{UNTERWEGS} in Istrien – Vrsar 2016

Inzwischen schon zum dritten Mal (2011 und 2013) hat es uns nach Vrsar verschlagen, das im Westen von Istrien/Kroatien, direkt über der hübschen Stadt Rovinj liegt.

Die Fotos aus diesem Urlaub stammen übrigens fast alle (bis auf ein paar Handyfotos) von Mr. Xoxolat – man glaubt es kaum, aber ich habe tatsächlich meine Kamera zuhause vergessen! Sowas ist mir in all den Jahren auch noch nicht passiert. Aber es gibt anscheind für alles ein erstes Mal…

Wie schon 2013 haben wir wieder im Resort Petalon gebucht, da sich die Anlage in Gehweite zur Tauchbase befindet. Hier gibt es auch ganz tolle Familienzimmer, die aus zwei Doppelzimmern mit Verbindungstür bestehen und somit recht geräumig sind. Wir hatten die Zimmer 173 und 175, die ich absolut empfehlen kann – in erster Linie wegen der tollen Aussicht direkt auf das Meer! Wir haben Halbpension gebucht und sowohl das Frühstücks- als auch das Abendbuffet bieten eine sehr große Auswahl, bei der sicherlich jeder und jede fündig wird.

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Der typische deutschsprechende Urlauber kann es einfach nicht lassen…

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Vrsar

Auch wenn wir schon zum wiederholten Mal hier waren, es gehört sich einfach ein Besuch der Altstadt, die oberhalb des Hafens gelegen ist. Dieses Mal waren wir allerdings etwas faul bzw. wollten dem bockigen Sohn N°2 nicht auch noch den anstrengenden steilen Weg nach oben zumuten und sind einfach mit einer Bimmelbahn, die anscheinend in der Hauptsaison ihre Runden zwischen Hafen, Resort Petalon, Campingplatz Koversada, dem relativ neuen Viertel Brostolade und der Altstadt dreht, hinauf gefahren. Man zahlt wirklich einen Spottpreis (für Erwachsene nicht mal €3,-) für die ca. 30 Minuten dauernde Runde, da darf man auch mal faul sein – für den Familienfrieden 😉

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Beim Hafen gibt es einige sehr leckere Eisgeschäfte!
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Gegen ein kleines Häuschen hier hätte ich auch nichts einzuwenden…

Wenn man oben herumbummelt, kommt man unweigerlich bei der Kirche vorbei. Den Glockenturm kann man gegen einen geringen Betrag (etwa €2,-) besteigen und wird mit einem tollen Rundumausblick über Vrsar und Umgebung belohnt.

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Was man in Vrsar auch sehr gut machen kann: Sonnenuntergänge ansehen. Auch wenn es mir nicht und nicht vergönnt ist, die Sonne im Meer (und nicht in Wolken) versinken zu sehen.

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Im nächsten Beitrag nehme ich euch in den
Show und Themepark Dinopark Funtana mit!

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{UNTERWEGS IN} Kroatien – Vrsar 2013

Vergangene Woche waren wir kinderlos (die waren bei meinen Eltern untergebracht) zum Tauchen in Vrsar/Kroatien – wie auch schon 2011 – dieses Mal hiess es aber auch für mich rein in den Neopren „Gut Luft!“ und abtauchen!

Wir sind schon Mittwoch am späten Vormittag losgefahren und etwas mehr als 5 Stunden später in Vrsar eingetroffen. Dann gleich mal zum Tauchcenter um die Sachen zu deponieren – und dann war auch gleich mal grosses Ärgern angesagt, ich hab mein Tauchjacket daheim im Kleiderkasten gelassen! Wie kann man bloss so blöd sein?! Prinzipiell war das aber eh kein Problem, da ich mir eines vom Tauchcenter ausborgen konnte, aber das war eben nicht meines (sondern ein uraltes Modell…).
Mit dem noch nicht genug, ist Mr. Xoxolat beim Zurückfahren im Resort an einer recht spitzen Steinmauer angefahren. Steinmauer vs. Hinterreifen 1:0. Letzterer hat das Kräftemessen leider nicht überlebt und so hiess es erstmal Reifenwechseln.

