{UNTERWEGS} auf Mallorca – Sóller, Port d’Sóller, Deià

Eigentlich sollte das hier der letzte Beitrag zu unserem Mallorca Urlaub 2017 werden. Beim Aussortieren der Fotos konnte ich mich dann allerdings nicht entscheiden und es wurden viel zu viele Fotos für einen Beitrag. Nachdem der Westen Mallorcas aber so wunderschön ist, teile ich den geplanten Beitrag einfach in zwei und widme mich heute erstmal den drei Orten Sóller, Port d’Sóller sowie Deià!

Fotos und Videos sind, wie immer, eine bunte Mischung aus meiner Hand und der des Misters!

Sóller

„Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunklen Laub die Goldorangen glühn, …“

In diesem Gedicht von Goethe geht es zwar um Italien, auf das Gebiet rund um Sóller trifft es aber ebenso zu. Denn das Tal rund um Sóller ist ebenso bekannt für seine Orangenplantagen. Im Hochsommer bekommt man davon zwar nicht mehr so viel oder zumindest so offensichtlich mit, aber Orangen sind trotzdem ein großes Thema. Im Sommer definitiv in Form von Eis! Ein richtig gutes haben wir unweit des Hauptplatzes bei der Fabrica de Gelats (Eisfabrik) gegessen!

Ebenfalls unweit der Plaça gibt es in der kleinen Bahnhofshalle eine kleine, gratis zugängliche Picasso & Miró Ausstellung. Hier kann man einerseits viele Keramiken von Picasso und andererseits Gemälde und Drucke von Miró sehen. Man darf sich nicht allzu viel erwarten, man ist schnell durch, ich fand es aber trotzdem sehr nett, vorallem weil man nicht damit rechnet!

Ansonsten fand ich Sóller nicht sonderlich spannend. Aufgrund der alten Eisenbahn ist das Städtchen natürlich ein Touristenmagnet und besonders rund um die Plaça ist es besonders voll. Trotzdem lohnt es sich, ein wenig durch die verlasseneren Gässchen zu schleichen und auch einen Kaffee auf der Plaça zu trinken 🙂

Mit der hübschen alten Straßenbahn, die Sóller und Port d’Sóller miteinander verbindet, sind wir allerdings nicht gefahren. Genauso wenig wie mit dem Roten Blitz, der zwischen Palma und Sóller verkehrt. Einerseits empfinde ich die Preise ziemlich abgehoben (Palma – Sóller 25,- und Sóller – Port d’Sóller 7,-) und zweitens war ich mit dem Blick darauf schon sehr zufrieden.

Port d’Sóller

Port d’Sóller hat uns so gut gefallen, dass wir sogar zweimal hier waren 🙂 Vom Hafenort, der in einer Halbbucht liegt, haben wir nicht sehr viel gesehen, aber der hiesige Strand hat es uns angetan. Der Sandstrand ist recht lang und schmal, aber flach abfallend und damit ideal für Familien. Man kann hier Liegen und Schirme sowie diverse Boote mieten, es gibt eine Plattform etwas weiter draußen und ettliche Lokale und Shops an der Promenade. Hier kann man locker die Zeit vergehen lassen. Einzig die Parkplatzsituation ist ein wenig mühsam.

Deià

Fährt man von Sóller auf der MA-10 weiter Richtung Süden gelangt man in etwa 30 Minuten nach Deià. Hier haben sich in den vergangenen Jahrzehnten einige bekannte Namen (wie Peter Ustinov, Ava Gardner, Pablo Picasso, Andrew Lloyd Webber oder Pierce Brosnan) niedergelassen, was dem kleinen pittoresken Örtchen den Beinamen Künstlerdorf Mallorcas eingebracht hat.

Die Parkplatzsituation ist hier im Hochsommer ebenfalls eine mittlere Katastrophe und wie überall gilt auch hier: vor 10 Uhr hier sein! Es lohnt sich defintiv hier herumzuschlendern! Bei unserem Bummel durch den Ort sind uns auch nicht wahnsinnig viele Leute über den Weg gelaufen. Sehenswert soll das Haus des englischen Schriftstellers Robert Grave sein. Ich muss gestehen, ich kannte ihn bisher nicht mal dem Namen nach, deswegen war dieses Museum keine Priorität für uns.

Im nächsten und letzten Mallorca Beitrag nehme ich euch noch weiter in den Süden mit, nach Valldemossa, Port de Valldemossa und Cala d’Estellencs!


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