenhydratarm esse, da ich Kohlenhydrate abends nicht sehr gut vertrage.

Snacks sind bei mir inzwischen sehr oft Obst, jetzt im Winter bevorzugt Clementinen! Abends beim Fernsehen darf es dann sehr gerne ein großer (auch mit Gemüse) bunt gemischter und farbenfroher Teller sein! Obst und Gemüse haben nämlich meist gar keine Punkte und man kann davon essen so viel man will!
Zum Kaffee brauche ich immer noch was Süßes, das wird sich (und will ich) auch nicht ändern. Hier greife ich inzwischen zu Dingen, die wenige Punkte haben. Biskotten (Löffelbiskuits) schmecken zB. sehr lecker und haben weit weniger Punkte als mein heissgeliebtes Kinder Bueno – aber auch das gönne ich mir 😉

Meine Erfolge

Seit dem ich Ende Dezember begonnen habe, sind kontinuierlich insgesamt 2 kg gepurzelt. Das ist jetzt nicht die Welt, aber die Kilos sind dank der gesünderen Ernährung gepurzelt und das ist mir wichtig. Abgesehen vom Gewicht ist aber auch mein Bauch kleiner geworden, der fast permanente Blähbauch, den ich eigentlich immer nach dem Essen hatte, ist so gut wie verschwunden!
Ich bin teilweise zwar immer noch in alten Essgewohnheiten drinnen und mein Körper verlangt nach Süßem, wenn auch nicht mehr so schlimm wie noch vor drei Wochen, aber Babysteps!

Weight Watchers_04

 

Ich bin auch stolz auf mich, dass ich es zumindest 1-2 x in der Woche schaffe, mich zu ein wenig Sport zu motivieren. Seit dem wir den Ergometer bei uns stehen haben, radel ich doch mindestens 1 x die Woche für etwa eine halbe Stunde. Als Ausgleich dazu habe ich auch wieder mit Jillian Michael’s 30 Day Shred begonnen – allerdings mache ich das nicht mehr täglich, weil es meine Gelenke sonst zu sehr beansprucht.

Meine Ziele

Ich bin auf der Suche nach neuen Rezepten, Weight Watchers taugliche Alternativen zu herkömmlichen Gerichten, die sich gut mit dem Geschmack meiner Familie vereinbaren lassen und vor allem auch gut in meinen Tagesablauf einbauen lassen. Und das ist gar nicht so einfach… Deswegen durchforste ich gerade unermüdlich die Weiten des Internets =)
Langfristig möchte ich, dass sich dieses gesunde Bewußsein, das ich momentan habe, in meinem Kopf verankert. Die täglichen Portionen Obst und Gemüse, sollen genauso selbstverständlich werden wie früher Süßigkeiten und Knabberzeugs! Dazu möchte ich auch ein wenig für meine Fitness tun – und das muß aber nun wirklich keine 30 Day Shred Challenge oder Blogilates Kalender sein.

 

Die Zukunft

Ich traue mich jetzt schon sagen, Weight Watchers ist für mich definitiv keine Dauerlösung. Dafür gibt es einfach zu viele Dinge die mich daran stören. Auch wenn immer gepredigt wird, dass man essen kann, was man will, nein man kann nicht essen was man will. Ok, können vielleicht schon, aber man tut es dann nicht, weil man ein schlechtes Gewissen hat, weil dafür einfach zu viele Punkte drauf gehen. Es dreht sich einfach alles nur noch um diese Punkte.
Aber wie oben schon erwähnt, ich möchte, dass sich das positive Essverhalten in meinem Kopf verankert.

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, wie ich in den kommenden Wochen mit Weight Watchers zurecht komme, ob ich es damit tatsächlich zu meinem Wunschgewicht schaffe oder ob ich (wieder einmal) genervt das Handtuch schmeisse…

Und ihr? Habt ihr schon mit Weight Watchers Erfahrungen gemacht? Wenn ja, erzählt mal!

 

Liebe Grüße,

 

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