Reifenwechseln

 

Man kann sich also vorstellen, dass unsere Laune damit sogar unter dem Nullpunkt lag. Zum Glück besitzen wir (Galgen?)Humor und versuchten trotzdem zu lachen – und unser braves Auto noch einen vollwertigen Reservereifen, der uns zumindest das Fahren mit max. 80 km/h ermöglichte. Den Abend haben wir dann ganz chillig (und für uns zum Runterkommen) am Strand mit der untergehenden Sonne und den rauschenden Wellen verbracht.

Sonnenuntergang Vrsar

 

Schuhe und Brandung

 

Heim sind wir an der Promenade entlang gegangen, die direkt am Wasser liegt. Und dann kam plötzlich die Mörderwelle! Ich wollte mich auf die Mauer „retten“ (Chucks und Wasser harmonieren ja nur eher mittelprächtig), hab’s aber nicht ganz geschafft (zumindest 50% Chucks konnte ich retten) und mir stattdessen ordentlich den Ellenbogen aufgeschrammt (Wunde + Neopren + Salzwasser = übrigens grosses Autsch!)

Schramme

 

Am Donnerstag haben wir dann Vormittags nach einem ausgiebigen Frühstück erstmal versucht eine Werkstatt ausfindig zu machen, die uns vielleicht auf die Schnelle einen neuen (oder zumindest gebrauchten) Reifen organisieren könnte. Da in Kroatien an diesesm Tag allerdings ebenfalls Feiertag war, ein hoffnungsloser Fall. Also mit dem Autoclub telefoniert, die sich sofort darum gekümmert und versprochen haben, sich am Folgetag zu melden (was sie auch taten).
Gegen Mittag sind wir an der Promenade in die Stadt spaziert, wo wir uns in der Bäckerei ein schnelles Mittagessen in der Bäckerei organisiert und uns damit auf eine Bank in der Sonne am Hafen gesetzt haben, da sich Mr. Xoxolat am frühen Nachmittag schon für den ersten Tauchgang angemeldet hatte.

Wellen

 

Wellen

 

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich mich immer „zu Hause“ fühle, wenn ich am Meer bin? Ich liebe es, das Land (die Länder, egal wo), die Luft, das Wasser, die Leute… ♥

Vrsar

 

Und während sich Mr. Xoxolat unter Wasser vergnügte, hab ich mich mit meinem eReader an den Strand gelegt, 1,5 Stunden Sonne genossen – und mir damit schon mal einen Sonnenbrand organisiert =/
Am späten Nachmittag gab’s dann noch eine kleine Welcome-Besprechung mit der Tauchschule.
Nach dem Abendessen im Resort haben wir uns zum Berieseln einen fürchterlich schlecht synchronisierten Film im Fernsehen (Chaos mit Jason Statham) angesehen (und ich weiss jetzt wieder warum ich mir keine deutschen Synchronisationen ansehe…) und mitten in der Nacht gab’s noch ein Mords-Gewitter, als ob 16°C nicht ohnehin schon gereicht hätten…

Regenbogen
Freitag
ging’s dann endlich an’s Eingemachte, denn mein erster Freiwassertauchgang stand gleich um 9 Uhr Morgens an! Und von der Sonne war keine Spur mehr =/ Zumindest regnete es nicht. Uns so ging es mit der vollen Montur ins 19°C kalte Adriameer.
Nach dem austarieren haben wir dann gleich mal die Unterwasserwelt in der Bucht erkundet. Ich gestehe, ausser ein paar kleinen (neugierigen) Fischschwärmen, Seegras und Seegurken habe ich nicht viel entdeckt, da ich noch viel zu sehr mit mir und meiner Ausrüstung beschäftigt war =)
Über Mittag, gerade richtig zum Essen (und Aufwärmen) hatten wir dann sogar Sonnenschein! Am Nachmittag gab’s dann die ersten Übungen für den Open Water Diver – darunter auch die Maske halb und ganz fluten, was ich besonders gerne mag (Achtung: Ironie!)

Aufgetaucht

 

Am Samstag waren dann leider auch schon die letzten beiden Prüfungstauchgänge =( Der letzte war allerdings mein persönliches Highlight, denn neben oben genannten Fischschwärmen und Seegurken hab ich sogar einen Seestern entdeckt!
Am Nachmittag gab’s für den bestandenen OWD eine „Taufe“ der besonderen Art und eine Urkunde (mein Brevet bekomme ich erst in ein paar Wochen).

Taufe und Urkunde

 

Da das Wetter noch relativ beständig war, sind wir nochmal in den Ort rüber und (mit einem grossen Eis) rauf zur Kirche bzw. den dortigen Aussichtspunkten gegangen.

 

Dort sind wir dann ein wenig gesessen, haben die letzten Sonnenstrahlen zu genossen und plötzlich hat sich Mr. Xoxolat vor mich hingekniet und mir einen Antrag auf „unserer“ Bank gemacht! Völlig unerwartet!

ja!

Am Abend haben wir uns noch mit der ganzen „Tauchmannschaft“ in einem Lokal getroffen um den Tauchurlaub ausklingen zu lassen und um die Bestandenen Brevets zu feiern =)
Ich fand das feeling dort so unglaublich toll, weil ich bisher nie in einem Club oder Verein o.Ä. war und jetzt aber in so einer Gruppe aktiv dabei und nicht mehr nur ein Anhängsel bin.Und was unser kaputtes Auto betrifft: mit „ich kenne einen, der kennt einen, …“ hat uns der Chef des Tauchcenters Samstag Nachmittag sogar einen gebrauchten Reifen für sage und schreibe €10,- organisiert und so konnten wir Sonntag dann ohne ÖAMTC (der ebenfalls einen Reifen für weit mehr Kohle organisiert hätte) beruhigt mit 130 km/h nach Hause brausen!Der Urlaub hat zwar alles Andere als prickelnd begonnen, aber in einem super tollen Hoch geendet und wird mir deswegen aus mehreren Gründen immer in Erinnerung bleiben =) Wie man sieht, geht’s auch wieder bergauf, wenn man ganz unten angelangt ist!
So heisst es nun für mich: OPEN WATER, HERE I COME! Und jetzt geh ich mal das grosse weite Netz nach Hochzeitsinspirationen durchforsten 😉

Gibt’s unter meinen Lesern ebenfalls begeisterte Taucher?
Wenn ja, was sind eure Hot Spots!

Und an die Verheirateten unter euch:
her mit euren brauchbaren Links rund um die Hochzeit =)

Ready for Take Off

… sind wir noch lange nicht, denn es ist noch einiges zum Vorbereiten, bis wir morgen Früh dann nach Vrsar/Kroatien aufbrechen können. Allem voran das ganze Zeug zusammen suchen, das wir brauchen, genauso wie die Sachen für die Kinder, die die Tage bei meinen Eltern verbringen werden.

Sauerstoff-Flasche und Blei holen
Betreuung für die Katzen organisieren
Fehlendes Zeug kaufen
Koffer packen
Kinderreisetasche packen
Wohnung noch halbwegs sauber machen

Resort Petalon Vrsar

Ich werde schon leicht nervös, wenn ich daran denke! Meine Mutter hat mich gestern noch kurz angerufen, dass sie etwas erkältet ist, ich soll für die Kinder für den Fall des Falles ein paar Medikamente einpacken…
Das noch nicht genug, ruft mich am Abend auch noch die Dame, die sonst immer auf die Katzen aufpasst, wenn wir wegfahren, an. Sie war mit ihrem Kater am Wochenende bei einer Katzenausstellung und wurde von ihm in beide (!) Hände gebissen. Nun war sie beim Arzt, bekommt zur Zeit Antibiotika und sollte die Hände ruhig halten… Also hab ich gestern Abend noch auf die Schnelle eine Alternative organisieren müssen (das sind dann die Momente, wo ich mir denke: „Wie fein und problemlos wäre es ohne Haustiere…“). Die Alternative kommt noch heute Abend und holt sich meinen Schlüssel, wird bis Donnerstag auf die Katzen schauen und für Freitag bis Sonntag wird hoffentlich wieder „unsere“ Dame halbwegs fit sein! Aber meine Nerven…
Das Wetter hat sich seit dem Wochenende immer noch nicht gebessert. Ich hoffe jetzt zumindest, dass es wenigstens nicht regnet, wenn man schon nicht mit strahlendem Sonnenschein rechnen kann…

Ich wünsche mir trotzdem einen Kurzurlaub mit Sonnenschein und euch eine schöne Restwoche! =)

The girl is back in town! – Vrsar rewind

Eigentlich sind wir ja schon seit Sonntag Nachmittag wieder im Land, aber mit dem Xoxolaten Bub abholen, Wäschewaschen und -aufhängen, Arbeiten etc. ging sich ein umgehender Post gestern nicht mehr aus. Bzw. es hat mich bisher einfach nicht mehr gefreut =)

Donnerstag ging’s frühmorgens gleich in Richtung Süden los. Nach etwa sechs Stunden Autofahrt (und einem kleinen Stau) sind wir dann am Nachmittag in Vrsar angekommen.

 
 
im linken unteren Viertel sieht man „meinen“ Hotelpool“ 😉

Nach dem Check-in an der Rezeption ging’s erstmal in unser Appartment unser Zeug abstellen.
Die ganze Anlage ist auf einem Hügel gebaut. Dementsprechend viele Stufen sind also auf dem Weg vom Pool oder dem Restaurant zum Zimmer und umgekehrt zu überwinden – in unserem Fall täglich mehrmals 121 Stufen pro Weg 😉

unser „Block“

 

Oleander – in der Anlage überall zu sehen!

Die Zimmer/Appartments hatten alle irgendwie einen 70er-Touch, der mir total gefällt. Unsere Zimmer (Wohnküche und separates Schlafzimmer) waren in Orange gehalten:

Schlafzimmer

Nachdem wir soweit ausgepackt hatten, sind wir gleich an der Promenade entlang zur unweit gelegenen Tauchbasis spaziert.

… und los geht’s!
Jonathan, die Mittelmeermöwe, beim Sonnenbaden 😉

Freitags war Mr. Xoxolat so ziemlich den ganzen Tag mit Tauchen beschäftigt.
Ich bin deswegen gleich nach dem Frühstück in den Ort losgezogen. Leider war das Wetter (warm aber) recht trüb. Im Nachhinein betrachtet war das allerdings eh nicht so blöd, wenn man herumstiefelt…
Zu Mittag gab’s für mich ein leckeres „Urlaubsessen“:

Mineralwasser, Kefir, Paprika & Burek mit Käse

Den Nachmittag hab ich dann, genauso wie den Samstag, teilweise lesend, teilweise schlafend wie die anderen Österreicher (als ob wir daheim und nicht in Kroatien gewesen wären) am Pool verbracht…

Pool-Landschaft des Resorts Belvedere

Und nun spaziert noch mal ein wenig durch Vrsar mit mir =)

Um hinauf zum Glockenturm zu gelangen muss man erstmal eine ordentliche Steigung bezwingen, die natürlich auf dem Bild total harmlos aussieht…

auf in den alten Ortskern von Vrsar

Durch viele kleine, enge und typisch südländische Gasserln gelangt man in kurzer Zeit (Vrsar ist in knapp zwei Stunden bezwingbar) hinauf zum Glockenturm:

typisch für den Süden =)

 

mittelalterliche Häuschen

 

Glockenturm & Pfarrkirche St. Martin

Auf den Glockenturm kann man auch hinauf – sowas lass ich mir nicht zweimal sagen! Leider war die Aussicht nicht so berauschend, wie ich sie mir erwartet hab. Aber trotzdem ganz nett – und ich konnte sie alleine (ohne andere – österreichische – Touristen) geniessen 😉

kleines Häusermeer, im Hintergrund die Promenade und ganz hinten am Hügel das Resort Belvedere

Wenn man weiter durch den Ort streift findet sich so manch hübsches Plätzchen, wo man gerne länger verweilt!

Rassekatzen hab ich eigentlich noch nie im Urlaub herumstreunen gesehen…

 

der Ausblick auf die Marina ist allgegenwärtig

 

… genauso wie der Blick auf den Glockenturm!

 

ein bissi posing =)

 

wie mein Luzifer 😉

 

 

So, das war’s!
Wir hatten auf jeden Fall einen sehr netten und erholsamen (ich zumindest) Kurzurlaub im Süden!

tada!

… und tschüss!

Das Kind ist bei meinen Eltern untergebracht, die Katzen werden von einer netten Dame vom Katzensitterclub (kann ich jedem mit Katzen in Wien nur wärmstens empfehlen!) betreut, nach langem hin und her und gefühlten 100 x probieren ist auch meine Tasche für die kommenden vier Tage gepackt, das Navi ist programmiert und das Auto startklar! Der Abreise steht somit also nichts mehr im Weg…

KROATIEN, ich komme!

Kroatien, ich komme!

Wettervorhersage für die kommenden Tage: 25°C und heiter, Wassertemperatur: 21°C – damit kann ich ganz gut leben =D

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